Startseite » Haarausfall stoppen

Haarausfall Ursachen stoppen - Die ganzheitliche Anamnese ist Grundlage der zielgerichteten Therapie

Unter dem Begriff Haarausfall kann sich wohl jeder etwas vorstellen. Aber wann spricht der Mediziner von einer Alopezie? Als Alopezie bezeichnet der Fachmann einen krankhaften Haarverlust, bei dem über einen längeren Zeitraum hinweg etwa 100 Haare und mehr pro Tag aus der Kopfhaut ausfallen. Demzufolge gehen mehr Haare verloren als neue Haare nachwachsen – das Haarwachstum stagniert.

Haarausfall ist jedoch keine Krankheit sondern ein Symptom, dessen Ursache zunächst ergründet werden muss. Es ist also wenig hilfreich, einfach irgendein Haarwuchsmittel oder Shampoo gegen Haarausfall zu verwenden, ohne die fallbezogenen Ursachen des Haarausfalls zu kennen. Ein Mittel gegen Haarausfall, welches dem einen Betroffenen hilft, kann bei einem anderen Patienten total wirkungslos bleiben, da es einfach nicht die vorliegenden Ursachen des Haarausfalls bekämpft.

Der ärztliche Fokus sollte somit zunächst immer auf die Anamnese, also die umfängliche und ganzheitliche Ursachenerkennung gerichtet werden. Eine Differenzierung zwischen den möglichen Haarausfall Ursachen, also den verschiedenen pathologischen Formen des Haarverlustes ist deshalb so bedeutsam, da die unterschiedlichen Ursachen auch verschiedenerer Therapien zur Behandlung bedürfen.

Folglich ermöglicht erst das Wissen um die genauen, patientenindividuellen Haarausfall Ursachen, eine zielgerichtete und langfristig sinnvolle Therapie.

Welche Haarausfall Ursachen gibt es?

Die Ursachen für Haarausfall oder zunehmend dünnes Haar können vielseitig sein. Im Wesentlichen muss zwischen genetisch-bedingten, immunologisch-bedingten, hormonell-bedingten, psychisch-bedingten, stoffwechsel-bedingten, mangel-bedingten, infektiös-bedingten und toxisch-bedingten Ursachen unterschieden werden. Auch multifaktorielle, also mehrere Gründe können gleichzeitig vorliegen, die zum Haarausfall führen.

  • Der erblich/ genetisch bedingte Haarausfall/ androgenetische Apopezie ist beietwa 90% aller männlichen und weiblichen Patienten die Ursache des Haarausfalls. In den verbleibenden etwa 10% aller Fälle sind andere, im Folgenden genannte Erkrankungen ursächlich.
  • Autoimmunerkrankungen, wie Alopecia areata, welche auch als Kreisrunder Haarausfall bezeichnet wird und eine entzündliche Form des Haarverlustes ist. Zudem können zahlreiche weitere Systemische Erkrankungen für Haarausfall ursächlich sein. Beispielhaft seien hier Schilddrüsenerkrankungen, wie Morbus Basedow oder Hashimoto Thyreoditis genannt. Auch Dermatosen, wie Systemischer Lupus Erythematodes können ebenfalls als Grunderkrankung den Haarverlust verursachen.
  • Hormonbedingter Haarausfall bei Frauen kann auf natürliche Weise, z.B. durch Schwangerschaft oder durch die Wechseljahre hervorgerufen werden oder aber durch Medikamente induziert werden, wie z.B. die Pille.
  • Psychische Erkrankungen, wie Trichotillomanie, die als komplexe Störung der Impulskontrolle zum Herausreißen der eigenen Haare führt.
  • Stoffwechselstörungen, wie Diabetes oder Leberfunktionsstörungen können ebenfalls für Haarausfall die Ursache sein.
  • Mangelzustände, wie Eisen-, Eiweiß-, Nährstoff- und Mineralstoffmangel können durch Diäten, einseitige Ernährung oder Krankheiten verursacht werden. Als Folge der Unterversorgung von Haut und Haaren wird das gesunde Wachstum der Haare beeinträchtigt und ggf. Haarverlust verursacht. Mehrheitlich kommt derart mangelbedingter Haarausfall bei Frauen vor.
  • Infektionskrankheiten, wie beispielsweise HIV, Syphillis, Impetigo Contagiosa, Scharlach sowie zahlreiche weiteren Infektionen können mit Haarausfall einhergehen oder diesen nach sich ziehen. Man spricht dann von einer Alopecia parvimaculata.
  • Belastende Substanzen, wie Amalgam, Palladium und Quecksilber können in Form von Zahnfüllungen in den menschlichen Körper gelangen und neben Haarausfall auch zahlreiche weitere Schäden und Beschwerden verursachen. Auch Chemikalien aus Haarfärbeprodukten, Lacken und Farben oder Insektenvernichtungsmittel können zum Haarverlust führen.
  • Bestrahlungen und Chemotherapien, wie sie zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden können ebenso einen Haarausfall induzieren, wie bestimmte medikamentöse Therapien zur Behandlung weiterer Krankheiten. (z.B. Marcumar, Heparin, Vitamin A, „Fettsenker“).

Diese exemplarisch genannten Faktoren geben einen Einblick in die Vielfalt der möglichen Haarausfall Ursachen.

Welche Haarausfall Ursachen liegen vor?

Zur Ergründung der patientenindividuellen Haarausfall Ursachen führen wir eine umfängliche und ganzheitliche Anamnese bei jedem unserer Patienten durch, die folgendes beinhaltet:

  • Die Erhebung bestehender relevanter Krankheiten inklusive Essverhalten (Veganer? Vegetarier?)
  • Die detaillierte Familienanamnese
  • Die Sozialanamnese
  • Die labordiagnostische Untersuchung und Trichogramm
  • Körperliche Untersuchung

Nach einer ersten allgemeinen Erhebung des aktuellen Gesundheitszustandes, welche bestimmte Grunderkrankungen erfasst, ist die umfassende Familienanamnese ein wesentlicher Punkt der Ursachenergründung bei Haarausfall. Dieser ist umso wichtiger, sofern es sich um den typischen Haarausfall bei Männern, den androgenetischen Haarausfall handelt.

Diese Haarausfall Ursache basiert auf einer starken Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT), welches letztlich das Nachwachsen neuer Haare verhindert und somit zum Verlust der Haare führt. In der Anfangsphase kommt es oft zu einem akuten Schub des Haarverlustes, was den Betroffenen verständlicherweise meist erschreckt und beängstigt. Der spätere Verlauf, der in Schüben oder progredienter Haarausdünnung erfolgt, vollzieht sich nach einem ganz bestimmten Haarausfallmuster. Aufgrund dieses besonderen Musters (Einteilung bei Männern nach Norwood Schema und bei Frauen nach Ludwig Schema, ist der androgenetische Haarausfall vom Haarspezialisten in der Regel relativ leicht per Blickdiagnose zu diagnostizieren.

Dennoch darf die Anamnese an dieser Stelle keines Falls mit einer einfachen Diagnosestellung enden!

Androgenetische Haarausfall ist genetisch bedingt, also in gewissem Umfang vorbestimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Art des Haarausfalls durch bestimmte Faktoren, wie Stress, Nikotinabusus, nährstoffarme Ernährung und ähnlichem ausgelöst bzw. verstärkt werden kann. Folglich sollten neben der primären Haarausfall Ursache, auch ggf. verstärkende Faktoren in die Behandlung des Haarverlustes einbezogen werden, sodass ein akuter Schub von Haarausfall, nicht zwangsläufig in einen chronischen Verlauf münden muss.

Da bestimmte Laborwerte wichtige diagnostische Hinweise auf mögliche Ursachen des Haarausfalls geben, führen wir für unsere Patienten, sofern gewünscht, eine Laboruntersuchung durch. Ein eventueller Diagnoseverdacht kann mittels der Laborergebnisse schließlich gezielt gefestigt oder ggf. ausgeschlossen werden.Um die gewünschten Laborparameter zu erhalten, werden kleine Mengen Blut des Patienten abgenommen und gezielt nach hormonellen, toxischen und weiteren pathologischen Laborbefunden untersucht. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung liegen meist innerhalb weniger Tage vor und können in einer Patientenberatung als wertvolle Grundlage für eine zielführende Therapie dienen.

Ferner darf der Vitamin-, Nährstoff-, Spurenelemente- und Mineralstoffhaushalt des Haarausfall-Betroffenen nicht unbeachtet bleiben, denn durch einen akuten Mangel lebenswichtiger Stoffe wird der menschliche Köper geschwächt und kann als Folge dessen nicht optimal funktionieren und regenerieren. Im Zusammenhang mit Haarausfall ist z.B. besonders das Spurenelement Zink bedeutsam, welches für die zahlreiche Zellteilungsprozesse im Körper essenziell ist und somit wesentlichen Einfluss auf Haut, Haar sowie Abwehr- und Wundheilungsprozesse nimmt.

Bei auffälligen Befunden der Laboruntersuchung, wie z.B. bei Anämien, bei denen eine Verminderung des Hämoglobins und/ oder des Hämatokrits und/ oder der Erythrozytenzahl vorliegt, kann entsprechend therapiert und bei Mangelerscheinungen entsprechend substituiert werden. Bei auffälligen Hormonwerten wird der Patient an einen Hormonspezialisten, bzw. bei bestimmten pathologischen Auffälligkeiten an endsprechende Fachärzte überwiesen.Auf der Basis unauffälliger Laborergebnisse können wir als Haarspezialisten eine gezielte medikamentöse Behandlung des Haarausfalls mit bewährten Medikamenten, wie Finasterid und/oder Minoxidil einleiten.

Zudem führen wir ein digitales Trichogramm durch. Diese lichtmikroskopische Untersuchung der Haarwurzeln gibt weitere wichtige differenzialdiagnostische Hinweise bezüglich Haarverteilungsmuster (welche Haare befinden sich in welcher Phase des Haarzyklus) und der Haarausfall Ursachen.

Die Suche nach den Ursachen des patientenindividuellen Haarausfalls setzt sich im Wesentlichen aus den aufgeführten diagnostischen Schritten zusammen. Die entsprechenden Antworten und Untersuchungsergebnisse fügen sich schließlich zu einem kompletten und ganzheitlichen Bild zusammen, welches uns eine detaillierte patientenindividuelle Diagnose und die anschließende zielgerichtete Therapie des Haarausfalls ermöglicht.

Was hilft gegen Haarausfall? Die Ursachen bestimmen die Therapie

Die Frage: „Was hilft gegen Haarausfall?“, kann also nicht einfach undifferenziert beantwortet werden. Als erfahrene Haarspezialisten betrachten wir das Symptom Haarausfall ganzheitlich und folglich bieten wir auch differenzierte, stets ursachenbezogene Therapieansätze.Auf Basis der diagnostizierten Ursachen erarbeiten wir einen entsprechenden und zielgerichteten Therapieplan für jeden Patienten, der den Haarverlust auf den verschiedenen Ursachenebenen bekämpft und somit die langfristig optimalste Lösung des Problems für den Patienten herbeiführt.

Als innovatives Team haben wir uns auf verschiedene Therapieansätze spezialisiert. So legen wir großen Wert auf die möglichst lange Erhaltung des noch vorhandenen Haarbestandes unserer Patienten und unterstützen die Reaktivierung bereits erkrankter Haarfollikel, die noch nicht vollständig degeneriert sind. Unsere langjährigen praktischen Erfahrungen sowie verschiedene klinische Studien zeigen, dass mittels unserer Therapieansätze sogar akute Schübe des erblich bedingten Haarausfalls gezielt therapiert werden können.

Hierzu entwickelte unser Ärztliche Leiter R. Azar ein innovatives Behandlungskonzept, welches verschiedene Therapieansätze effektiv vereint und somit alle vorhandenen Potenziale zur Haarerhaltung ausschöpft, um den größtmöglichen Nutzen für den Patienten erzielen zu können.

Erfreulicherweise ist uns somit vielfach eine biologische Reaktivierung der Haarwurzeln/ Haarfollikel möglich, die einen zeitlich längeren Erhalt bereits erkrankter Haare, bzw. bestenfalls eine Reaktivierung der Haarwurzeln mit dem Ziel der langfristigen Wiederherstellung der Haarproduktion ermöglicht.

Dieses innovative und effektive Behandlungskonzept zur Reaktivierung haarfollikulärer Vitalität findet sich in der Triple Thearpie nach Azar.

Die Triple-Therapie nach Azar

Dieses Behandlungskonzept berücksichtigt und kombiniert drei Therapieansätze miteinander und eignet sich damit besonders gut zur forcierten Reaktivierung bereits erkrankter Haarwurzeln sowie zum langfristigen Erhalt gesunder Haarfollikel.

Die Triple-Therapie beinhaltet eine Eigenblut-Therapie, welche auch als PRP Therapie wird. Die Eigenblut-Therapie ist eine natürliche Methode zur Biostimulation von Hautzellen, im Rahmen derer, aus dem venösen Blut des Patienten ein hochkonzentriertes, thrombozyten-reiches Plasma gewonnen wird, welches zudem spezielle Wachstumsfaktoren enthält. Das gewonnene Plasma wird schließlich in die Kopfhaut des Patienten injiziert, um die Haarwurzeln und die Mikrozirkulation der Blutgefäße zu reaktivieren. Die somit verbesserte Durchblutung der Kopfhaut sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung und verbesserte Wachstumseigenschaften der Haare und kann den Haarausfall verlangsamen bzw. neues Haarwachstum anregen. Die Injektion des Eigenblutes kann bei Bedarf mit Mesotherapie der Haare und Microneedling der Kopfhaut kombiniert werden.

Des Weiteren beinhaltet die Triple-Therapie eine Stammzelltherapie. Aus Haarwurzeln des Patienten und/ oder auch aus Fettgewebe des Patienten werden Stammzellen gewonnen, welche ebenfalls zur Biostimulation injiziert werden um die heilenden und stimulierenden Kräfte der Wachstumsfaktoren freizusetzen und um eine regenerierende Wirkung zu erzielen.

Darüber hinaus beinhaltet die Triple-Therapie eine Lasertherapie. Die Bestrahlung der Kopfhaut mit Laserlicht/ LLLT, löst photochemische Prozesse aus, welche das gesunde Haarwachstum fördern und beschleunigen.

Die Triple Therapie eignet sich sehr gut zur Behandlung von Haarausfall bei Männern und Frauen, speziell der androgenetischen Alopezie, wie auch zur Behandlung der Alopecia areata/ Kreisrunder Haarausfall.

Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten
Unser neues Fachbuch - für Ärzte und Patienten

Terminanfrage

Liebe Patienten,

bitte vereinbaren Sie Ihren telefonischen oder persönlichen Beratungstermin unter der Telefonnummer (+49) 30 206 474 18.

Sollten Sie uns lieber schreiben wollen, so nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder senden eine E-Mail an:
info@ifue-haartransplantation.de

Vielen Dank!

* Pflichtfelder

Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. weitere Informationen