Haarausfall

Auf Medikamentenfälschungen achten

von Reza Azar |

Bei der Jahrestagung der Österreichischen und Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, die vom 20. bis 23. September 2011 in Innsbruck stattfand, stand das Thema gefälschte Medikamente auf der Tagesordnung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass bis zu einem Drittel der Medikamente, die in Asien, Afrika und Lateinamerika auf dem Markt sind, gefälscht sind. Betroffen sind davon oft Lifestyleprodukte aber auch Medikamente gegen Haarausfall, Schmerzen oder Antibiotika. Über Fernreisen und Internet können sich diese Produkte leichter verbreiten.

Mit besseren Produktionskontrollen und einem einheitlichen internationalen Vorgehen gegen diese Medikamente, könnte laut Manfred Schubert-Zsilavecz, dem Leiter des Zentrallabors der Deutschen Apotheker, schon einiges getan werden, um sich zu schützen. Dabei gilt es auch Sprachbarrieren zu überwinden.

Ein guter Weg, um gefälschten Medikamenten aus dem Weg zu gehen, führt über die Apotheke. Ulrike Holzgrabe, Pharmazeutische Uni Würzburg, empfiehlt diese als immer noch sicherste Bezugsquelle. Gefälschte Medikamente können unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen. Es wird vermutet, dass die Dunkelziffer dieser Nebenwirkungen relativ hoch ist.

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