Mangelerscheinungen verbindet man mit der Dritten Welt - aber auch in Deutschland ist die weltweit häufigste Mangelerscheinung, der Eisenmangel, weit verbreitet. Besonders gefährdet sind folgende Personengruppen:
- Frauen im gebährfähigen Alter mit starker Menstruation
- Vegetarier und Veganer
- Sportler
- Schwangere
- Blutspender
- Personen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen
Im Körper eines erwachsenen Menschen befinden sich etwa drei bis vier Gramm Eisen. Es gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Das meiste davon, etwa zwei Drittel, liegt in Form von Hämoglobin in den roten Blutkörperchen vor. Auch Muskeln, Enzyme und Proteine enthalten Eisen. Der Rest ist in Organen wie Leber, Milz und Knochenmark gespeichert. Über abgestorbene Haut- und Schleimhautzellen, Urin, Stuhl und Schweiß verliert der Körper jeden Tag ein bis zwei Milligramm Eisen. Um das auszugleichen, muss er aber etwa 15 Milligramm täglich aufnehmen - denn nur ein kleiner Teil gelangt wirklich über den Magen-Darm-Trakt bis in den Körper.