Haartransplantation

Fragen rund um eine Haartransplantation

von Reza Azar |

Viele meiner Patienten, die eine Haartransplantation in Betracht ziehen, fragen mich im Vorfeld der Behandlung nach den zu erwartenden Erfolgen. Im Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin biete ich die I-FUE Haartransplantation an. Das ist eine weiterentwickelte Variante der FUE-Methode. Diese moderne Version der Haartransplantation schont sowohl den Patienten – denn es sind keine größeren Narben zu erwarten und es kommt auch kein Skalpell zum Einsatz – als auch die äußerst sensiblen Haarfollikel, die an die kahlen Stellen des Kopfes verpflanzt werden. Die Spenderhaare werden vorsichtig mit einer feinen Hohlnadel entnommen und nach kurzer Einlagerung in einem Nährmedium direkt in die vom Haarausfall betroffenen Areal implantiert.

Nach der Haartransplantation verliert man einen Teil der neu eingesetzten Haare. Etwa zehn bis 15 Prozent gehen direkt in eine Wachstumsphase über. Die anderen Follikel produzieren nach etwa sechs bis acht Wochen die neuen Haare. Etwa nach Ablauf von zehn Monaten kann mit der vollen Entfaltung des Haarwachstums gerechnet werden. Die I-FUE Haartransplantation erreicht durch den sorgsamen Umgang mit den empfindlichen Follikeln eine gute Anwuchsrate.

Um sicherzugehen, dass die Spenderhaare für die Haartransplantation aus einer sogenannten „sicheren Spenderregion“ entstammen, ist es für den Haarchirurgen zunächst wichtig herauszufinden, wie weit der genetische Haarausfall voranschreiten wird. Welche Areale des Kopfes tatsächlich vom genetischen Haarausfall betroffen sind, ist eine individuelle Sache und muss deshalb auch individuell abgeklärt werden. Spenderhaare, die nicht vom genetischen Haarausfall betroffen sind, behalten diese Eigenschaft auch nach der Verpflanzung und werden auch in den Haarausfall-Bereichen nicht ausfallen.

Danach entscheidet sich, welche Haare für die Haartransplantation in Betracht kommen. Falls es nicht möglich ist, Haare des Kopfes zu transplantieren, weil diese aus oben erwähnten Gründen nicht in Frage kommen, kann der Haarchirurg auch auf andere Körperhaare zurückgreifen. Grundsätzlich kommen alle Körperhaare für eine Haartransplantation in Betracht, denn die Haare passen sich sehr gut an ihre neue Umgebung an und entwickeln ein viel längeres Wachstum als sie an ihrer Ursprungsstelle aufwiesen. Die Haarlänge ist nicht absolut genetisch festgelegt, sondern wird durch noch unerforschte Regelmechanismen beeinflusst.

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