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Untersuchung zum Zusammenhang von Haarausfall und Stress

15.04.2011 09:30 von P. Azar

Ein deutsches Forschungsteam untersucht die Zusammenhänge von Haarausfall bei Männern und der Anspannung der Muskeln im Kopfbereich, wie etwa bei Stress oder bei starker Konzentration. Ein Ausgangspunkt dieses Ansatzes liegt in dem Haarausfallmuster begründet, das Männer typischerweise ausbilden, wenn sie unter androgenetischem Haarausfall leiden. In der Regel lichten sich zuerst die Bereiche über den Schläfen und es kommt zur Ausformung von so genannten Geheimratsecken. Schließlich weitet sich der Haarausfall auch auf die Schädeldecke aus und die Männer entwickeln eine Tonsur.

Bei Stress oder bei hoher Konzentration kann eine gewisse Neigung beobachtet werden, die Kopfhaut anzuspannen. Das kann zu einer veminderten Blutzufuhr in den beschriebenen Arealen führen, die sonst sehr gut durchblutet sind. Bei den Probanden einer Untersuchung zeigte sich, dass die Durchblutung und die Sauerstoff-Sättigung in den Hautbereichen geringer war, die von Haarausfall betroffen waren. Diese Umstände können den Stoffwechsel, der  während der Haarentwicklung abläuft, stören und die verschiedenen Wachstumsphasen, die ein Haarfollikel durchläuft, negativ beeinflussen.