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Kunstfehler in Haartransplantation und deren Korrektur mittels I-FUE Methode

Narbenfreie Abheilung des Entnahmeareals nach I-FUE Haartransplantation

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Die Arztauswahl für eine Haartransplantation - wichtige Kriterien

Der Eingriff einer Haartransplantation stellt einen hochspezialisierten medizinischen Eingriff dar, der besondere Anforderungen an den durchführenden Arzt stellt. Die Auswahl des „richtigen Arztes“ und der „richtigen Methode“ ist sehr bedeutsam, denn sie entscheidet letztlich über das spätere Behandlungsergebnis und die Zufriedenheit des Patienten.

Mittlerweile hat die Zahl der Anbieter von Haartransplantationen am Markt stark zugenommen und Patienten stehen vor der Frage: „Wie finde ich den richtigen Arzt für eine Haartransplantation?“.

Was Patienten bei der Suche nach dem geeigneten Arzt für Ihre Haartransplantation beachten sollten:

Die einflussreichsten Faktoren bei der Haartransplantation sind:

  1. die Methodik der Haartransplantation
  2. die Fachkompetenz des Arztes
  3. die persönlichen Voraussetzungen des Patienten

Da diese Punkte das spätere Behandlungsergebnis bestimmen, sollte man sich diesbezüglich vor der Behandlung kritisch informieren.

Die Methodik der Haartransplantation:

Die angewendete Methodik sollte immer eine skalpellfreie und somit gewebeschonende FUE-Methode sein, bei der die benötigten Haarfollikel einzeln entnommen und transplantiert werden. Dieses Vorgehen verursacht keine bleibenden Schäden oder gar Narben. Es ist die schonendste und komplikationsloseste Methode in der Haarchirurgie.

Nicht zu empfehlen ist die FUT-Methodik. Hier wird zur Spenderhaargewinnung ein kompletter Hautlappen (meist vom Hinterkopf) des Patienten entnommen, aus dem dann die einzelnen Spenderhaarfollikel gewonnen  und transplantiert werden. Bei dieser Methode sind Probleme für den Patienten unausweichlich, da eine Narbe hinterlassen wird, die auch noch Jahre später schmerzen und Komplikationen nach sich ziehen kann und zudem unschön aussieht.

Zudem besteht die Gefahr eines „borstigen“ Erscheinungsbildes der Augenbrauen.

Die Fachkompetenz des Arztes:

Wie die Formulierung schon beinhaltet, sollte es sich bei der behandelnden Person um einen Arzt handeln. Leider hat es sich in den vergangenen Jahren zunehmend für viele Anbieter bewährt, die Haartransplantation in verschiedene Arbeitsschritte zu unterteilen, um einzelne Arbeitsschritte aus Kostengründen, an nicht ärztliches Personal zu delegieren.

Das beginnt oft bereits bei der Beratung. Das Vorgespräch und die Anamnese dürfen jedoch keines Falls von einer ungeschulten Person oder von einem nichtärztlichen Haarberater durchgeführt werden – das ist nicht nur gesetzeswidrig sondern birgt große Gefahren für den Patienten!

Bei der Haartransplantation handelt es sich um einen medizinischen Eingriff, der ggf. auch schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen kann und der unbedingt von der Entnahme bis zur Implantation der Spenderhaare von einem Arzt durchgeführt werden sollte.

Zudem sollte der Arzt über möglichst viel Erfahrung in diesem medizinischen Fachgebiet verfügen. Scheuen Sie sich nicht, den Arzt etwas genauer nach seiner persönlichen Erfahrung und seiner Fachkompetenz auf dem Gebiet der Haartransplantation zu fragen. Erfragen Sie ebenfalls, ob er/sie die komplette Behandlung persönlich durchführen wird. Dies ist ein Qualitätsmerkmal.

Leider ist zunehmend festzustellen, dass auch ausländische Ärzte ohne Approbation und/ oder ausländisches Personal ohne Arbeitserlaubnis auf dem deutschen Markt ihre Dienste anbieten. Als Folge dessen sinken die Qualitätsstandards und die Zahlen der nötigen Korrekturbehandlungen steigen.

Die quantitativ rasante Zunahme der Anbieter von Haartransplantationen hat leider eine gleichzeitige Abnahme der Qualität des Eingriffs mit sich gebracht. Die Folge dessen erleben wir im Zentrum für moderne Haartransplantation täglich, da der Bedarf an nötigen Korrekturbehandlungen nach unsachgemäßen Haartransplantationen stetig steigt. Immer mehr Patienten haben sich vor Ihrer Haartransplantation nicht richtig beraten und letztlich nicht fachgerecht behandeln lassen und kommen folglich mit dem Wunsch nach Korrektur ins Zentrum für moderne Haartransplantation. Vielfach sollen wir dann korrigieren, was durch andere Anbieter unsachgemäß verursacht wurde.

Die persönlichen Voraussetzungen des Patienten:

Die Haartransplantation ist nur mit autologen Haaren möglich. Das heißt, dass nur die körpereigenen Haare eines Menschen transplantiert werden können. Fremde Haare würde der Körper, wie auch andere Organe, abstoßen.

Die Behandlung einer Haartransplantation ist folglich auch von den körperlichen Voraussetzungen des Patienten abhängig. Verfügt ein Patient über viele Spenderhaare, so kann der Haarchirurg auch viele Haare transplantieren. Sofern keine oder nur wenige Spenderhaare für die Behandlung vorhanden sind, können folglich auch keine oder nur wenige Haare transplantiert werden. Durch diesen Umstand heraus wird deutlich, dass es sich bei den Spenderhaaren um ein begrenztes und daher sehr kostbares Gut handelt, welches möglichst schonend behandelt werden sollte. Nur eine langfristige und umsichtige Planung, welche die verfügbaren Spenderhaare optimal nutzt, wird auch den Patienten langfristig zufriedenstellen können.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns bitte und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin mit mir.
Dr. Reaza Azar

Reza Azar
Ärztlicher Leiter, Zentrum für moderne Haartransplantation

Telefon: 030 / 206 474 18
E-Mail: info@ifue-haartransplantation.de

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