Körperhaartransplantation

I-FUE Haartransplantation nach Medikamenteneinnahme

von Reza Azar |

Ein Patient, der kürzlich zu mir kam, klagte über Haarausfall, der durch Medikamente, die er regelmäßig einnehmen muss, hervorgerufen wurde. Er schilderte mir seine Krankheit und welche Medikation angewandt wird. Schnell wurde klar, dass aufgrund der Einnahme dieser Medikamente ein wieder einsetzendes Haarwachstum nicht sehr bald erfolgen würde. Da sich der Patient mit diesem Zustand nicht länger abfinden wollte und der Haarausfall ihm bereits seelische Probleme bereitete, sprachen wir über die Möglichkeiten der I-FUE Haartransplantation.

Er war überrascht, dass es möglich war, auf die eigenen Körperhaare als Spenderhaare zurück zu greifen und dass diese nach der Transplantation ein Längenwachstum wie normale Kopfhaare erzielen können. Ich klärte ihn weiter über die Methode der I-FUE Haartransplantation auf. Positiv empfand der Patient den Umstand, auf den Einsatz eines Skalpells verzichten zu können. Er hatte bislang geglaubt, zur Bekämpfung von Haarausfall sei ein operativer Eingriff unumgänglich. Die Angst vor Narben hatte ihn bisher davon abgehalten, etwas gegen den Haarausfall zu unternehmen.

Da bei der I-FUE Haartransplantation die Körperhaare mit einer dünnen Hohlnadel vorsichtig ausgestanzt werden, entstehen keine bzw. kaum Narben und postoperative Schmerzen werden weitestgehend vermieden. Außerdem verhält sich die I-FUE Methode sehr schonend zum Haarfollikel. Da die Entnahme und das Einsetzen in zeitlich kurz auf einander folgenden Abständen geschieht, ist nur eine kurze Zwischenlagerung der Haarfollikel notwendig. Bei der I-FUE Haartransplantation erfolgt die Lagerung zudem in einem speziell angereichertem Medium. Dieses schonende Verfahren sorgt für besonders gute Anwachsraten der transplantierten Haare. Die I-FUE Haartransplantation eignet sich auch besonders für die Transplantation von Wimpern und Augenbrauen. Alle Formen der I-FUE Haartransplantation werden im Zentrum für Moderne Haartransplantation Berlin durchgeführt.

Der Patient steht der I-FUE Haartransplantation sehr positiv gegenüber und bereits jetzt ist festzustellen, dass sich die seelische Belastung durch seinen Haarausfall schon etwas verringert. Die Möglichkeit des Eingriffs stimmt ihn optimistisch und bringt Selbstsicherheit zurück in sein Leben.

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