Haarausfall

Haarausfall als Indikator für die Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes

von Reza Azar |

Harmlos erscheinende Symptome wie Nasenbluten können mitunter ein Anzeichen für eine ernsthafte Krankheit sein. Bei der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes treten neben Fieber auch Gelenkschmerzen, Hautausschlag und Haarausfall auf. Es kann dabei zu lebensgefährlichen Entzündungen an Herz und Nieren kommen. Aus diesem Grund sollte man bei der Feststellung solcher Symptome sofort einen Hautarzt aufsuchen.

Bei dem Haut-Lupus entstehen scheibenförmige, gerötete Herde, insbesondere an Nase, Stirn und Wangen. Es können auch von der Sonne ausgesetzte Stellen betroffen sein, wie beispielsweise Ohren, Brust oder Schultern. Das Zentrum ist eingesunken und von einem rötlichen Randwall umgeben. Im Zentrum können sich Schuppen bilden. Die Herde breiten sich nach einiger Zeit aus und fließen zusammen. Nach der Abheilung entstehen Narben. Wenn sich Herde auf dem Kopf befinden, hinterlässt der Haut-Lupus haarlose Stellen. Lupus erythematodes wird durch die Produktion von Antikörpern ausgelöst, welche sich gegen das eigene Gewebe richten.

Sollte vor dem Haarausfall eine Infektionskrankheit vorgelegen haben, kann es sich auch um eine kurzfristige Störung des Immunsystems handeln, welche einen vorübergehenden Wachstums-Stopp verursacht.

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