Was ist Haarausfall?
Haarausfall im Rahmen des natürlichen Haarzyklus wird als Effluvium bezeichnet. Von pathologischem Haarausfall spricht man erst, wenn der Betroffene – subjektiv gesehen – bei sich einen noch nie da gewesenen, vermehrten Haarausfall feststellt. In dem Fall von Haarausfall sprechen wir von der Alopezie.
Jedes Individuum verfügt über eine bestimmte, genetisch festgelegte Anzahl an Kopfhaaren, die etwa zwischen 80000 bis 150000 liegt. Diese Zahlen dienen lediglich zur groben Orientierung und dürfen nicht als starre Naturgesetze betrachtet werden.
Dies gilt ebenfalls für die Definition von Alopezie, also pathologischem Haarausfall, die bei einem täglichen Haarausfall von 100 Haaren als krankhaft bezeichnet wird. Dabei ist zu beachten, dass ein Haarausfall von 100 Haaren am Tag beispielsweise bei einer brünetten Person schon alleine aufgrund der zu erwartenden geringen Gesamtzahl an Haaren weitaus schwerwiegender ausfallen wird, als bei einer schwarzhaarigen Person mit einer höheren Haardichte.
Schütteres Haar ist optisch erst bei einem Haarausfall von mehr als 50% der Haare wahrnehmbar. Daher sollte die Diagnostik und Therapie von vermehrtem Haarausfall nicht bis zur sichtbaren Lichtung der Kopfhaare abgewartet werden, sondern schnellstmöglich erfolgen.
Die häufigsten Formen von Haarausfall:
- 1) Androgenetische Alopezie: genetisch-erblicher Haarausfall
- 2) Diffuser Haarausfall
- 3) Alopecia areata: Kreisrunder Haarausfall
Haarausfall - Bekämpfen Sie lichte und kahle Stellen mit der I-FUE Methode
Bei Menschen, die an Haarausfall leiden, ist die Haartransplantation in vielen Fällen die erfolgreichste Methode, wenn man trotz Haarausfall auf natürliches volles Haar nicht verzichten möchte. Unter den Möglichkeiten der Haartransplantation ist die I-FUE Methode die modernste und schonendste Variante zur Bekämpfung von Haarausfall.
Bei der Vorbereitung auf die I-FUE Haartransplantation stellt der Haarchirurg Reza Azar für Ihr individuelles Behandlungskonzept eine umfassende Familienanamnese auf. Nur so ist es möglich, die Art des Haarausfalls zu definieren. Weiterhin überprüft er, welche Haare gesund sind und für die Transplantation in Frage kommen. Sind die Kopfhaare nicht geeignet, weil Sie voraussichtlich später ebenfalls vom Haarausfall betroffen sein werden, können Körperhaare für die Haartransplantation entnommen werden. Dank der Erkenntnis, dass sich Körperhaare nach der Transplantation dem Längenwachstum der Kopfhaare anpassen, erzielt auch diese Methode der Haartransplantation hervorragende Ergebnisse. Anschließend berechnet Azar die benötigte Transplantatanzahl mit einer eigens von ihm entwickelten Software.
Behandlung mit der I-FUE Haartransplantation
Bei der I-FUE Haartransplantation werden ausschließlich gesunde körpereigene Spenderhaare verwendet. Die Spenderhaare werden entweder am Kopf oder Körper mittels einer Hohlnadel entnommen und in das vorgesehene Transplantationsareal eingepflanzt. Da die Hohlnadel einen sehr geringen Durchmesser von unter 1 cm hat, entstehen bei der I-FUE Haartransplantation keinerlei Narben. Auch die postoperativen Schmerzen werden so auf einem nicht nennenswerten Minimum gehalten.
Um seinen Patienten die bestmögliche Anwachsrate zu garantieren, ist die Zeit, die die Haare außerhalb des Körpers verbringen möglichst gering. Diese kurze Zeitspanne wird durch den intermittierenden Prozess der Entnahme und Einpflanzung möglich. Dieser Prozess wird von dem Haarchirurg Azar häufig wiederholt. Darin liegt die Besonderheit seiner I-FUE Methode zur Haartransplantation, die eine sehr hohe Anwachsrate garantiert.
