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Kommentar von K aus B am 22.01.2011

Ich bin nach drei Haartransplantationen mittels der Streifentechnik bei drei verschiedenen "Experten" nun bei Herrn Azar gelandet. Die noch weit verbreitete (weil hauptsächlich profitable) Streifentechnik hat bei mir zu erheblichen Nebenwirkungen in Form von zwei (bis zu 2 cm!) breiten Narben am Hinterkopf geführt, die lediglich durch meine etwas längeren Haare halbwegs sicher zu kaschieren sind. Die oft von den FUT-Ärzten propagierten feinen strichförmigen Narben konnten bei mir leider nur in einem von drei Fällen erzielt werden.

Ich habe mich damals von den günstigeren Preisen und den Versprechungen bezüglich der angeblich kaum sichtbaren Narbe verleiten lassen. Ich war damals knapp bei Kasse und habe mich davon blenden lassen. Nun muss ich hingegen wiederum Kosten für eine oder mehrere Narbenkorrekturen aufwenden, ganz zu schweigen von den damit verbundenen Risiken und Unannehmlichkeiten.

Außer der Narbe im Spenderbereich wurde bei meinen bisherigen Transplantationen zum Herstellen der Empfangsöffnungen teilweise mit elektrischen Bohrern gearbeitet. Dies ist bereits im Rahmen der Operation relativ unangenehm, da die Eindringtiefe nur schwer gesteuert werden kann und deshalb oft ein Geräusch, als würde gleich der Schädelknochen angebohrt, auftritt. Eine weitere Folge der groben Instrumente war die Zerstörung der Gewebestruktur und das damit verbundene vergleichsweise starke Bluten nach dem Einsetzen der Implantate. Die Kopfhaut in den Empfängerbereichen war bei mir durch dieses grobschlächtige Handwerk bereits stark vernarbt, was das Risiko einer schlechteren Anwuchsrate deutlich erhöhen kann.

Nun zur Behandlung bei Herrn Azar. Wir haben uns aufgrund der breiten Narben am Hinterkopf auf ein Splitting der Behandlung in einen Teil Kopfhaar- und einen Teil Körperhaartransplantation verständigt. Die Behandlung ist nun eine Woche her und ich möchte ein erstes Zwischenfazit ziehen. Ich kann selbstverständlich noch nicht über das Ergebnis urteilen, wohl aber über die Behandlung und die Tage danach. Die Einzelhaarentnahame am Hinterkopf sowie im Brustbereich ist im Vergleich zur Streifenentnahme deutlich schonender. Insbesondere die ersten Nächte nach einer Streifenentnahme waren doch sehr unangenehm und auch schmerzhafter. Zudem hatte man teilweise ein über mehrere Monate andauerndes Taubheitsgefühl in den entsprechenden Arealen.

Nicht so bei der Einzelhaarentnahme. Herr Azar arbeitet mit sehr feinen Instrumenten und die kleinen Wunden im Entnahmebereich sind schon nach wenigen Tagen schmerzfrei verheilt, genauso im Bereich der Einsetzöffnungen. Durch die feine Arbeit von Herrn Azar sind im Vergleich zu anderen Ärzten nur kleine Wunden entstanden, die daher auch viel schneller verheilen konnten. Dies kann gerade für Patienten von Vorteil sein, die keine Möglichkeit haben das Spenderareal mit Haaren zu überdecken.

Ein weitere Vorteil der Behandlung bei Herrn Azar ist dessen Verzicht auf das Einspritzen von Kochsalzlösung in die Kopfhaut. Die bisherigen Ärzte taten dies mit dem Argument, dass dadurch das Einsetzen deutlich vereinfacht sei. Herr Azar hat mit bewiesen, dass es auch ohne geht. Warum erwähne ich dies? Die Kochsalzlösung wird nicht etwa an Ort und Stelle wieder abgebaut, sondern wandert ab dem ersten Tag nach der Operationen langsam über das Gesicht, d.h. es traten bei meinen bisherigen Operationen erhebliche Schwellungen auf. Wir reden hier von erheblich gespannter Haut, dicken Backen und vollständig zugeschwollenen Augen. Es dauerte im Schnitt sechs Tage bis ich überhaupt wieder eingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen konnte. Bei meiner Behandlung bei Herrn Azar konnte ich hingegen keinerlei Schwellung feststellen, obwohl ich bisher dachte dafür sehr anfällig zu sein.

Ich hoffe nun, dass es trotz der aus den Behandlungen der Vorgänger-Ärzte resultierenden Vernarbungen noch zu einer guten Anwuchsrate kommt. Hoffnung gibt mir dafür zum einen die sorgsame Arbeitsweise von Herrn Azar und die Lagerung der entnommenen Grafts im Blutserum des Patienten. Ich hatte bei Herrn Azar nach anfänglicher allgemeiner Skepsis aufgrund meiner bisherigen schlechten Erfahrungen mit den Versprechungen anderer Institute zunehmend ein gutes Gefühl was seine Art der Behandlung betrifft. Dies wurde besonders im Verlauf der Operation deutlich. Auch Herr Azar arbeitet nicht kostenlos, aber man hat bei ihm das Gefühl, dass er für seine Tätigkeit auch eine Leidenschaft entwickelt hat, die bei seiner ergebnis- und nicht vorwiegend profitorientierten Arbeit spürbar wird.

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Kommentar von Kristin M. am 17.10.2010

Hallo Herr Azar,

ich und mein Freund wollten uns noch einmal für das nette und aufschlußreiche Gespräch bedanken. Es ist schön, daß es doch noch Ärzte gibt, die nicht nur ans Geld verdienen denken, sondern denen das Wohl der Patienten wichtig ist!

Kommentar von A.G. am 08.10.2010

Lieber Herr Dr. Azar,

den Kommentaren kann ich mich nur anschließen. Ich bin mit dem Ergebnis vollends zufrieden. Inzwischen ist ein Jahr vergangen und die Transplantation hat mir zu einem ganz neuen Lebensgefühl verholfen.

Tausend Dank!

Liebe Grüße,

A.G.

Kommentar von Mario P. am 30.09.2010

Guten Tag Herr Azar! Ich muss mich bei Ihnen für das herrvorragende Resultat der Haartransplantation bedanken. Eine Behandlung bei Ihnen kann ich nur jedem weiterempfehlen, der unter erblich bedingten Haarausfall leidet. Ich bin sowohl mit der der Dichte der Haare als auch mit dem Haaransatz mehr als zufrieden. Beste Grüße, M.P.

Kommentar von Lara K. am 26.09.2010

Lieber Herr Azar,
meine Anreise aus der Schweiz zu Ihnen nach Berlin war eine der wichtigsten Entscheidungen meines Lebens. Ich danke Ihnen für das tolle Resultat und die neuen Wimpern. Machen Sie bitte weiter so.
Herzlichen Gruß
Lara K.

Kommentar von Armin H. am 26.09.2010

Guten Tag Herr Azar! Jetzt ist ein Jahr vergangen, seit Sie bei mir eine Körperhaartransplantation durgeführt haben. Die Körperhaare haben sich in der Länge bereits den Kopfhaaren angepaßt und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Schöne Grüße aus Österreich,Armin H.

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