Haartransplantation

Haartransplantation bei FDP-Chef Christian Lindner: Auswertung der Nachher-Bilder einer Haartransplantation nach der Streifenmethode/FUT

von Reza Azar |

Alljährlich lädt die FDP am 6. Januar zum traditionellen Dreikönigstreffen nach Stuttgart ein, diese bedeutende Großveranstaltung stellt zugleich auch den politischen Jahresauftakt der Partei dar. Aber nicht nur Parteifreunde freuten sich auf den öffentlichen Auftritt des FDP-Vorsitzenden. Auch viele Menschen, die sich (beruflich oder auch als zukünftige Patienten) mit der Thematik Eigenhaarverpflanzungen beschäftigen, sind interessiert an aktuellen Bildern und Informationen rund um die Haartransplantationen von Prominenten oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Der Spitzenpolitiker Christian Lindner unterzog sich im Jahre 2013 einer Eigenhaarverpflanzung und twitterte dazu im Oktober gleichen Jahres – Zitat:

"Um es mit Jürgen Klopp zu sagen:
Ich finde, das Ergebnis ist ganz cool geworden, oder?"

(Quelle: www.spiegel.de und andere Online-Nachrichtenmagazine)

Es entspricht dem aktuellen Zeitgeist, dass auch viele bekannte Persönlichkeiten und Prominente bei Social-Communities (Twitter, Facebook etc.) teilnehmen und die breite Öffentlichkeit an privaten Ansichten und Meinungen teilhaben lassen. So wurde der obige Satz von Christian Lindner auch als sympathisches Bekenntnis zur eigenen Haarverpflanzung aufgenommen. Gleichwohl vermittelt dieser Wortlaut aber auch den Eindruck, dass Christian Lindner selber scheinbar mit dem Resultat seiner Behandlung zufrieden ist.

Beim Dreikönigstreffen am 6. Januar 2015 konnte man Christian Lindner nach längerer Zeit wieder aus der Sicht vieler Kamera-Perspektiven betrachten, dabei auch oft in Nahaufnahme. Seit seiner Haartransplantation sind unterdessen mindestens anderthalb Jahre vergangen. Das Resultat einer Eigenhaarverpflanzung ist nach spätestens 12 Monaten vollständig ausgebildet, demzufolge kann man auch im Falle des FDP-Chefs voraussetzen, dass die Neuwuchszeit längst vorüber ist und nunmehr das Endergebnis seiner Behandlung zur Betrachtung steht. Offen ist nach wie vor, welche Wünsche Herr Lindner im Zuge der Planung seiner Eigenhaarverpflanzung gegenüber dem ausführenden Haarchirurgen geäußert hat und was ihn dazu bewogen hat, die Gewebe traumatisierende FUT-Methode zur Durchführung zu wählen.

Haartransplantation Christian Lindner

Die aktuellen Bilder zeigen jedoch deutliche Spuren der vorangegangenen Behandlung, insbesondere die optisch sehr beeinträchtigende, streifenförmige Ausdünnung am Hinterkopf und die breite längliche Narbe von Ohr zu Ohr, welche durch die Entnahme des Hautstreifens entstanden ist (Strip-/Streifenmethode FUT). Darüber hinaus weist das behandelte Kopfareal im Bereich der Geheimratsecken, der Haarlinie und des stirnseitigen Oberkopfes eine auffallend geringe Haardichte aus. Gemessen an den öffentlich dokumentierten Patientenfällen weicht das Resultat der Eigenhaarverpflanzung von Herrn Lindner sehr deutlich ab und entspricht nicht dem heutigen Stand des Möglichen und Erreichbaren in der modernen Haarchirurgie.

Für den Moment bleiben nur Spekulationen, ob sich Herr Lindner möglicherweise einer Nachbehandlung zur Optimierung seines Behandlungsergebnisses unterziehen wird. Hierfür würde eine minimalinvasive Haartransplantation mittels der IFUE- bzw. FUE-Methode die gewebeschonendere und modernere Alternativmethode sein.

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