Haarausfall

Haarausfall durch PCB?

von Reza Azar |

Eines Artikels der Hertener Allgemeinen zufolge, kam es bis vor kurzem bei Schülern eines Bochumer Gymnasiums, die extern unterrichtet werden, zu gesundheitlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen und auch Haarausfall. Als Auslöser wird von Schülern und Lehrern PCB vermutet.

Polychlorierte Biphenyle – kurz PCB – gehören zu den zwölf bekannten, organischen Giftstoffen, die durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 global verboten wurden. Bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde PCB in Transformatoren, Kondensatoren, Hydraulikanalagen sowie als Weichmacher, Kunststoff, Dichtungs- und Isoliermittel verwendet. Es ist bekannt, dass der Giftstoff gesundheitliche Schäden wie unter anderem Haarausfall verursachen kann. Außerdem steht PCB in Verdacht, krebserregend zu sein.

Bereits vor einem Jahr wurden in Bochum schädliche Werte von fast 300 Nanogramm PCB pro Kubikmeter Luft gemessen worden. Die Stadt und Schule sind um Lösung bemüht – wollen sich jedoch nicht auf PCB als Auslöser für den partiell aufgetretenen Haarausfall und die Kopfschmerzen festlegen. Auch Schimmel und hoher CO2-Gehalt in der Luft könnten die Symptome erklären. Abhilfe geschaffen werden soll jetzt während der Ferien durch ein besseres Belüftungssystem. Außerdem sollen alle Räumlichkeiten gründlich gereinigt werden.

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