Erblich bedingter Haarausfall:
Hintergründe & Behandlungsansätze

Kaum ein Mann in fortgeschrittenem Alter ist nicht davon betroffen: dem erblich bedingten Haarausfall. Was mit Geheimratsecken beginnt, endet oft in einem schmalen Haarkranz am Hinterkopf. Was weniger bekannt ist: Auch fast jede zweite Frau hat mit anlagebedingtem Haarverlust zu kämpfen! Wenn Medikamente nicht helfen und der Leidensdruck groß ist, kann ein Haarspezialist beratend zur Seite stehen und individuelle Möglichkeiten bio-regenerativer Methoden oder der Haartransplantation erläutern.

Im Folgenden klären wir auf: Über die Ursachen, den typischen Verlauf des erblichen bedingten Haarausfalls bei Frauen und Männern sowie effektive Behandlungsansätze.

1. Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Erblich bedingter Haarausfall ist die mit Abstand häufigste Form von übermäßigem Haarverlust und liegt bei etwa 95 Prozent der von Haarausfall betroffenen Menschen vor. Durch eine erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Sexualhormonen wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Dadurch tritt vermehrter Haarverlust auf.

  • Häufigkeit: bis zu 80 Prozent aller Männer, bis zu 50 Prozent der Frauen
  • Symptombeginn: jeder zweite Mann bereits Mitte zwanzig, Frauen meist nach der Menopause
  • Erste Symptome: Geheimratsecken bei Männern, Lichtung im Scheitelbereich bei Frauen
  • Behandlungsoptionen: medikamentös, regenerative Therapien, Haartransplantation

2. Was versteht man unter erblich bedingtem Haarausfall?

Erblich bedingter Haarausfall wird auch als androgenetische Alopezie oder Alopecia androgenetica bezeichnet. Man versteht darunter eine genetisch bedingte Veranlagung zum Haarausfall, die durch eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber männlichen Sexualhormonen verursacht wird. Durch die genetische Komponente kommt diese Form des Haarausfalls oft familiär gehäuft vor. In unterschiedlichem Ausmaß sind bis zu 80 Prozent aller Männer weltweit betroffen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Arten des Haarausfalls zeigt diese Form meist ein charakteristisches Muster, das mit Geheimratsecken beginnt und im Extremfall mit einem Haarkranz am Hinterkopf oder gar einer Glatzenbildung endet. Bei vielen Männern geht vor allem das Kopfhaar verloren, manchmal können aber auch der Bartbereich, Augenbrauen oder Wimpern betroffen sein. Durch sein charakteristisches Muster ist diese Form des Haarausfalls meist leicht abzugrenzen gegenüber der Alopecia areata, bei der kreisrunde kahle Stellen entstehen und dem diffusen Haarausfall, bei dem das Kopfhaar insgesamt ausgedünnt wird.

3. Ursachen für erblich bedingten Haarausfall

Im männlichen Körper und in geringerer Menge auch bei Frauen befindet sich das männliche Geschlechtshormon Testosteron. Durch ein Enzym namens 5-alpha-Reduktase wird es in die biologisch hoch aktive Form Dihydrotestosteron (DHT) umgewandelt.

  • Bei Menschen, die genetisch zu einer androgenetischen Alopezie veranlagt sind, reagieren die Haarwurzeln besonders empfindlich auf DHT.
  • Das Hormon sorgt dafür, dass die Wachstumsphase der Kopfhaare verkürzt wird. Dadurch wachsen sie nicht mehr so lang, fallen leichter aus und werden dünner.

Irgendwann wächst nur noch ein winziges Flaumhaar aus der Haarwurzel. Da die Haarwurzeln bei Menschen mit anlagebedingtem Haarausfall besonders viel 5-alpha-Reduktase enthalten, wird lokal besonders viel DHT produziert und das Problem weiter verstärkt.

Bei Frauen geht man zudem davon aus, dass lokal eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase herrscht. Dieses wandelt Testosteron in Östrogene, weibliche Geschlechtshormone, um. Durch eine verminderte Aktivität befindet sich einerseits in der Kopfhaut mehr DHT, was Haarausfall begünstigt und andererseits weniger Östrogene, die vor Haarausfall schützen.

Die Veranlagung zur androgenetischen Alopezie kann von beiden Elternteilen vererbt werden und ist oft besonders ausgeprägt, wenn beide Elternteile betroffen sind. Andererseits kommt der Haarverlust auch bei Menschen vor, bei denen beide Elternteile bis ins hohe Alter volles Haar haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass der erblich bedingte Haarausfall eintritt und in welchem Ausmaß, lässt sich nicht genau vorhersagen, da mehrere Gene an der Genese beteiligt sind.

4. Erblicher Haarausfall bei Männern

Bei Männern beginnt die androgenetische Alopezie teilweise schon zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Haarausfall kommt bei Männern, spätestens über 70 besonders häufig vor. Das Muster des Haarverlusts verläuft charakteristisch.

  • Zuerst bilden sich Geheimratsecken, dann wandert der Haaransatz der Stirn zunehmend nach oben, es entsteht eine Stirnglatze.
  • Klassischerweise kommt es dann zu einer Lichtung im Tonsurbereich.

Die Stirnglatze und die kahle Tonsur konfluieren zunehmend, bis am Ende nur noch ein Haarkranz an den Seiten und dem Hinterkopf steht.

Wie schnell und wie ausgeprägt der Haarausfall verläuft, ist individuell sehr unterschiedlich. Während manche Männer schon im mittleren Alter fast kahl sind, haben andere auch mit 80 nur Geheimratsecken. Insgesamt leiden jedoch etwa 80 Prozent der Männer über 70 Jahre an einem deutlich sichtbaren Haarverlust.

Um den Haarverlust standardisiert zu dokumentieren, wurde von James Hamilton ein Schema entwickelt, welches später nochmals von O'Tar Norwood modifiziert wurde. Es ist unter dem Namen Hamilton-Norwood-Schema bekannt und unterteilt den anlagebedingten Haarausfall je nach Schweregrad in sieben Stufen:

  1. Keine oder kaum Lichtung der Stirn
  2. Zurückweichen der Haare an Schläfen und Stirn und Ausbildung von Geheimratsecken
  3. Zunehmende Verstärkung der Geheimratsecken nach hinten
  4. Haare an Schläfen und Stirn weichen zunehmend zurück
  5. Zonen des Haarverlusts an Schläfen und Stirn werden nur noch durch wenig Behaarung getrennt
  6. Unbehaarte Zonen von Stirn und Schläfen sind ineinander übergegangen, zunehmende Kahlheit an den Seiten
  7. Es bleibt nur noch ein schmales Band aus Haaren von den Ohren um den Hinterkopf ziehend

Ab Stadium 2 kann es zusätzlich zu einer Glatzenbildung im Bereich des oberen Hinterkopfes kommen. Dieser Bereich fließt im Verlauf mit den anderen kahlen Stellen zusammen.

5. Erblicher Haarausfall bei Frauen

Das charakteristische Muster des erblich bedingten Haarausfalls bei Männern kommt bei Frauen nur sehr selten vor. Haarausfall ist bei Frauen nicht das wesentliche Problem, sie leiden meist unter einer diffusen Ausdünnung der Haare.

  • Während das meist an Stirn, Seiten und Hinterkopf wenig auffällt, kommt es vor allem zu lichtem Haar in der Scheitelregion. Dort wird das Haar zunehmend weniger, der Scheitel erscheint breiter und die Kopfhaut schimmert immer mehr durch.
  • Bei einigen Patientinnen bleibt das Haar auch im Bereich der Kopfhaut noch dicht, wird aber in den Längen zunehmend dünner und das Haar wächst nicht mehr so lang wie früher. Außerdem muss es zunehmend kürzer geschnitten werden, um noch so voll wie früher auszusehen.

Jüngere Frauen sind eher selten von erblich bedingtem Haarausfall betroffen. Meistens fallen die ersten Symptome nach den Wechseljahren, etwa ab dem 50. Lebensjahr auf, wenn sich der Hormonhaushalt der Frau ändert. Zu einem relevanten Haarverlust kommt es dann bei etwa 20 bis 30 Prozent der Frauen, in geringerem Ausmaß haben aber bis zu 50 Prozent der Frauen mit erblich bedingtem Haarverlust zu kämpfen. Zu einer kompletten Glatze kommt es bei weiblichen Betroffenen in aller Regel nicht.

Auch bei Frauen ist die Überempfindlichkeit der Haarwurzel gegenüber männlichen Geschlechtshormonen ursächlich. Die überwiegende Zahl der betroffenen Frauen leidet aber nicht unter einem generellen Überschuss männlicher Hormone im Körper, sondern lediglich unter einer lokalen Überexpression. Selten liegt auch eine echte Hyperandrogenämie vor. Dazu zählen zum Beispiel Patientinnen mit einem Polyzystischen-Ovar-Syndrom (PCO-Syndrom) oder einem adrenogenitalen Syndrom. Durch eine hormonelle Störung kommt es dabei bei Frauen unter anderem zu einer Vermännlichung des Erscheinungsbildes, was sich neben einer vermehrten Behaarung, zum Beispiel im Gesicht, auch durch vermehrten Haarausfall mit dem klassisch männlichen Erscheinungsbild äußern kann.

6. Diagnose der androgenetischen Alopezie

Bei vollem Haupthaar können bis zu 100 Haare pro Tag ausfallen, ohne dass man sich Sorgen machen muss. Erst wenn es über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Haare sind oder einzelne Stellen besonders licht werden, spricht man von Haarausfall.

Die androgenetische Alopezie ist eine klinische Diagnose, die man anhand des typischen Erscheinungsbildes stellen kann. Auch eine Familienanamnese oder ein Vergleich von früheren Fotos des Patienten mit dem aktuellen Erscheinungsbild können helfen. Zusätzlich können eine körperliche Untersuchung und eine Blutentnahme weitere Ursachen für Haarverlust ausschließen, die das Bild der androgenetischen Alopezie weiter aggravieren können - zum Beispiel eine Alopecia areata oder diffusen Haarausfall durch Nährstoffmangel.

Eine Quantifizierung des Haarausfalls kann mit einem Trichogramm erreicht werden, bei der das aktuelle Wachstumsverhalten der Haare beurteilt werden kann.

7. Behandlungsansätze bei erblich bedingtem Haarausfall

Durch das klassische Erscheinungsbild ist der erblich bedingte Haarausfall leicht zu diagnostizieren. Eine Krankheit ist er prinzipiell nicht und muss daher auch nicht behandelt werden - es gibt genügend Menschen, die auch mit dünner werdendem Haar absolut glücklich und zufrieden sind und nicht den Wunsch nach einer Behandlung verspüren. Manche Menschen leiden jedoch sehr darunter und fühlen sich in ihrem Selbstwert und ihrer Attraktivität eingeschränkt.

7.1 Medikamente

Die medikamentösen Therapiemöglichkeiten der androgenetischen Alopezie haben eine Gemeinsamkeit: Sie wirken nur, solange sie angewendet werden. Wird das Medikament abgesetzt, kehrt in aller Regel auch der Haarausfall wieder zurück.

Zu den häufig eingesetzten Medikamenten gehören:

  • Minoxidil
  • Finasterid
  • Alfatradiol

Das Medikament Minoxidil

Minoxidil ist eigentlich als Blutdruckmedikament bekannt. Lokal auf der Kopfhaut angewandt als Lösung oder Schaum verlangsamt sich der erblich bedingte Haarausfall. Manchmal kann sogar eine Stimulation des Haarwachstums beobachtet werden. Auch die Dichte und Dicke der Haare können sich verbessern.

Das Medikament Finasterid

Der Wirkstoff Finasterid wird als Tablette eingenommen und wirkt daher im ganzen Körper. Er hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT). Eigentlich wird das Mittel aus der Gruppe der Antiandrogene zur Behandlung einer Prostatavergrößerung eingesetzt. Da das DHT primär verantwortlich ist für den erblich bedingten Haarausfall bei Männern, kann dadurch aber auch eine Verminderung des Haarausfalls erreicht werden.

Dadurch, dass der Wirkstoff systemisch eingenommen wird, weist er mehr Nebenwirkungen auf als eine Lokaltherapie. Zu den wichtigsten gehören eine verminderte Libido, eine erektile Dysfunktion, Stimmungsschwankungen bis zur Depression und seltener Vergrößerung der Brustdrüsen (Gynäkomastie). Für Frauen ist der Wirkstoff in Deutschland nicht zugelassen. Ärzte dürfen jedoch das Finasterid als „off-label“ verordnen, weil einige wissenschaftliche Studien Belege für den Nutzen des Medikamentes liefern. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Finasterid-Therapie verhüten, da Finasterid zur Verweiblichung von männlichen Feten führen kann. In unserem Zentrum kommt die topische Therapie mit Finasterid in Kombination mit Minoxidil in einigen schweren Formen des weiblichen Haarausfalls zum Einsatz. Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag Finasterid gegen Haarausfall bei Frauen.

Das Medikament Alfatradiol

Als weitere Möglichkeit einer topischen Therapie gibt es Alfatradiol. Es hemmt ebenfalls die Umwandlung von Testosteron in DHT. Es kann von Männern und Frauen benutzt werden.

7.2 Hausmittel und Ernährung

Die Wirksamkeit von Hausmitteln auf erblich bedingten Haarausfall ist nicht wissenschaftlich gesichert, sodass deren Wirkung unklar ist. Die bekannten Hausmittel dienen meist dazu, die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen. Dazu gehören zum Beispiel Kopfhautmassagen mit einem milden Öl wie Kokosöl, Arganöl oder Olivenöl. Auch ein Extrakt aus Brennnesseln oder Basilikum soll gegen Haarausfall helfen.

Die richtige Ernährung kann einen erblich bedingten Haarausfall nicht stoppen. Sie kann aber dafür sorgen, dass die vorhandenen Haare dicker und gesünder sind und dass zusätzliche Faktoren, die sich auf das Haarwachstum auswirken, minimiert werden. Insbesondere auf eine ausreichende Zufuhr von Eisen, Zink, Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen sollte geachtet werden. Die Wirksamkeit der Hausmittel muss individuell beurteilt werden - Nebenwirkungen haben sie aber in der Regel nicht.

7.3 Kosmetische Möglichkeiten

Insbesondere Frauen leiden besonders stark unter einem auftretenden Haarausfall. Ein geschicktes Frisieren oder kleine Accessoires können den Haarausfall zumindest bis zu einem gewissen Stadium kaschieren. Schon der Haarschnitt kann ein wichtiges Mittel sein.

Auch das richtige Styling macht viel aus. Auf Haarspray oder Haargel sollte verzichtet werden, weil es die Haarsträhnen verklebt und die gesamte Mähne dadurch noch dünner wirken lässt. Wer es gerne lässig mag und in legerem Rahmen unterwegs ist, kann auch mal zu Hut oder Kappe greifen.

7.4 Bioregenerative Methoden

Wenn medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichend helfen und ein starker Leidensdruck bezüglich des erblich bedingten Haarausfalls besteht, sollte frühzeitig ein Spezialist für Haartransplantationen zu Rate gezogen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bio-regenerative Therapien anzuwenden, bei denen das eigene Haarwachstum wieder angeregt wird.

  • Dazu gehört die PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma), eine Eigenbluttherapie. Das Blut des Patienten wird entnommen und speziell aufbereitet, sodass konzentriertes Blutplasma entsteht. Dieses enthält unter anderem eine hohe Konzentration an Blutplättchen, Zytokinen und Wachstumsfaktoren. Diese Stoffe können die Zellregeneration beschleunigen und die Stammzellen an den Haarwurzeln aktivieren. Dadurch gehen die Haare wieder in einen aktiven Zustand über und das Wachstum neuer, kräftiger Haare kann beginnen.
  • Eine weitere Möglichkeit das natürliche Haarwachstum anzuregen ist die Low-Level-Laser-Therapie. Mithilfe eines medizinischen Lasers wird die Kopfhaut behandelt. Dadurch wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt und die Wachstumsphase der Haare verlängert. Durch eine bessere Energie- und Nährstoffversorgung der Haarwurzeln wird das Haarwachstum positiv beeinflusst.
  • Aus dem Bereich der Alternativmedizin kommt die Meso-Therapie, bei der spezielle Medikamente, Nährstoffe, Vitamine oder Spurenelemente in die Kopfhaut injiziert werden. Dadurch wird die Kopfhaut vitalisiert und das Haarwachstum angeregt.
  • Um eine besonders hohe Wirksamkeit zu erreichen, lassen sich alle drei Verfahren auch in einer "Triple Therapie Plus" kombinieren. Eine zusätzliche Ergänzung der Triple-Therapie ist möglich durch eine Stammzellen-Therapie. Aus dem Unterhautfettgewebe des Patienten werden Stammzellen gewonnen und in die Kopfhaut gespritzt. Die Stammzellen produzieren Wachstumsfaktoren, die dem Verlust der Haare und der abnehmenden Haardichte entgegenwirken.

7.5 Haartransplantation

Als letzte Option, wenn alles andere nicht geholfen hat, bleibt eine Haartransplantation. Diese ist allerdings erst dann sinnvoll, wenn der Haarausfall gestoppt ist und nicht mehr weiter voranschreitet. Sonst besteht die Gefahr, dass auch die neu implantierten Haare ausfallen.

Für die Haartransplantation gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zu den modernsten gehört die I-FUE-Methode.

  • Bei dieser schonenden minimal-invasiven Therapie werden einzelne follikuläre Einheiten (Gruppen zusammen wachsender Haare) aus Stellen mit dichtem Haar entnommen.
  • Oft werden sie kurzzeitig in einer Kochsalz-Lösung zwischengelagert, dann aber zügig an die gewünschte Stelle verpflanzt.
  • Die Methode ist schonend, geht nur mit mikroskopischer (unsichtbaren) Narbenbildung einher und bringt aufgrund der kurzen Verweilzeit außerhalb des Körpers besonders hohe Anwuchsraten.

8. Was können Betroffene tun?

Der erblich bedingte Haarausfall kann bei adäquater Therapie komplett gestoppt bzw. signifikant verlangsamt werden. Die bereits beschädigten Haarfollikel können hierdurch reaktiviert werden, sodass das Haarwachstum erneut angeregt werden kann.

Je früher man einen Experten für Haarausfall-Behandlungen aufsucht, desto mehr kann gerettet werden bzw. desto schneller wirken die Gegenmaßnahmen. Während die grundlegende Diagnostik von Hausarzt oder Dermatologen übernommen werden kann, sollte für speziellere Fragestellungen ein Haarspezialist hinzugezogen werden. Am besten nehmen Sie ein Beratungsgespräch vor Ort wahr, so kann der Experte die Situation begutachten und am besten einschätzen.

Wir helfen Ihnen bei der Ursachenfindung des Haarausfalls und beraten Sie individuell darüber, welche haarerhaltenden oder haarumverteilenden Methoden für Sie persönlich infrage kommen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Wie können wir Ihnen helfen?

Sie interessieren sich für eine professionelle Diagnostik und Behandlung Ihres Haarausfalls? Oder Sie möchten ihre Wimpern, Augenbrauen oder Ihren Bart durch eine Haartransplantation wiederherstellen oder optisch verschönern lassen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

Reza Azar, Ärztlicher Leiter

Zentrum für moderne Haartransplantation
Nollendorfplatz 3-4
D-10777 Berlin

Telefon: +49-30 206 474 18

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