Haarausfall

Ursache für erblich bedingten Haarausfall entdeckt

von Reza Azar |

Ein Forscherteam der Universität von Pennsylvania entdeckte eine grundlegende Ursache für androgenetischen Haarausfall. Die Stammzellen in der Kopfhaut der Betroffenen können sich nicht mehr weiterentwickeln, weil die dafür notwendigen Vorläuferzellen fehlen.

Dass die Stammzellen innerhalb der Haarfollikel an dem erblich bedingten Haarausfalls beteiligt sind, davon gingen Experten bereits aus. Bisher meinte man jedoch, dass es sich dabei um eine Art Haarmangel handelt, weil die Stammzellen sich verringerten. Nun stellte sich heraus, dass die Stammzellen noch in der Kopfhaut vorhanden sind. Das Problem liegt eher darin, dass die Vorläuferzellen ausbleiben, die für eine Aktivierung der Stammzellen sorgen. Die Follikel schrumpfen daraufhin. Nachwachsende Haare entwickeln sich sehr schwach und bleiben für das Auge unsichtbar. Sie erreichen nur noch ein mikroskopisch kleines Ausmaß.

Cotsarelis und seine Kollegen untersuchten für ihre Studie die Kopfhaut von Männern, die sich für eine Haartransplantation entschieden hatten. Dabei stießen sie auf das interessante Ergebnis, dass der androgenetische Haarausfall, der aus dem Zusammenwirken von genetischen und hormonellen Faktoren ensteht, wohl an einem Entwicklungsproblem der Haare liegt.

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