Haartransplantation

Haare

von Reza Azar |

Haare sind das Fachgebiet und die Leidenschaft von Reza Azar, dem Ärztlichen Leiter des Zentrum für moderne Haartransplantation. Im Gebiet der Haarchirurgie ist er Spezialist und Pionier – so entwickelte er die I-FUE Methode, eines der weltweit schonendsten Verfahren zur Haartransplantation.

Der Blog soll Sie mit allen grudlegenden Begrifflichkeiten vertraut machen und Sie rundum über das Thema Haare, Haartransplantation, Haarverlängerung und Haarchirurgie informieren. In diesem Beitrag geht es nun ganz allgemein um das Haar, seine Zusammensetzung, Lebensdauer und den Haarzyklus.

Haare – Zusammensetzung & Vorkommen

Haare sind lange Hornfäden, deren Hauptbestandteil Keratin (ein Sammelbegriff für wasserunlösliche Faserproteine) ausmacht. Haare bestehen hauptsächlich aus den chemischen Elementen Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Schwefel. Sie bedecken beim Menschen fast den gesamten Körper und sind mehr oder weniger dicht angesiedelt. Über die Haarverdichtung lässt sich dieser Zustand jedoch beeinflussen. Unbehaart bleiben jedoch die Brustwarzen, die Handflächen und Fingerinnenseiten sowie die Fußsohlen und das Lippenrot.

Haare – Lebensdauer & Haarzyklus

Ein Haar besitzt eine Haarwurzel mit einer ungefähren Lebensdauer von sechs bis acht Jahren, die sich in unterschiedliche Phasen (Haarzyklus) einteilen lässt.

In der Wachstumsphase (Anagenphase) entsteht die Haarwurzel und das Haar (hier: Papillarhaar) bildet sich. Die meisten Haare (über 80%) befinden sich in dieser am längsten andauernden Phase, bevor sie in die Katagenphase übergehen. In diesem Zeitraum (Katagenphase – nur ungefähr 1% der Haare befinden sich in dieser Phase) stoppt die Zellproduktion und die Haarfollikel verengt sich im unteren Bereich, um sich anschließend von der Papille zu lösen und in die Telogenphase überzugehen. Diese End- oder Zielphase dient der Erneuerung und Regeneration von Papille und Haarfollikel (Haare in diesem Zustand werden auch als „Kolbenhaar“ bezeichnet), in der die Zellteilung wiederaufgenommen wird.

Auf dem Kopf trägt ein erwachsener Mensch ca. 75.000-150.000 Haare. Bei einigen Menschen kommt es aber aus verschiedenen Gründen zu Haarausfall. Dieser ist oft genetisch bedingt und wird vermutlich ua. durch Stressfaktoren ausgelöst oder verstärkt.

Haarwurzeln (Haarfollikel) lassen sich künstlich nicht produzieren. Das heißt, dass vorhandene Haare nicht vermehrt werden können. Allerdings ist die Haardichte, also die Anzahl der Haare auf einer bestimmten Fläche, am menschlichen Körper generell und darüber hinaus bei jedem Menschen individuell, sehr unterschiedlich.

Dies beinhaltet, dass an manchen Flächen des Kopfes/des Körpers, eine höhere Anzahl von Haaren (eine höhere Haardichte) vorhanden ist, als an anderen. Selbst bei Betroffenen mit genetisch bedingtem Haarausfall oder sehr hoher Haarlinie bzw. Geheimratsecken, ist oft schönes dichtes Haar am Hinterkopf vorhanden.

Diese Eigenschaft macht man sich bei der modernen Haartransplantation zu Nutze, indem man die vorhandenen, gesunden Haare entnimmt und an gewünschter Position wieder einsetzt, wo sie gesund weiterwachsen. Es handelt sich also um eine Umverteilung der vorhandenen Haare. Dieser Prozess ist allerdings nur mit eigenen Haaren des Patienten möglich. Eine Verpflanzung fremder Haare ist nicht möglich, da diese vom Körper abgestoßen würden.

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