Rauchen erhöht das Risiko für Haarausfall

Rauchen ist eine von vielen möglichen Ursachen, durch die genetischer Haarausfall gefördert wird. Dabei ist jedoch nicht feststellbar, ob regelmäßiger Nikotinkonsum alleine die Ursache oder der Auslöser für Haarausfall sein kann. Genetischer Haarausfall (androgenetische Alopezie) wird vom Rauchen verstärkt. Für diesen Zusammenhang können viele verschiedene Gründe verantwortlich sein.

Die androgenetische Alopezie ist erblich bedingt und kann sowohl bei Männern als auch bei Frauen auftreten. Allerdings kommt genetischer Haarausfall bei Männern wesentlich häufiger vor. In einer Studie fanden Forscher heraus, dass genetischer Haarausfall bei rauchenden Männern im Vergleich zu nicht rauchenden Männern mit einer um 80 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit auftritt.

Wie hängt genetischer Haarausfall
mit Rauchen zusammen?

Zum einen könnten im Zigarettenrauch vorhandene Schadstoffe der Erbgut der Haarwurzel verändern und die Blutgefäße schädigen, die die Haarfollikel versorgen.Zum anderen könnte sich das Rauchen negativ auf den Hormonhaushalt des Körpers auswirken, was letztendlich den Haarverlust bedingt. Eine dritte Möglichkeit für Haarausfall stellen durch Rauchen ausgelöste Entzündungsreaktionen dar. Diese könnten die Zellen der Haut angreifen. Auch das würde Haarausfall herbeiführen.

Letztendlich ist der Zusammenhang aber von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Ursachenforschung für genetischen Haarausfall zwar viele Gründe kennt, aber am Beispiel nicht eindeutig ausgemacht werden kann, welcher Faktor schließlich ausschlaggebend für den Haarausfall ist.

Die Gründe für Haarausfall

Genetischer Haarausfall ist zu einem großen Anteil auf das Erbgut des Betroffenen zurückzuführen. Einer der häufigsten Auslöser ist das männliche Hormon Dihydrotestosteron.Dieses uns andere Gene werden in unterschiedlichen Variationen kombiniert vererbt und lösen schließlich den Haarausfall aus.

Zusätzlich können neben dem Rauchen weitere Faktoren wie Stress, Alkohol und Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie zu hohe Blutfett- und Cholesterinwerte oder Diabethes zum genetischen Haarausfall beitragen. Deshalb kann eine gesunde und ausgeglichene Lebensweise das Risiko, dass genetischer Haarausfall eintritt, verringern. Auszuschließen ist er deshalb noch lange nicht.

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Reza Azar, Ärztlicher Leiter

Zentrum für moderne Haartransplantation
Nollendorfplatz 3-4
D-10777 Berlin

Telefon: +49-30 206 474 18

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