Haarausfall

Die Ausschüttung von Stresshormonen begünstigt Haarausfall

von Reza Azar |

Über Umwege entdeckten die Forscher rund um Dr. Mulugeta aus Los Angeles, welche Auswirkungen Stress auf Haarausfall haben kann. Mäuse mit vermehrter Ausschüttung eines Stress-Hormons verloren ihr Fell. Nach der Blockierung dieses Stresshormons wuchs das Fell der Mäuse wieder.

Die Untersuchung wollte eigentlich einen Zusammenhang zwischen Stress und dem Magen-Darm-Trakt herstellen. Die Mäuse wurden genetisch so verändert, dass es bei ihnen zu einer übermäßig starken Bildung von CRF, einem Stresshormon, kam. Diese Tiere verloren mit der Zeit ihr Fell, teilweise wurde der Rücken der Tiere kahl. Die Haarlosigkeit dieser Mäuse diente auch der Unterscheidung von Untersuchungsgruppe und Kontrollgruppe.

Im Rahmen der Studie verabreichten die Forscher den Mäusen einen CRF-Hemmer, um die Auswirkungen auf den Magen und Darm zu testen. Nach einiger Zeit wuchs das Fell der Tiere nach. Zudem waren genetisch veränderte und unveränderte Mäuse nicht mehr zu unterscheiden. Eher per Zufall entdeckten die Forscher, wie stark sich Stress auch auf Haarausfall auswirken kann.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Sagen Sie es weiter!

 

Zurück

Suche

Kategorien
Wir verwenden Cookies um Ihnen ein schönes Nutzungserlebnis zu bieten.