Haartransplantation

Haarausfall in jungen Jahren

von Reza Azar |

Ein relativ junger Mann kam zu mir ins Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin. Er litt breits sichtbar an Haarausfall und war dementsprechend beunruhigt. Nach einem eingehenden Gespräch und einer ersten Untersuchung ließ sich diagnostizieren, dass er an erblich bedingtem Haarausfall litt. Wie sich herausstellte, spielte Haarausfall in seiner Familiengeschichte eine Rolle. Das ist typisch für den androgenetischen Haarausfall. Denn er wird von Vater oder Mutter vererbt. Der Mann erkundigte sich bei mir, wie die Haartransplantationen im Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin ablaufen.

In meiner Praxis führe ich Haartransplantationen nach der I-FUE Methode durch. Diese Methode optimiert die drei klassischen Schritte einer FUE Haartransplantation – Entnahme, Lagerung und Insertion der Haarfollikel. Bei einer FUE Haartransplantation entnimmt der Haarchirurg die Spenderhaare von Arealen, die nicht von Haarausfall betroffen sind. Sie können vom Hinterkopf des Patienten stammen, aber auch von anderen behaarten Körperregionen. Bis zum Ende der Entnahmephase lagern die Follikel in einer Nährlösung ein. Dann implantiert der Arzt die Haarfollikel an den schütteren oder kahlen Stellen – dort wo der Haarausfall sich sichtbar macht.

Die I-FUE Methode verfeinert diese Vorgehensweise, indem sie die einzelnen Schritte abwechselt und damit auch abkürzt. Auf diese Weise bleiben bei den I-FUE Haartransplantationen die Lagerzeiten der Haarfollikel außerhalb des Körpers möglichst kurz. Das schont die empfindlichen Transplantate. Dieser behutsame Umgang mit den Follikeln wirkt sich wiederum auf die Anwuchsrate aus.

Der androgenetische Haarausfall wird auch erblicher Haarausfall genannt. Denn er entsteht durch die Einwirkung männlicher Hormone und eine genetischen Veranlagung. Diese Veranlagung gehört zu den häufigsten Ursachen für Haarausfall unter Männern. Über die Hälfte der männlichen Bevölkerung bemerkt früher oder später Auswirkungen des erblichen Haarverlustes. Bei einigen äußert sich der Haarausfall, indem sich Geheimratsecken ausbilden. Andere entwickeln eine Tonsur. So nennt sich das typische Erscheinungsbild, bei dem schließlich ein Haarkranz am Hinterkopf erhalten bleibt.

Tritt der Haarausfall bereits in relativ jungen Jahren auf, leiden die Betroffenen oft unter ihrem Haarverlust, weil volles Haar als jugendlich gilt. Haartransplantationen können den Patienten dabei helfen, sich wieder wohl zu fühlen.

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