Wimperntransplantation

Wimpernverdichtung nach Erkrankung an Blepharitis

von Reza Azar |

Kürzlich kam eine Patientin zu mir, der nahezu alle Wimpern ausgefallen waren. Sie war vor einiger Zeit an Blepharitis erkrankt. Das ist eine Entzündung der Augenlider. Die Ursachen für diese Erkrankung können Infektionen, Allergien oder Hauterkrankungen sein. Neben Symptomen wie Schwellungen und Rötungen am Lidrand kann bei einer Blepharitis auch ein Wimpernausfall eintreten. Da im Falle dieser Patientin die Wimpern nicht wieder nachgewachsen sind, zog sie eine Wimpernverdichtung nach der I-FUE Methode in Erwägung. Bei einer solchen Wimpernverdichtung werden körpereigene Spenderhaare vorsichtig ausgestanzt und einzeln an den Lidrand verpflanzt. Als Spenderhaare geeignet, sind zum Beispiel die Haare des Hinterkopfs. Bei einer Wimpernverdichtung ist es möglich, den Winkel der transplantierten Haare genau anzupassen, so dass sie einen sehr schönen Schwung erhalten.

Da die Patientin hörte, die I-FUE Methode sei sehr schonend für die Haarfollikel und erziele gute Ergebnisse, hatte sie sich bereits vorab umfassend informiert. Bislang hatte sie eine Behandlung in Form einer Wimpernverdichtung abgelehnt, da sie Angst vor Narben und Schmerzen hatte. Der Grund dafür war, dass ihr bisher nur die Wimpernverdichtung mit der Streifentechnik bekannt war. Diese kann häufig Narben verursachen oder zu traumabedingten Haarausfall im Bereich des Spenderareals führen. Da bei der Wimpernverdichtung nach der I-FUE Methode kein Skalpell verwendet wird und Narben weitestgehend vermieden werden, hatte sich ihre Angst verringert. Zumal es ihr sehnlichster Wunsch war, wieder volle Wimpern zu haben.

Eine Wimpernverdichtung hilft den Betroffenen sehr, denn oft sind sie psychischen Belastungen ausgesetzt, die mit dem Wimpernausfall einher gehen. Wie wichtig die Wimpern für die Ausstrahlung sind, wird meist erst ersichtlich, wenn sie nicht mehr vorhanden sind. Viele Patienten nehmen an, dass sie ohne Wimpern krank aussehen würden, obwohl sie es nicht sind und machen auch dementsprechende Erfahrungen mit ihren Mitmenschen. Um Komplexe oder schwerwiegende psychische Belastungen zu vermeiden, ist es daher ratsam, eine Wimpernverdichtung in Betracht zu ziehen. Auf diese Weise ist es möglich, dass die Betroffenen wieder ein positives Lebensgefühl und Selbstvertrauen zurück erhalten.

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