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Mikroentzündungen wirken sich auf Haarausfall aus

08.02.2011 14:07 von P. Azar

Eine aktuelle Studie bringt weiter führende Erkenntnisse über den Einfluss, den Mikroentzündungen auf Haarausfall haben können. Die Mikroentzündung tritt vor allem in einem frühen Stadium des Haarausfalls auf. Zudem ist sie sehr weit verbreitet und betrifft einen großen Teil der Haarausfall-Patienten. Eine Forschergruppe hat nun die Gewebeveränderungen beim genetisch bedingten, männlichen Haarausfall untersucht.

An der Studie nahmen 55 Männern teil. Davon waren 40 Männer von Haarausfall betroffen. Die übrigen 15 wurden als Kontrollgruppe in die Untersuchung aufgenommen. Allen wurde an zwei Stellen ihres Kopfes ein kleine Menge Gewebe entnommen – von den kahlen Stellen des vorderen Kopfbereiches und vom behaarten Hinterkopf. Die medizinische Untersuchung des Gewebes konnte Zusammenhänge zwischen der Mikroentzündung und dem Haarausfall feststellen.

Im Verlauf der Entzündung verkleinern sich die Haarfollikel. Zudem lagert sich Kollagen am Follikel ab und ruft eine sogenannte Fibrose beziehungsweise eine Gewebeverhärtung hervor. Diese führt schließlich zu einer Verdickung des Haarschafts. Letzt endlich kann der Prozess in einer vollständigen Zerstörung des Haarfollikels münden.