Haartransplantation

Neue Erkenntnisse in der Basisdiagnostik bei diffusem Haarausfall

von Reza Azar |

Auf dem 58. Ärztekongress in Berlin wurden jetzt die vier wichtigsten Parameter für die Ursachenbestimmung bei diffusem Haarausfall näher bestimmt.

Um Patienten mit diffusem Haarausfall frühzeitig und eindeutig zu helfen, gehört die Bestimmung des Hämoglobinwertes laut der Dermatologin Ulrike Blume-Peytavi unbedingt dazu. Patienten, die unter Anämie leiden, haben meist Haarausfall, weil die Haarwurzel angegriffen wird. Da auch Eisenmangel die Haarfollikel schädigt, ist laut der Ärztin an der Charité Berlin, die genaue Bestimmung des Ferritin-Wertes ebenso ausschlaggebend für einen Haarausfall. Daher sollten sowohl der Hämoglobinwert als auch der Ferritin-Wert bei diffusem Haarausfall immer standardmäßig untersucht werden.

Zwei weitere relevante Parameter für die frühzeitige Diagnostik von Haarausfall stellen der THS-Wert und die Blutsenkung oder ein anderer Entzündungsparameter wie eine Schilddrüsenerkrankung dar.

Hingegen einigte man sich, dass Hinweise für Autoimmunerkrankungen und Lues-Serologie, die auch zu Haarausfall führen, oder die Hormondiagnostik nicht als Standarduntersuchungen durchzuführen sind. Eine Labordiagnostik ist nur dann notwendig, wenn weitere Zeichen für eine solche Erkrankung sprechen.

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