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Kunstfehler in Haartransplantation und deren Korrektur mittels I-FUE Methode

Narbenfreie Abheilung des Entnahmeareals nach I-FUE Haartransplantation

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Planung der Haartransplantation

Jede haarchirurgische Behandlung hinterlässt charakteristische Merkmale der gewählten Methode und des behandelnden Arztes.

Die „persönliche Handschrift“ des Arztes zeigt sich in der Qualität der Beratung, der langfristig zielgerichteten und patientenindividuellen Behandlung und letztlich im Behandlungsergebnis der Haartransplantation.

Bei genetisch bedingtem Haarausfall ist das besondere Augenmerk auf die männlichen und weiblichen Verwandten I. und II. Grades zu richten und als Planungsgrundlage für die Haartransplantation zu nehmen. Dies geschieht durch eine ausführliche Familienanamnese und dient zur Feststellung und Bestimmung der Person in der Familie, von welcher der Haarausfall vererbt wurde.

Links: Vater, 55 Jahre alt, Norwood Hamilton Skala V
Mitte: Sohn, 20 Jahre alt, mit hoher Stirn und beginnendem Haarausfall
Rechts: Sohn,  26 Jahre alt, bisher keine Behandlung mit Minoxidil oder Finasterid, Hamilton Norwood Skala IV A

Anamnese: Der Patient ist 26 Jahre alt und leidet an genetisch bedingtem Haarausfall, der seit seinem 20. Lebensjahr kontinuierlichen Haarverlust verursacht. Aufgrund des hohen Leidensdrucks stellte er sich in unserer Sprechstunde für eine Haartransplantation vor. Auf den mitgebrachten Fotos des Vaters ist das gleiche Muster des Haarausfalls ersichtlich. In diesem Fall wurde der Haarausfall vom Vater an den Sohn vererbt.

Haarausfallmuster voraussehen und gesunde Spenderhaare transplantieren

Sehr viele junge Patienten leiden schon früh unter genetisch bedingtem Haarausfall und möchten sich schnellstmöglich einer Eigenhaartransplantation unterziehen. Bei jungen Patienten versuchen wir nach eingehender Familienanamnese den zukünftigen Haarausfall unter Annahme des fortschreitenden Haarausfalls vorauszusehen. In der Haartransplantation dürfen keine vom genetischem Haarausfall betroffenen Haare als Spenderhaare entnommen und transplantiert werden, da diese wieder ausfallen würden. Daher ist es von großer Bedeutung, das so genannte "sichere Spenderareal", welches nicht von genetisch bedingtem  Haarausfall betroffen ist bzw. langfristig nicht betroffen sein wird, individuell zu bestimmen.

Links: Vater 65 Jahre, Norwood Hamilton VI
Rechts: Sohn 34 Jahre, Norwood Hamilton III Vertex, rot gezeichnete Felder und die Fläche innerhalb dieser Felder zeigen das unsichere Spenderareal.

Wie viele Transplantate sind zur Haartransplantation erforderlich?

Um diese Frage bei unseren Patienten individuell beantworten zu können, entwickelte der Haarchirurg Azar für die Haartransplantation eine spezielle Software zur Berechnung der zu transplantierenden Kopffläche. Die Multiplikation der geplanten Haardichte pro Quadratzentimeter mit der ermittelten kahlen Fläche aus der Software ergibt die Gesamtanzahl der benötigten Transplantate.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns bitte und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin mit mir.
Dr. Reaza Azar

Reza Azar
Ärztlicher Leiter, Zentrum für moderne Haartransplantation

Telefon: 030 / 206 474 18
E-Mail: info@ifue-haartransplantation.de

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