Haartransplantation

Haarausfall in Form von Alopecia areata atropicans

von Reza Azar |

Haarausfall äußert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Zu den häufigsten Formen gehören der erblich-genetische, kreisrunde und der diffuse Haarausfall. Dabei sind bestimmte Haarareale betroffen. Allerdings gibt es spezielle Sonderformen, bei denen die Ursachenforschung noch keine Erfolge liefern konnte. Eine dieser Sonderformen ist Alopecia areata atropicans. Es handelt sich dabei um eine Version des Alopecia areata, dem kreisrunden Haarausfall, welche ganz langsam mit kleinen, haarlosen Flecken beginnt. Die Haut in dieser Region ist gerötet, glänzt und spannt. Die Haarausfall-Erkrankung tritt vorwiegend bei Frauen im Alter von 30 bis 55 Jahren auf. Beim kreisrunden Haarausfall beschränken sich die Herde auf die Scheitelgegend und den Hinterkopf. Alopecia areata atropicans verbreitet sich jedoch fortwährend und es kommt zur irreversiblen Zerstörung des Haarwachstums.

Das Besondere an der seltenen Form von Haarausfall besteht darin, dass sie in Verbindung mit anderen Krankheiten auftritt. Die Behandlung durch eine Therapie erweist sich als eher schwierig. Daher empfiehlt sich die I-FUE Haartransplantation, um gegen den Haarausfall vorzugehen. Diese erfordert jedoch vorerst eine Behandlung der Grunderkrankung.

Um den Haarausfall effektiv einzudämmen, wird Eigenhaar mittels der I-FUE Haartransplantation umverteilt. Dazu stanzt man die Haare einzeln mit einer feinen Hohlnadel aus dem Entnahmeareal aus und pflanzt sie an den kahlen Stellen ein. Für eine Haartransplantation eignen sich besonders die Haare am Hinterkopf. Wenn der Haarausfall in dieser Region bereits zu weit fortgeschritten ist, können Körperhaare von anderen behaarten Stellen entnommen werden. Sie besitzen eine vergleichbare Struktur und ein ähnliches Längenwachstum. Nach der Entnahme legt man die Spenderhaare direkt in eine nährstoffreiche und wachstumsfördernde Lösung ein. Diese soll die empfindlichen Haarfollikel vor äußeren Einflüssen schützen und gleichzeitig mit Nährstoffen versorgen. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren wirken sich förderlich auf die Anwuchsrate der Haare aus. Für die Einpflanzung bohrt man anschließend sehr kleine Löcher in dem entsprechenden Areal vor und setzt das Spendermaterial vorsichtig ein. Damit die Lagerdauer abgekürzt wird, führt man die Phasen der I-FUE Haartransplantation in abwechselnden, kurzen Intervallen durch. Auf Grund der kurzen Zeitspannen kann eine schnelle Einheilung und eine hohe Anwuchsrate erreicht werden. Die Erfolgsaussichten für Personen mit Alopecia areata atropicans sind dank der I-FUE Haartransplantation gut.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Sagen Sie es weiter!

 

Zurück

Suche

Kategorien
Wir verwenden Cookies um Ihnen ein schönes Nutzungserlebnis zu bieten.