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Altersbedingter Haaraussfall wird durch den Anstieg der Milchsäure verursacht

25.05.2011 14:31 von P. Azar

Der biologische Alterungsprozess bringt zahlreiche Veränderungen mit sich. Dazu gehören nicht nur Schwerhörigkeit, Osteoporose und Sehschwäche, sondern gleichermaßen Haarausfall. Nach der Studie eines schwedisch-deutschen Forscherteams ist der Anstieg von Milchsäure im Gehirn eine mögliche Ursache für diese Vorgänge. Das ist das Ergebnis einer eingehenden Untersuchung alternder Mäuse.

Auslöser für den erhöhten Milchsäurespiegel sind Schäden der Mitochondrien. Sie sind für die Energiegewinnung aus Nährstoffen zuständige. Arbeiten die Mitochondrien nicht mehr tadellos, wählen die Hirnzellen einen alternativen Stoffwechselkanal für die Energiegewinnung. In Folge dessen kommt es zu einer verstärkten Bildung von Milchsäure. Ein ähnlicher Vorgang erfolgt bei massiver Beanspruchung der Muskeln. Dabei wird ebenso der direktere, aber uneffektivere Weg zur Energewinnung gewählt.

Lassen sich die Ergebnisse dieser Tests auf den Menschen übertragen, besteht die Möglichkeit   altersbedingte Symptome frühzeitig zu erkennen. Denn bereits vor dem Auftreten einer Erkrankungen konnten die Forscher Unterschiede im Gehirn feststellen und diesen sodann entgegenwirken. Die Analyse des Milchsäurespiegels ist mit einem Verfahren möglich, das dem der Kernspintomographie entspricht.