Moderne Haartransplantationen nach der I-FUE Methode
Haartransplantationen, die nach der I-FUE Methode verlaufen, gehören zu den zeitgemäßen und sanften Varianten unter den Haartransplantationen. Im Prinzip lehnt sich das Verfahren an die Vorgehensweise bei FUE Haartransplantationen an. Gemeinsam haben die beiden Methoden, dass die Entnahme der Spenderhaare mit feinen medizinischen Geräten erfolgt. Die Haarfollikel werden mit einer Mikro-Hohlnadeln einzeln entnommen. Der Unterschied liegt in der zeitlichen Abfolge. Bei I-FUE Haartransplantationen werden die Lagerzeiten der Haarfollikel außerhalb des Körpers möglichst kurz gehalten.
Der Haarchirurg Reza Azar entwickelte die I-FUE Methode und wendet sie in seiner Praxis dem Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin mit vielversprechenden Behandlungsergebnissen an. Durch die neue intermittierende, das heißt sich abwechselnde, Vorgehensweise und durch den sorgfältigen Umgang mit den empfindlichen Haartransplantaten kann er Haartransplantationen möglichst schonend gestalten.
Vorsichtige Entnahme der Spenderhaare
Der entscheidende Vorteil der FUE Haartransplantationen liegt darin, dass sie – gegenüber der Streifentechnik – kaum die Haut verletzten. Dementsprechend können sich keine größeren Narben bilden. Nach dem Eingriff sind deshalb auch keine nennenswerten Schmerzen zu erwarten.
Während den Haartransplantationen stanzt der Haarchirurg das Haarfollikel vorsichtig mit einer Mikro Hohlnadel aus. Dann zieht er die Follikel behutsam mit einer Pinzette heraus. Bis zur Insertion lagert das Spenderhaar in einem nährstoffreichen Medium, dass individuell erstellt und mit dem Blutplasma des Patienten angereichert wird. Schließlich erfolgt der dritter Schritt, die entnommenen Spenderhaare werden an den kahlen oder schütteren Stellen des Kopfes vorsichtig eingebracht.
Haartransplantationen mit guter Anwuchsrate
Der Unterschied zwischen FUE und I-FUE Haartransplantationen liegt im zeitlichen Ablauf. Während FUE Haartransplantationen in drei längere Phasen unterteilt werden können – eine Entnahmephase, eine Lagerungsphase und eine Implantationsphase – wechseln sich die einzelnen Schritte bei der I-FUE Methode ständig ab. Dadurch können sie zeitlich relativ kurz gehalten werden.
Die Spenderhaare verbleiben wegen dieser abwechselnden Vorgehenswiese nur kurze Zeit außerhalb des Körpers. Das schont die empfindlichen Follikel. Im Ergebnis heilen die neuen Haare schnell ein. Die Anwuchsrate der transplantierten Haare fällt dementsprechend hoch aus.
