Haarausfall

Eisenmangel führt zu Haarausfall

von Reza Azar |

Eisen ist immanent für die Erzeugung des Proteins Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Dieses ist für die Sauerstoffversorgung des Körpers verantwortlich. Bei Eisenmangel kann Haarausfall eine Folge sein.

Eisendefizit gilt als global häufigste Mangelerscheinung. Zwar sei in Deutschland die Gefahr aufgrund guter Krankheitsversorgung und großer Nahrungsmittelauswahl verhältnismäßig gering, doch gäbe es einige Personengruppen, die überproportional häufig von Eisenmangel betroffen sind, erklärt Thomas Assmann vom Deutschen Hausärzteverband, ein niedergelassener Hausarzt aus Lindlar. Zu den gefährdeten Gruppen gehören vor allem Menschen mit einseitiger Ernährung wie Veganer und Vegetarier. Ihnen fehlen wichtige Eisenlieferanten wie etwa Milchprodukte oder Fleisch. Außerdem müssen stillende Mütter und Frauen mit starker Menstruation darauf achten, zusätzlich eisenhaltige Produkte zu sich zu nehmen, um keinem Mangel unterworfen zu sein. Manchmal kommt es auch zu Eisenverwertungsstörungen, die zwingend therapiert werden müssen.

Ein Eisendefizit ist oftmals nicht leicht zu erkennen. Symptome, die auftreten können, sind große Müdigkeit und sinkende Leistungsfähigkeit sowie starke Blässe, sehr weiße Augen und auch Haarausfall.

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