Eine sorgfältige Vorbereitung ist das Fundament für erfolgreiche Operationen und ärztliche Untersuchungen. Zunächst muss der behandelnde Arzt sich umfassend und im Detail über den individuellen Fall informieren.
- So ist bei einem genetisch bedingten Haarausfall zum Beispiel das Ausfallmuster genau zu bestimmen und die Behandlung darauf anzupassen. Dazu müssen männliche und weibliche Verwandte (1. und 2. Grades) bei der sogenannten Familien-Anamnese berücksichtigt werden.
- Bei diffusem Haarausfall gilt es die Ursache für den Haarverlust zu ermitteln: Oft liegt es an einer Mangelerscheinung oder Hormonschwankungen. Aber auch eine Krankheit, Stress oder eine Nebenwirkung eines Medikaments können ursächlich sein.
- Bei einem Fall von kreisrundem Haarausfall liegt eine Störung des Immunsystems zugrunde. Hier muss zunächst der Haarausfall-Trend gestoppt werden, ggf. können sich einige Haarwurzeln wieder regenerieren.
- Bei vernarbender Alopezie handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei dem das Immunsystem eigene Haarfollikel und das umgebende Gewebe angreift und zerstört.
Die genannten Arten des Haarausfalls sind häufig zu beobachten. Allerdings gibt es auch Sonderformen oder sie treten in Verbindung miteinander auf. Lesen Sie hier mehr über das Thema Haarausfall.