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Kunstfehler in Haartransplantation und deren Korrektur mittels I-FUE Methode

Narbenfreie Abheilung des Entnahmeareals nach I-FUE Haartransplantation

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I-FUE Methode der Haartransplantation

Was ist die I-FUE-Methode?

Die Haartransplantation kann nach verschiedenen Methoden durchgeführt werden und folglich invasiv (in das Gewebe eindringend) oder minimalinvasiv (nur minimal in das Gewebe eindringend) erfolgen. Die Entscheidung für bzw. gegen eine bestimmte Methode der Haartransplantation ist wegweisend, da sie großen Einfluss auf das spätere Behandlungsergebnis der Haartransplantation nimmt.

Die I-FUE-Methode ist die schonendste Methode der Haartransplantation, die im Folgenden genau vorgestellt wird.

Lehrbuch zur Minimal-invasiven Haartransplantation von Reza Azar
Lehrbuch zur Minimal-invasiven Haartransplantation von Reza Azar

Geschichte der I-FUE Methode

Reza Azar, der Ärztliche Leiter des Zentrums für moderne Haartransplantation brachte die minimalinvasive FUE-Methode bereits Anfang der 2000er Jahre nach Deutschland. Durch seine tägliche intensivste und mittlerweile jahrzehntelange Arbeit nach schonender FUE-Methode verfügt er über den größten klinischen Erfahrungsschatz in Deutschland.

Im Laufe der Jahre gelang es Azar, die bewährte FUE-Methode noch weiter zu entwickeln und zur sogenannten I-FUE Methode der Haartransplantation zu verbessern und in der positiven Wirkung in Bezug auf das Behandlungsergebnis zu optimieren. Somit kann der Haarchirurg Azar mittels der eigens entwickelten Methode eine vergleichsweise noch höhere Anwachsrate und Dichte der Spenderhaare im Transplantationsareal bei seinen Patienten erzielen.

Was ist die I-FUE Methode und welche Vorteile hat diese Methode im Vergleich zur FUE Methode?

Die Bezeichnung I-FUE steht als Abkürzung für „Intermittend Follicular Unit Extraction“. Diese optimierte Version der einstigen FUE-Methode beinhaltet vergleichsweise verbesserte Arbeitsschritte und Behandlungsergebnisse.

I-FUE bezeichnet eine Methode der minimalinvasiven Haartransplantation, bei der komplette Follikuläre Einheiten aus der Haut extrahiert und ohne längere Verweildauer außerhalb des Körpers, in andre Körperbereiche transplantiert werden. Wichtig ist, dass die I-FUE Methode bei dem Haarchirurgen Azar manuell und nicht durch motorisierte Mikromotoren erfolgt.

Die I-FUE-Methode ist die optimierte FUE Methode, die ein noch sorgsameres Behandlungsvorgehen beinhaltet und folglich noch bessere Behandlungsergebnisse erzielen kann. Durch sie kann eine vergleichsweise höhere Anwuchsrate der transplantierten Grafts erreicht werden.

Darüber hinaus wird zur Betäubung der Kopfhaut eine nur geringe Menge an Lokalanästhetikum verwendet. Dies ist schonender und lässt die sonst bei der FUE Methode üblichen Schwellungen des Gesichtes gar nicht erst entstehen.

Spenderbereich am Hinterkopf
Spenderbereich am Hinterkopf

Welche Operationsschritte beinhaltet die I-FUE Methode?

Im ersten I-FUE-Operationsschritt erfolgt die Gewinnung des Spendermaterials aus dem sicheren Spenderbereich (zumeist vom hinteren und seitlichen Kopf). Dazu wird eine sehr feine medizinische Hohlnadel über die einzelne zu entnehmende Follikuläre Einheit (FE) gestülpt und entsprechend ihrer Wuchsrichtung in die Haut gestanzt.

Im zweiten I-FUE-Operationsschritt wird die, noch in der Haut liegende Follikuläre Einheit, mit einer feinen Pinzette und aus dem Hautgewebe extrahiert und herausgezogen.

Bei der I-FUE-Methode wird die Verweildauer der Transplantate außerhalb des Körpers zeitlich möglichst kurz gehalten. Deshalb erfolgen die Entnahme und das Einsetzen der Transplantate in kurzen, sich widerholenden Arbeitseinheiten. Bis zur Implantation bzw. Verpflanzung werden die entnommenen Haare samt Haarwurzeln in physiologischer Kochsalzlösung gelagert, bevor sie möglichst zeitnah (maximal 45 Minuten nach ihrer Entnahme) im letzten I-FUE-Operationsschritt in das Empfangsgebiet transplantiert werden.

Durch dieses gewebeschonende Vorgehen werden Haut und Transplantate optimal vor Schädigungen bewahrt. Im Entnahmeareal entstehen nur minimale Wunden, die selbständig und komplett wieder verheilen und nur winzige, kaum sichtbare Narben hinterlassen.

Manuelle Transplantat-Entnahme mit Hohlbohrer
Manuelle Transplantat-Entnahme mit Hohlbohrer

Vorteile der I-FUE Methode

Im Zentrum für moderne Haartransplantation war und ist man von den Vorteilen der minimalinvasiven Behandlungsmethode nach I-FUE-Methode absolut überzeugt, denn die Methode überzeugt durch Ihre Vorteile, die wir im Folgenden Aufzeigen:

Die I-FUE-Haartransplantation wird ohne verletzende Skalpellschnitte durchgeführt und hinterlässt folglich kaum sichtbaren Hautverletzungen in Form von Narben. So werden absolut ästhetische und natürliche Behandlungsergebnisse erzielt.

  • Optimierte manuelle Entnahme der Transplantate und unverzügliches Einsetzen der Transplantate

    Ein wesentlicher Vorteil der I-FUE-Methode ist in der optimierten Entnahme und dem unverzüglichen Einsetzen der Transplantate in das Empfangsareal zu sehen. Das Einsetzen der einzelnen entnommenen Follikulären Einheiten erfolgt direkt nach ihrer Entnahme. So wird die Verweildauer der empfindlichen Transplantate so gering wie möglich gehalten und eine mögliche Schädigung verhindert – und das unabhängig von der Gesamtzahl der zu transplantierenden Spenderhaare.
    Dieser absolut sorgsame Umgang mit den Transplantaten wird im späteren Behandlungsergebnis in Form von früherem Einwachsen der Transplantate und einer besonders hohen Anwuchsrate und Vitalität der transplantierten Haare sichtbar.

    Die I-FUE-Methode erzielt somit sichtbare Vorteile, denn sie lässt den Traum von dichtem und gleichzeitig narbenfreiem, transplantierten Haar wahr werden und das ohne Nebenwirkungen und ohne nennenswerte postoperative Schmerzen.

  • Individuelle Dosierbarkeit

    Weiterer Vorteil der I-FUE-Methode ist, dass sie sehr individuell dosiert anwendbar ist. Das ist besonders vorteilhaft für Patienten mit fortschreitendem, erblich-bedingtem Haarausfall, denn so können zielgerichtete zeitversetzte Behandlungen erfolgen, die den aktuellen Umfang des Haarverlustes berücksichtigen und entsprechend effektiv und zugleich gewebeschonend behandeln.

  • Schmerzarm trotz geringer Dosis des Lokalanästhetikums

    Zudem ist die I-FUE Haartransplantation während und nach der Behandlung für den Patienten sehr schmerzarm bzw. annährend schmerfrei, da keine größeren Hautverletzungen verursacht werden.

    Die I-FUE-Methode ist eine sehr patientenorientierte Entnahme-Technik, welche mit einer äußerst geringen Dosis an Lokalanästhetikum zur örtlichen Betäubung auskommt. Denn bei der optimierten I-FUE-Methode werden, im Gegensatz zur klassischen FUE-Methode, keine größeren Areale der Kopfhaut zeitgleich betäubt, sondern nur die aktuell zu behandelnden, kleinen Bereiche im Spender- und im Transplantationsareal.

  • Schonung der empfindlichen Transplantate

    Nach einer kurzen Phase der Transplantatentnahme folgt die direkt anschließende Einsetzphase der gerade erst entnommenen Transplantate. Hieraus ergibt sich eine sehr kurze Verweildauer der Transplantate außerhalb des schützenden Hautgewebes. Während bei der klassischen FUE-Methode, die Transplantate teilweise bis zu 6 Stunden außerhalb des Körpers gelagert werden müssen, ist dies bei der I-FUE Methode für nur maximal 45 Minuten der Fall.

    Dieses Vorgehen ist für den Arzt zwar sehr aufwendig, jedoch erfährt der Patient hierdurch eine besonders schonende und wirkungsvolle Behandlung. Die I-FUE-Methode stellt höchste Ansprüche an den behandelnden Arzt und erfordert jahrelange Erfahrung in der Haartransplantation. Deshalb kann die I-FUE-Methode auch nicht von Billiganbietern in Form von Akkord- bzw. Fließbandarbeit erfolgen, sondern bleibt stets eine sehr individuelle und hochwertige Behandlung der Haartransplantation.

Follikuläre Einheiten mit ein, zwei, drei und vier Haaren
Follikuläre Einheiten mit ein, zwei, drei und vier Haaren

Wieso transplantiert man Follikuläre Einheiten und keine einzelnen Haare?

Das menschliche Haar wächst in natürlichen Gruppen von ein, zwei, drei und manchmal auch vier Haaren. Diese, aus mehreren Haaren bestehenden Haargruppen werden Follikuläre Einheiten genannt. Diese kleinen Follikeleinheiten sind in der Haut verwurzelt, wo sie einen bestimmten natürlichen Haarzyklus durchlaufen, bevor sie letztlich ausfallen.

Follikuläre Einheiten, deren Haarwurzeln erkranken, lösen sich frühzeitig aus der Kopfhaut und die Haare fallen aus. Dies ist z.B. bei der weit verbreiteten androgenetischen Alopezie der Fall. Bei dieser erblich bedingten Haarerkrankung besteht eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem männlichen Sexualhormon/ Androgen namens Dihydrotestosteron (DHT). Dem zur Folge fallen die betroffenen Follikulären Einheiten inklusive der darin enthaltenen Haare frühzeitig aus und es kommt zum typischen Erscheinungsbild des erblich bedingten Haarausfalls in Form von zurückweichendem Haaransatz, größer werdenden Geheimratsecken und einer Glatzenbildung an der Tonsur.

In diesen Fällen von Haarverlust kann die I-FUE-Methode der Haarverpflanzung besonders gut helfen. Hierbei werden die kompletten Follikuläre Einheiten inklusive Haarwurzeln aus gesunden, nicht von Haarausfall betroffenen Kopf- oder Körperbereichen entnommen und in zeitlich kurzen, widerholten Arbeitsschritten, an anderen Positionen transplantiert. Das umgepflanzte Transplantat der Follikulären Einheit wächst an neuer Position ein und produziert dort langfristiges Haarwachstum von einem bis zu vier Haaren. Bei der Haartransplantation nach I-FUE-Methode handelt es sich also um eine Umverteilung gesunder Haarfollikel.

Da die I-FUE Technik die natürliche Anatomie des Haarfollikels berücksichtigt und schützt, ist sie besonders schonend und erfolgreich und gilt als "Goldstandard" der Haartransplantation.

Wieso hinterlässt die I-FUE Haartransplantation kaum Narben, keinen Shock Loss und keine Miniaturisierung von Haaren?

Die Extraktion der Spenderhaare erfolgt bei der I-FUE Methode durch eine winzige manuell geführte Hohlnadel, welche die einzelnen Follikulären Einheiten ganz vorsichtig aus dem Hautgewebe herauslöst. Die Follikuläre Einheit inklusive mehrerer Haare bleibt somit komplett und intakt und nimmt keinen Schaden.

Durch diese sorgsame Entnahme entstehenden nur winzig kleine Wunden in der Haut, die innerhalb weniger Tage selbstständig abheilen. Sichtbare Narben wie bei herkömmlichen Methoden bleiben aus. Auch die gefürchtete Ausdünnung von Haaren in Form von „Shock Loss“ und die traumabedingte Miniaturisierung nativer Haare im Entnahmeareal bleibt aus.

 

Gesundes Haarwachstum dank FUE-Haartransplantation
Gesundes Haarwachstum dank FUE-Haartransplantation

Welche Anwendungsmöglichkeiten bietet die I-FUE Haartransplantation?

Mittels der optimierten I-FUE Methode der Haartransplantation ist es dem Haarchirurgen Reza Azar möglich, Kopf-, Bart- auch Körperhaare zu entnehmen und zu transplantieren.

Die Erkenntnis, dass manche, in die Kopfhaut transplantierte Körperhaare ein ähnliches Längenwachstum wie die Kopfhaare erreichen, ist äußerst wertvoll. Sie macht die Körperhaare zu den wichtigsten Spenderhaaren in der Haarchirurgie. Das entsprechende Wissen und Handeln um dieses Phänomen und die hieraus resultierenden klinischen Erfahrungen und Behandlungserfolge machen das Zentrum für moderne Haartransplantation auf dem speziellen Gebiet der Körperhaartransplantation auch über die Grenzen Deutschlands hinaus einzigartig.

So ist es dem Haarchirurgen Azar auch bei Patienten mit fortgeschrittenem Haarausfall, bzw. vollständiger Glatze noch möglich, eine Eigenhaartransplantation mit Körperhaaren durchzuführen. Dabei muss nicht auf die natürliche Optik des Ergebnisses verzichtet werden. Positiver Nebeneffekt der Körperhaartransplantation ist die gleichzeitige und langfristige Entfernung von unerwünschter Körperbehaarung.

Neben großflächigem Haarausfall kann die I-FUE Methode zur Körperhaartransplantation auch bei kleineren Geheimratsecken oder kreisrundem Haarausfall durchgeführt werden. Selbst Wimpern, Augenbrauen und Bart können mittels der I-FUE Methode sehr erfolgreich transplantiert werden.

Ein besonders schöner optischer Effekt kann erzielt werden, wenn Kopfhaare in das Wimpernareal transplantiert werden. Neben einer optimalen Dichte der Wimpern erreicht der Haarchirurg somit eine enorme Wimpernverlängerung. Die transplantierten Wimpern können nach der I-FUE Methode der Wimperntransplantation auf die gewünschte Länge gestutzt werden, sodass das Ergebnis natürlich bleibt.

Wie hoch sind die Kosten der Haartransplantation?

Wie alle ärztlichen Leistungen, muss auch der operative Eingriff der Haartransplantation in Deutschland nach Gebührenordnung für Ärzte/ GOÄ abgerechnet werden. Der Preis der Haartransplantation ergibt sich aus der Summe der transplantierten Follikulären Einheiten, wobei der Mindestpreis pro Follikulärer Einheit 4,66 € beträgt. Die Gebührenordnung für Ärzte unterscheidet dabei nicht zwischen der FUE Methode, der IFUE-Methode und anderen herkömmlichen Haartransplantationsmethoden, wie der FUT bzw. Streifenmethode.

Die Kosten der Haartransplantation müssen für jeden Patienten, je nach Umfang und Art der Haartransplantation individuell berechnet werden.

ACHTUNG: Pauschalpreise, Festpreise und Angebotspreise sind für Haartransplantationen in Deutschland verboten. Anbieter, die dennoch mit einer derartigen Preispolitik arbeiten, handeln zu ihrem eigenen Vorteil rechtswidrig.

I-FUE-Überblick

I-FUE Haartransplantation im Überblick

Geeignet:

Als Kopfhaartransplantation für Frauen und Männer mit erblich bedingtem Haarausfall, Kreisrundem Haarausfall/ Alopezia Areata oder zurückweichendem Haaransatz, zunehmenden Geheimratsecken sowie für Wimpern-, Augenbrauen-, Bart- und Körperhaartransplantationen

Dauer:

Variiert je nach Eingriff und Umfang

Vorgehen:

Gesunde Haarfollikel werden besonders schonend und ohne großen Blutverlust manuell, komplett und einzeln aus dem Spenderbereich entnommen und unverzüglich in den Empfangsbereich transplantiert. Die maximale Verweildauer der Transplantate außerhalb des Körpers beträgt 45 Minuten, da die Entnahme und Implantation in vielen, sich widerholenden Etappen erfolgt.

Betäubung:

Nur sehr geringe Dosis erforderlich, da immer nur der gerade bearbeitete Hautbereich im Spender- und Empfängerareal betäubt werden, dadurch wenig schmerzhaft und wenig belastend

Kosten:

Variieren je nach Eingriff und Umfang, Abrechnung erfolgt nach GOÄ

Vorteile:

  • Minimalinvasiv und dadurch absolut gewebsschonend mit kaum sichtbaren verbleibenden Narben
  • Lokal und individuell sehr gezielt einsetzbar für alle Formen der Haartransplantation, wie Kopfhaar-, Wimpern-, Augenbrauen-, Bart- und Körperhaartransplantationen
  • Durch geringe Dosierung des Anästhetikums und Vermeidung von zusätzlichen Injektionen von Kochsalzlösungen zur Verlängerung der Betäubungszeit kommt es äußerst selten zu Schwellungen der Haut
  • Sehr natürliche und nachhaltige Behandlungsergebnisse in Form von schnellem Einwachsen der transplantierten Haare, hohen Anwuchsraten, vitalem und langfristigem Haarwachstum, kaum bzw. keine Nebenwirkungen
  • Sofortige Reise- und Arbeitsfähigkeit
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns bitte und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin mit mir.
Dr. Reza Azar

Reza Azar
Ärztlicher Leiter, Zentrum für moderne Haartransplantation

Telefon: +49 30 206 474 18
E-Mail: info@ifue-haartransplantation.de

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