Haartransplantation

Haarausfall in den Wechseljahren

von Reza Azar |

Haarausfall in den Wechseljahren ist nichts ungewöhnliches. Auslöser dafür ist die Hormonumstellung des Organsismus. Diese stellt eine große Belastung für den Körper dar.  Wenn sich die Haare im Verlaufe der Wechseljahre lichten, obwohl vorher keine Neigung dazu bestand, kann es sich jedoch auch um erblich bedingten Haarausfall handeln. Der sogenannte androgenetische Haarausfall, welcher hauptsächlich bei Männern auftritt, äußert sich vor allem im Scheitelbereich.

Der androgenetische Haarausfall ist auf eine erbliche Veranlagung zurückzuführen und hängt mit dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron zusammen. Dabei verkümmern die Haarfollikel und es kommt zu vermehrtem Haarausfall. Frauen haben weniger männliche Hormone im Blut als Männer. Daher sind Frauen überwiegend davor geschützt. In den Wechseljahren ändert sich ihre Situation hingegen. Die Östrogene sinken und das Testosteron steigt ein wenig an. Erblicher Haarausfall kann bei Frauen unter Umständen dadurch ausgelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit steigt, wenn die Eltern der Frauen von Haarausfall betroffen sind. Insbesondere erhöht sich das Potential, androgenetischen Haarausfall zu entwickeln, wenn der Großvater mütterlicherseits betroffen war.

Meinen Patientinnen empfehle ich eine Haartransplantation, um dem androgenetischen Haarausfall in den Wechseljahren entgegen zu wirken. Eine innovative und effektive Methode zur Eindämmung von Haarausfall ist die I-FUE Methode. Sie besteht, wie bei der FUE Haartransplantation, aus den Phasen der Entnahme, der Einlagerung und der Insertion. Der Ablauf der Phasen wird jedoch in kurzen Intervallen, intermittierend durchgeführt. Auf diesem Weg verbleiben die Haarfollikel nur kurz außerhalb des Körpers, was die Einheilung fördert. Für die Entnahme nutzt man, wie bei der der FUE Haartransplantation auch, eine filigrane Hohlnadel. Man stanzt damit die körpereigenen Spenderhaare aus und pflanzt sie im Bereich der kahlen Stelle ein. Diese Vorgehensweise ist sehr hautschonend und man spürt während der Behandlung kaum Schmerzen. Von einer Narbenbildung ist, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, abzusehen. In einem Zwischenschritt werden die Transplantate, wie bei der FUE Haartransplantation, in einer speziellen Lösung, bestehend aus Nährstoffen und körpereigenen Wachstumsfaktoren, aufbewahrt. Durch die Nährstoffe werden die Haarfollikel versorgt und die körpereigenen Wachstumsfaktoren generieren hohe Anwuchsraten. Mit der I-FUE Methode erhalten Frauen in den Wechseljahren die Aussicht auf volle Haare.

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