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I-FUE-Augenbrauentransplantation

Die Ursachen für einen Verlust der Augenbrauenhaare können unterschiedlich sein, in vielen Fällen kommt es zu einem Verlust durch Überzupfung der Augenbrauenhärchen. Aber auch angeborene Fehlbildungen, Krankheiten oder vorangegangene Behandlungen mit Permanent Make–up können ursächlich sein.

In diesen Fällen bietet die Augenbrauentransplantation wunderbare Möglichkeiten zur Wiedererlangung natürlicher Augenbrauenhaare nach Teil- oder sogar Komplettverlust.

Oft kommen Patientinnen zu uns, die nach zwei oder dreimaliger Auffrischung ihres Permantent Make-ups so vernarbte Haut haben, dass das Narbengewebe keine Farbpigmente mehr aufnehmen kann. Diese Patientinnen haben oft ihre natürlichen Augenbrauenhaare verloren und weitere Behandlungen mit Permanent Make-up unmöglich gemacht. Kosmetiker können in diesen Fällen nur noch kurzfristig helfen.

Trotz vorgeschädigter Haut durch Mikrovernarbung, ist es mittels der schonenden I-FUE-Methode möglich, auch diesen Patientinnen zu natürlich wachsenden Augenbrauenhärchen zurück zu verhelfen.

Die I-FUE-Methode (Intermittent Follicle Unit Extraction) zur Augenbrauentransplantation ist eine, von dem Haarchirurgen Reza Azar weiterentwickelte Form der klassischen FUE- Augenbrauentransplantation.

Bei der I-FUE-Augenbrauentransplantation werden die Spenderhaare in kurzen zeitlichen Intervallen entnommen und unverzüglich an den kahlen Stellen der Augenbrauen eingesetzt (Haartransplantation). Durch dieses Vorgehen werden die empfindlichen Haarfollikel während der Augenbrauentransplantation möglichst wenig beschädigt. Die verkürzte Lagerungszeit ist – genau wie die schnelle Abwechslung zwischen Entnahme und Einsetzen der Haare – ein wesentlicher Grund für den guten Erfolg der I-FUE-Augenbrauentransplantation und der erzielten hohen Anwachsrate von über 90%.

Die benötigten Spenderhaare werden wie bei der klassischen FUE-Methode der Augenbrauentransplantation mittels einer Hohlnadel mit einem Durchmesser von weniger als 1 mm einzeln entnommen.

Im Vergleich zu veralteten Techniken der Augenbrauentransplantation, wie z.B. der Streifentechnik, werden hier keine Narben bestehen bleiben. Auch die postoperativen Schmerzen der Patienten lassen sich durch die schonende I-FUE-Methode auf ein Minimum reduzieren.

Bilder obere Reihe

links: Hohlnadel (Durchmesser 0.9 mm) wird zur Gewinnung einzelner Spenderhaare eingesetzt
– das weltweit einzig narbenfreie Entnahme-Verfahren der Augenbrauentransplantation

mitte: Für Augenbrauentransplantationen ist die Entnahme von Körper- statt Kopfhaaren als
Spenderhaare unsere erste Wahl

rechts: Fünffach vergrößerte Aufnahme: Hohlnadel wird über das zu entnehmende Haar geführt

Bilder untere Reihe

links: Das für die Augenbrauentransplantation freigestanzte Haar wird mittels einer Pinzette
herausgenommen

mitte: Das Spenderhaar in der Hand des Haarchirurgen

rechts: Das entnommene Transplantat wird in die Augenbraue eingesetzt

Bild oben

Eine 22-jährige Patientin mit überzupften Augenbrauen. Postoperative Aufnahme direkt nach der Augenbrauentransplantation der linken Augenbraue mit 350 Transplantaten nach I-FUE-Einzelhaartransplantation.

Bild oben

Die gleiche Patientin: Postoperative Aufnahme sechs Monate nach der Augenbrauentransplantation der linken Augenbraue mit 350 Transplantaten nach der I-FUE-Einzelhaartransplantation.

Da in Deutschland keine Vorher-Nachher-bilder von Patienten veröffentlicht werden dürfen, bitten wir um ihr Verständnis dafür, dass wir hier kein Bild von vor der Behandlung einstellen dürfen.

Vorteile der I-FUE-Augenbrauentransplantation

Im Mittelpunkt der I-FUE-Augenbrauentransplantation steht der Respekt vor dem gesunden Spenderhaar bzw. dem vitalen Haarfollikel.

Das herkömmliche und veraltete, aber in Deutschland leider immer noch am häufigsten eingesetzte Verfahren zur Augenbrauentransplantation, ist die so genannte Streifentechnik (auch Strip- oder FUT-Technik genannt) zur Gewinnung von Spenderhaaren vom Hinterkopf.

Bei dieser Technik (von der wir uns ausdrücklich distanzieren!) wird mittels eines Skalpells ein Hautlappen vom Hinterkopf des Patienten entnommen und die entstehende Hautlücke vernäht. Aus dem Hautlappen werden anschließend die Spenderhaare entnommen. Dieses hautschädigende Verfahren der Augenbrauentransplantation geht immer mit einer (oft auch schmerzhaften) Narbenbildung am Hinterkopf einher. Diese Methode ist zudem nur zur Gewinnung von Kopfhaaren verwendbar und kann nicht zur Gewinnung von Körperhaaren angewendet werden.

Bei männlichen Patienten verwendet der Haarchirurg Azar gelegentlich auch Bart- oder Brusthaare zur Augenbrauen-transplantation. Der Vorteil besteht darin, dass diese Haare nur ein begrenztes Längenwachstum erzielen und dadurch nicht so häufig gestutzt werden müssen.

Die I-FUE-Methode ist als optimierte Form der klassischen FUE-Methode, im Gegensatz zur Streifentechnik, ein hautschonendes Verfahren zur Augenbrauentransplantation, welches ohne Einsatz von Skalpell und Naht durchgeführt wird.

Ferner ist es mittels der I-FUE-Technik möglich, die wunderbar geeigneten Körperhaare schonend zu gewinnen und als Augenbrauen zu transplantieren.

Vorteile der I-FUE-Methode zur Augenbrauentransplantation im Überblick:

1. Zeitlich unterbrochene, wiederholte Entnahme- und Einpflanzungsphasen der Spenderhaare. In der Intermittent Follicle Unit Extraction (I-FUE-) Augenbrauentransplantation, erfolgt die Entnahme der Transplantate nicht in einer einzigen und langen Entnahmephase, sondern in vielen kurzen Entnahmeintervallen. Nach jeder Entnahme erfolgt die sofortige Transplantation der Spenderhaare. Diese kurzen abwechselnden Entnahme- und Transplantationsphasen gewährleisten eine kurze Lagerungszeit und schützen die empfindlichen Haarfollikel bei der Augenbrauentransplantation vor Schädigung. Als Folge dessen kann eine wesentlich höhere Anwuchsrate als Behandlungsergebnis erzielt werden.

Im Vergleich dazu werden bei der klassischen FUE-Augenbrauentransplantation, die benötigten Transplantate in einem einzigen Arbeitsschritt entnommen und erst nach der kompletten Entnahme an anderer Stelle eingepflanzt.
Dies beinhaltet eine lange Lagerung der Spenderhaare außerhalb des Körpers, was wiederum eine Schädigung der hochsensiblen Haarfollikel nach sich zieht.

2. Im Zentrum für moderne Haartransplantation werden die entnommenen Spenderhaare für die Augenbrauentransplantation in einer nährstoffreichen Lösung aufbereitet. Dies hat eine beschleunigte Einheilung der Augenbrauentransplantate im Transplantationsgebiet zur Folge.

Im Vergleich dazu werden die Transplantate bei der klassischen FUE-Methode über einen längeren Zeitraum in einer physiologischen und nährstofflosen Kochsalzlösung gelagert.

3. Die Gewinnung der Spenderhaare für die Augenbrauentransplantation erfolgt bei der I-FUE-Methode mittels einer mikro-feinen Hohlnadel mit einem Durchmesser unter 1 mm.

Im Vergleich dazu wird bei der herkömmlichen Streifenmethode mittels mehrerer schädigender Skalpellschnitte, ein Hautlappen vom Kopf entfernt, aus dem die Spenderhaare dann entnommen werden. Die so extrahierten Haare können jedoch nicht einzeln und gezielt aus dem dafür besonders geeigneten Nackenbereich selektiert werden, was für eine Selektion geeigneter Spenderhaare für die Augenbrauentransplantation wichtig wäre. Das erzielte Ergebnis ist folglich optisch meist unnatürlich und borstig.

4. Die I-FUE-Methode ermöglicht die schonende Gewinnung und Transplantation von Körper- und Kopfhaaren.

5. Bei der I-FUE-Methode ist mit keinen nennenswerten postoperativen Schmerzen nach der Augenbrauentransplantation zu rechnen.

Im Vergleich dazu muß bei den herkömmlichen Operationsverfahren, wie der Streifentechnik/FUT, mit Schmerzen und bleibenden Narben gerechnet werden.

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