Haarausfall

Wachstum der Haare wird von Stammzellen und Fettzellen beeinflusst

von Reza Azar |

Wie Forscher der Universität Yale nun herausfanden, wird das Wachstum der Haare von den Stammzellen angeregt, die in Kontakt mit den Fettzellen der Haut stehen. Prof. Valerie Horsley, die Autorin der Studie, glaubt nun, dass eine Aktivierung der Stammzellen den Menschen, die unter Haarausfall leiden, wieder neues Haarwachstum bescheren könnte.

Aus Vorgängerstudien war bereits hervorgegangen, dass das Haarwachstum von Signalen aus der Haut abhängt. Woher diese Signale stammen, das war von der Forschung bisher noch nicht geklärt worden. Bei Versuchen an Mäusen fanden die amerikanischen Wissenschaftler aus New Haven nun heraus, dass die Fettschicht in der Haut schrumpft, wenn ein Haar degeneriert. Im Gegensatz dazu wurde die Fettschicht wieder größer, wenn ein Haar zu wachsen anfing.

PDGF-Substanzen (platelet derived growth factors ), die von den Fettzellen produziert werden, treten demnach als Botenstoffe auf, die die Stammzellen aktivieren sollen. Eventuell sind auch weitere Substanzen an der Reaktivierung der Stammzellen beteiligt.

Menschen, die unter androgenetischem Haarausfall leiden, besitzen ihre Stammzellen noch, diese sind jedoch nicht mehr in der Lage, das Wachstum der Haare in Gang zu setzen.

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