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Haarausfall weist auf ein erhöhtes Risiko für Prostatakrebs hin

24.02.2011 12:06 von P. Azar

Französische Wissenschaftler fanden heraus, dass früh einsetzender Haarausfall ein Indikator für Prostatakrebs sein kann. Gemeint sind damit vor allem Männer, bei denen der Haarausfall zwischen 20 und 30 Jahre einsetzte, so die Fachzeitschrift „Annal of Oncology“.

Bei der Befragung von Männern, die an Prosatatkrebs litten, stellte sich heraus, das sie doppelt so häufig von frühzeitigem Haarausfall ab dem 20. Lebensjahr betroffen waren, als dies bei gesunden Männern aus der Vergleichsgruppe der Fall war. Wenn bei Männern im Alter zwischen 30 und 40 Jahren der Haarausfall einsetzt, gehören sie dagegen nicht zu der Risikogruppe.

Da eine generelle Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs bislang nicht für die gesamt männliche Bevölkerung als angemessen gilt, ist es hilfreich, Männer mit einem erhöhten Risiko zu ermitteln. Daher ist es sinnvoll, Risikogruppen einzugrenzen. Die Annahme, dass früher Haarausfall ein Risikofaktor  für Prostatakrebs darstellt, muss sich allerdings noch erhärten. Dazu werden weitere Forschungsprojekte nötig sein.