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Weltweit größtes Patientenkollektiv in Bonn zur Erforschung der Ursachen für Haarausfall

02.02.2011 09:36 von P. Azar

Die Bonner Universität hat fast 2.000 Menschen, die von Alopecia areata betroffen sind, versammelt. Sie bilden damit das weltweit größte Patientenkollektiv. Mit Hilfe dieser Patienten soll die Suche nach unterschiedlichen Genen, die für Haarausfall verantwortlich sind, ausgeweitet werden.

An der Universität in Bonn wurde kürzlich eine neue Heisenberg-Professur für Dermatogenetik eingerichtet. Dort werden die Ursachen verschiedener Formen von genetisch bedingtem Haarausfall erforscht. In den kommenden fünf Jahren wird mit Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) diese Arbeit weiter intensiviert.

Auch wenn oft viele verschiedene Gene zum Krankheitsbild der Alocepia areata beitragen, gibt es auch monogene Formen, bei denen nur eine einzige Erbanlage den Haarausfall verursacht. Das ist beispielsweise bei der Hypotrichosis simplex der Fall, eine sehr seltene Erbkrankheit, bei der die Haare bereits in der Kindheit ausfallen.