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Milchsäurespiegel im Gehirn könnte zur Frühdiagnose von Haarausfall beitragen

01.12.2010 16:55 von P. Azar

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam fand durch Experimente an Mäusen jetzt heraus, dass der Milchsäurespiegel im Gehirn frühzeitig auf Alterungsprozesse hinweisen könnte. Das Ergebnis des Tests ergab, dass der Milchsäurespiegel ansteigt, je stärker der Alterungsprozess im Gehirn der Tiere fortschreitet.

Der Milchsäurespiegel könnte daher bei der Frühdiagnose von typischen Alterskrankheiten wie Parkinson oder Alzheimer und auch Haarausfall helfen, wenn sich die Ergebnisse der Mäuse auf den Menschen übertragen lassen. Denn bereits bevor die Tiere typische Alterungsanzeichen wie Osteoporose oder Schwerhörigkeit zeigten, stieg der Milchsäurespiegel an.

Haarausfall ist eine der am häufigsten eintretenden Alterungskrankheiten. Deshalb könnte diese Erkenntnis zukünftig ausschlaggebend für die Diagnose bei altersbedingtem Haarausfall sein. Wohlmöglich lässt sich der Milchsäureanstieg als Indikatior für Haarausfall bestimmen. Damit wäre ein wichtiges Kriterium für die Früherkennung und den Behandlungsverlauf von Haarausfall gegeben.

Für den Behandlungserfolg von Haarausfall mittel einer Haartransplantation ist eine frühe Diagnose von besonderer Wichtigkeit, da die Haartransplantation bei Früherkennung die besten Ergebnisse erreicht.