Exposé zum Fachbuch „Minimalinvasive Haartransplantation“

vom Autor Reza P. Azar, erschienen März 2015 im Axel Springer Verlag

Informationen zur Haartransplantation

Etwa jeder dritte Mensch unserer Gesellschaft ist mindestens einmal im Leben von Haarausfall betroffen und leidet darunter. Zunehmend wird das einstige Tabuthema „Haarausfall/ Haartransplantation“ auch öffentlich gemacht und immer mehr Betroffene stehen zu ihrer Therapie durch Haartransplantation.

Die Haarchirurgie bietet vielen Haarausfall-Betroffenen großen Nutzen und kann zu einer besseren Lebensqualität beitragen. Dennoch ist die operative Behandlung durch Haartransplantation bisher nicht in deutschen Facharztkatalogen gelistet und bedarf somit auch keiner speziellen Fachärztlichen Ausbildung zur Durchführung.
Zudem ist die Haarchirurgie gegenwärtig noch nicht Gegenstand der angewandten Grundlagenforschung an medizinischen Hochschulen, woraus ein Informations- und Wissensdefizit unter Haarausfall-Betroffenen und auch Ärzten resultiert.

Zielgruppe und Inhalt des Buches

Das Fachbuch „Minimalinvasive Haartransplantation“ bietet Dermatologen und Ärzten der Ästhetischen- bzw. Plastischen- Chirurgie sowie interessierten Patienten sehr fachbezogene und umfassende Einblicke in die verschiedenen Techniken und Methoden der Haarchirurgie.
Es informiert über die verschiedenen Haarausfall Ursachen und die entsprechenden Therapien sowie über die geschichtliche Entwicklung der Haartransplantation. Der Autor berichtet sehr detailliert und fachspezifisch über die derzeitig angewendeten Methoden und Therapieansätze. Auch die jeweiligen Vor- und Nachteile jeder Haartransplantations-Methode werden genau aufgezeigt und abgewogen, bevor ein entsprechendes Fazit gezogen wird.
Das Schwerpunktthema des Buches ist die Minimalinvasive Haartransplantation nach FUE-Methode. Diese skalpellfreie Methode beinhaltet die minimalinvasive Entnahmetechnik und verursacht somit nur minimale Schädigungen bei gleichzeitig maximalem Patientennutzen. Die Spenderhaare werden hierbei einzeln, in Follikulären Einheiten entnommen und auch einzeln, an anderer Position transplantiert.
Da diese Technik besonders hautschonend ist, eröffnet sie neben der konventionellen Entnahme der Spenderhaarentnahme vom Hinterkopf, eine zusätzliche Spenderhaarressource - nämlich die Entnahme von Körperhaaren.
Zudem erhält der Leser eine umfangreiche Aufklärung über die bestehenden Hintergründe am Markt sowie über die rechtliche Situation haarchirurgischer Behandlungen. Es zeigt darüber hinaus mögliche Entwicklungspotenziale auf.

USP

Das Buch betrachtet das Thema Haarchirurgie/ Haartransplantation auf bisher einzigartige Weise aus verschiedenen Perspektiven und bündelt das umfangreiche und sehr fachspezifische Wissen des Autors, der als Pionier der minimalinvasiven Haartransplantation in Deutschland sehr genau weiß, wovon er schreibt.
Durch das ergänzende Know-how weiterer Spezialisten als Ko-Autoren (Anwalt für Medizinrecht, Wissenschaftler der Charite Berlin, Betreiber von Haarausfall-Internetforen) bietet das Buch eine differenzierte und auf dem deutschen Markt einmalige Auseinandersetzung mit dem Thema Haartransplantation.
Der Leser des Buches erhält nicht nur Informationen zu allen wichtigen Bereichen der Haarchirurgie sondern darüber hinaus eine kritische, fachkundige Betrachtung und Abwägung der Vor- und Nachteile jeder gängigen Haartransplantations - Methode sowie ein daraus resultierendes Fazit des Fachmannes.

Formale Informationen zum Buch

Das Buch umfasst 156 Seiten und ist inhaltlich logisch aufgebaut und somit gut verständlich.
Auf 358 farbigen Bildern und Abbildungen werden die fachlichen Inhalte optisch veranschaulicht und genau erklärt. Der fachbezogene Charakter des Buches wird zudem durch Fußnoten und verschiedene Verzeichnisse untermauert.

Informationen zum Autor und Herausgeber Reza Azar

Reza Azar studierte Medizin an der Humboldt Universität Berlin. Er beendete sein Studium im Jahr 1998 und arbeitete bereits während seines Studiums im Rahmen eines DFG-geförderten Projektes (Charité Berlin) an seiner Dissertation.
Im Anschluss an sein Studium arbeitete der Autor in der Abteilung für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie an der Universitätsklinik Marburg bei Prof. Leo Gotzen, bevor er sich auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie weiterbildete.
Vom Fachbereich der Haarchirurgie/ Haartransplantation war Azar so fasziniert, dass er sich über Jahre hinweg in verschiedenen internationalen Spezialkliniken (u. a. in Griechenland und Belgien) fortbildete und in diesem Fachgebiet umfassende und differenzierte Erfahrungen sammelte.

Die moderne skalpellfreie Haarchirurgie entwickelte sich zunehmend zur Leidenschaft von Azar, der schließlich zum Pionier der minimalinvasiven Haartransplantation in Deutschland wurde.
Seit 2007 führt er als erster und einziger Arzt im deutschsprachigen Raum alle Disziplinen der skalpellfreien Haartransplantation komplett persönlich durch. Das heißt, neben der klassischen Kopfhaartransplantation bietet er auch Augenbrauen-, Wimpern-, Bart- und Körperhaar-transplantationen nach der schonenden FUE-Methode an.

Im Jahr 2009 machte Azar sich als Haarchirurg selbständig und gründete in Berlin das „Zentrum für moderne Haartransplantation“.
Im Gegensatz zu vielen Kollegen delegiert Azar keinen einzigen operativen Behandlungsschritt, sondern führt jeden einzelnen Operationsschritt persönlich durch, was sich in der hohe Qualität seiner Behandlungsergebnisse wiederspiegelt und ihn zu einem der erfahrensten Haarchirurgen macht.

Innovative und nachhaltige  Therapiekonzepte und auch die Haar-Forschung sind Azar wichtig und so unterhält er seit 2014 ein eigenes Forschungslabor.

Zudem kooperiert Azar mit dem Institut für Dermatologie der Charité Berlin und der biotechnologischen Abteilung der Technischen Universität-Berlin und beteiligt sich an diversen wissenschaftlichen Forschungsprojekten zum Thema Haarausfall und Haartransplantation.

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