Haarausfall Ursachen & wie sie ihn stoppen | Tipps aus 20 Jahren Praxisarbeit

Volles Haar vermittelt Vitalität, Jugend und Gesundheit. Haarausfall hingegen assoziieren wir mit Krankheit oder Alterung. Dabei ist es gar nicht so einfach, denn auch ein gesunder Mann kann unter Haarausfall leiden oder eine junge Frau mit schütterem Haar zu kämpfen haben. Die Ursachen sind vielfältig: Von erblich bedingtem Haarverlust über hormonelle Veränderungen bis zu Mangelerscheinungen. Eine professionelle Diagnostik ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. Je nach Ursache und Ausprägung kommen verschiedene Therapieansätze infrage, von regenerativen Verfahren bis zur Haartransplantation. Nicht jeder Haarausfall erfordert sofort einen operativen Eingriff. Erfahren Sie hier alles über Ursachen, Formen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall.

Ärztlicher Leiter Reza Azar

Ärztlicher Leiter Reza Azar

Pionier der minimal-invasiven Haartransplantation und der innovativen regenerativen Haarausfall-Therapien in Deutschland.

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeder Mensch verliert mehrmals am Tag einige Haare. Wenn jedoch täglich mehr als 100 Haare (bei vollem Haar - sollten Sie nur noch wenige Haare haben, können auch 50 verlorene Haare am Tag bereits auffällig sein) ausfallen, lichtes Haupthaar oder kahle Stellen entstehen, spricht man von Haarausfall.
  • Es gibt verschiedene Formen von Haarausfall. Je nach Art des Haarausfalls kann es sich um einen vorübergehenden Haarausfall handeln, bei dem die Haare nach Beseitigung der Ursache wieder nachwachsen, oder um einen dauerhaften Haarausfall.
  • Die häufigsten Ursachen für Haarausfall sind genetische Veranlagung und hormonelle Ursachen (Überreaktion auf DHT), Krankheiten, Stress, Nährstoffmangel, Medikamente, falsche Haarpflege.
  • Grundsätzlich können alle Arten von Haarausfall bei beiden Geschlechtern und in fast jedem Lebensalter auftreten, allerdings gibt es geschlechts- und altersabhängige Häufungen: So sind Männer sehr häufig von erblich bedingtem Haarausfall betroffen, auch schon in jungen Jahren. Auch Frauen sind häufig von erblich bedingtem Haarausfall betroffen, allerdings meist erst nach der Menopause; ihre Haarausfallursachen sind häufiger hormonell bedingt und auf Mangelerscheinungen zurückzuführen. Bei Kindern ist kreisrunder Haarausfall häufig, aber auch psychische Ursachen kommen vor.
  • Haarfollikel reagieren sehr empfindlich auf Entzündungen, ihre Funktion wird gestört, was sich negativ auf Wachstumsprozesse und die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen auswirkt - Haarausfall und Wachstumsstörungen sind die Folge. Entzündungsreaktionen spielen also bei fast allen Formen des Haarausfalls eine entscheidende Rolle, die von vielen unterschätzt wird.
  • Heute gibt es eine Vielzahl sehr wirksamer Therapien. Je nach zugrundeliegender Ursache handelt es sich um regenerative Therapien, medikamentöse Behandlung, Nahrungsergänzung bei Nährstoffmangel, Anpassung des Lebensstils bzw. der Haarpflegeroutine oder Behandlung der Grunderkrankung.
  • Der Haarausfall kann nur die Kopfbehaarung, einzelne Bereiche oder die gesamte Körperbehaarung (Wimpernausfall, Augenbrauenausfall, Bartausfall) betreffen.

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Die häufigsten Ursachen für Haarausfall

Grundsätzlich können alle Formen des Haarausfalls beide Geschlechter betreffen, doch treten bestimmte Varianten aufgrund geschlechtsspezifischer Unterschiede häufiger auf. Dies gilt auch für Kinder, wobei die erbliche Komponente hier meist (noch) eine untergeordnete Rolle spielt.

Frauen mit Haarausfall leiden häufig unter Mangelerscheinungen (z.B. Eisenmangel, Nährstoffmangel) sowie unter starken hormonellen Veränderungen (Einnahme der Pille, Schwangerschaft, Wechseljahre), die sich ebenfalls auf das Haarwachstum auswirken. Weit verbreitet ist auch erblich bedingter Haarausfall, der meist erst nach der Menopause auftritt.

Haarausfall bei Männern ist in den meisten Fällen genetisch bedingt und auf eine Überreaktion der Haarwurzeln zurückzuführen. Typische Muster sind Geheimratsecken und fortschreitender Haarausfall mit Ausdünnung der Tonsur. Dieser Prozess beginnt bei manchen Männern bereits Mitte 20.

Haarausfall bei Kindern kann unter anderem durch Mangelernährung, Krankheiten oder psychische Probleme verursacht werden: So tritt kreisrunder Haarausfall häufig schon im Kindesalter auf, kann aber auch durch eine Pilzerkrankung oder durch Ziehen an den Haaren verursacht werden.

Erblich bedingter Haarausfall: Hormonell & erblich bedingt

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist bei den meisten Patienten die Ursache des Haarausfalls.

  • Wann: Bei Männern kann der erblich bedingte Haarausfall bereits im Alter von 20 Jahren beginnen. Bei Frauen beginnt er später, oft erst nach der Menopause (um das 40. Lebensjahr).
  • Ursache: Die Haarfollikel reagieren überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron (DHT), ein männliches Sexualhormon. Bei Frauen kann eine gestörte Östrogenproduktion oder eine erhöhte Testosteronproduktion die Ursache sein - oder eine andere Veränderung im Hormonhaushalt (Schwangerschaft, Wechseljahre). Die typischen Muster des Haarausfalls entstehen dadurch, dass einige Haarwurzeln resistenter gegen den Einfluss von DHT sind.

Typische Muster

Bei Männern beginnt es mit Geheimratsecken (Haarausfall am Haaransatz oberhalb der Schläfen). Der Haarausfall schreitet fort und betrifft den Tonsurbereich, bis schließlich eine Halbglatze entsteht und nur noch der Haarkranz übrig bleibt. Das Ausmaß des Haarausfalls ist genetisch bedingt.

 

Frauen sind meist erst nach den Wechseljahren betroffen, da ein hoher Östrogenspiegel schützend wirkt. Bei ihnen wird der Scheitel dünner, bis die Kopfhaut durchscheint. Auch sie können von Geheimratsecken betroffen sein, allerdings meist weniger stark.

 

Behandlung

Erblich bedingter Haarausfall ist gut behandelbar und kann verlangsamt, aber meist nicht vollständig gestoppt werden. Wir verwenden dazu eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und bio-regenerativen Methoden. Später kann auch eine Haartransplantation sinnvoll sein. Wichtig ist ein früher Behandlungsbeginn, damit der Prozess des Haarausfalls frühzeitig gestoppt werden kann.

Kreisrunder Haarausfall: Entzündungsreaktionen/ Autoimmunerkrankung

Der Kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) kann schon in jungen Jahren beginnen. Die Haare (auch Bart, Augenbrauen und Wimpern) fallen an bestimmten Stellen des Körpers aus.

  • Wann: Diese Form des Haarausfalls kann bereits bei Kindern auftreten und verläuft häufig in Schüben, die auch im Erwachsenenalter wieder auftreten können.
  • Ursache: Ursache sind Entzündungsreaktionen im Körper. Auch wenn viele Details unklar sind, geht man von einer Autoimmunerkrankung aus. Das körpereigene Abwehrsystem greift die Haarwurzeln an. Warum manche Menschen betroffen sind und andere nicht, kann nur vermutet werden.

Typische Muster & Symptome

Typisch sind kreisrunde, kahle Stellen. Sie sind nicht gerötet, jucken nicht und können Kopfhaare, Bart, Augenbrauen oder andere Körperbehaarung betreffen.

Es gibt viele verschiedene Formen der Alopecia areata mit unterschiedlichen Ausprägungen. So können auch Längsstreifen an Finger- und Fußnägeln auftreten oder die Intensität des Haarausfalls variiert bis hin zum Verlust der gesamten Körperbehaarung.

 

Behandlung

Kreisrunder Haarausfall bildet sich in vielen Fällen innerhalb von 6 bis 12 Monaten von selbst zurück. Ist dies nicht der Fall, kann der Haarausfall gut behandelt werden. Zunächst muss die Immunreaktion unterdrückt werden. Dies kann mit Kortison oder anderen Medikamenten erreicht werden. Danach können viele Haarfollikel reaktiviert werden (durch Stimulierung des Haarwachstums), eine Haartransplantation ist oft nicht notwendig (eventuell zum Auffüllen kleiner kahler Stellen).

Diffuser Haarausfall: Krankheiten, Mangelzustände & Co.

Wenn die Haare am ganzen Kopf ausfallen, spricht man von diffusem Haarausfall. Die Ursachen sind vielfältig.

  • Wann: Diese Form des Haarausfalls tritt bei beiden Geschlechtern und in jedem Alter auf. Der Haarausfall tritt häufig mit einer Verzögerung von 6 bis 8 Wochen auf, was bei der Suche nach den Ursachen berücksichtigt werden muss.
  • Ursache: Die Ursachen sind vielfältig und liegen meist in Mangelzuständen oder Erkrankungen, die zu einer Unterversorgung der Haarwurzeln mit Sauerstoff und Nährstoffen führen. Dadurch wird der Wachstumsprozess gestört und es kann zu Haarausfall kommen. Ursachen können u.a. Stoffwechselstörungen, Mangelzustände, Infektionen, Erkrankungen, Medikamenten, Stress, Krankheiten oder Impfungen sein - mehr dazu weiter unten.

Typische Muster & Symptome

Typisch ist eine Ausdünnung der gesamten Kopfbehaarung. Die Haare fallen am ganzen Kopf (oder Körper) aus. Oft schimmert die Kopfhaut durch und das Haar wird stumpf, dünn und brüchig.

 

Behandlung

Die Ursachen für diffusen Haarausfall sind vielfältig. Gerade deshalb ist eine individuelle Behandlung entscheidend für den Erfolg. Wir investieren daher zunächst Zeit in die Analyse und Ursachenforschung. Manchmal sind die Ursachen schnell gefunden (z.B. wenn ein offensichtlicher Nährstoffmangel vorliegt), andere Ursachen erfordern eine tiefere Analyse. Weiter unten erfahren Sie, mit welchen Methoden wir die Ursache des Haarausfalls ermitteln.

Vernarbende Alopezie: Jucken, Infektion & Hauterkrankungen

Bei der vernarbenden Alopezie werden die Haarfollikel durch eine Entzündung irreversibel zerstört, was zur Bildung von Narbengewebe und irreversiblem Haarausfall führt.

  • Wann: Diese Form der Alopezie kann in jedem Alter auftreten, betrifft aber häufig Erwachsene. Sie kann sich schleichend oder plötzlich entwickeln.
  • Ursachen: Die Ursache der vernarbenden Alopezie ist in der Regel eine Begleiterkrankung / Autoimmunerkrankung: Infektionen, Traumata, Lupus erythematodes, Lichen ruber, Psoriasis, Akne, Mykosen oder andere Hauterkrankungen.

Typische Muster & Symptome

Bei der vernarbenden Alopezie kommt es zu Juckreiz, Schuppung und Rötung der Kopfhaut. Typisch sind auch Schmerzen und eine helle, haarlose Haut, die glatt und glänzend erscheint. Die Haarwurzeln sind nicht mehr sichtbar. Je nach Ursache kann die Haut blass oder gerötet bleiben. Häufig treten auch Veränderungen der Haut und der Nägel auf.

Behandlung

Die Behandlung der vernarbenden Alopezie umfasst den Einsatz von topischen oder systemischen Kortikosteroiden, Immunmodulatoren und Antibiotika zur Entzündungshemmung. Auch regenerative Therapien können den Körper im Kampf gegen die Entzündung unterstützen, ebenso wie Ernährung und Haarpflege. Ziel ist es, die Entzündung zu kontrollieren und den fortschreitenden Haarausfall zu stoppen.

Weitere Ursachen für Haarausfall

Haarausfall ist ein komplexes Thema und muss immer ganzheitlich behandelt werden. Nicht selten treten die Ursachen in Kombination auf und können nicht getrennt betrachtet werden.

Ursachen, die zu den oben genannten und anderen Formen des Haarausfalls führen können, sind unter anderem:

Stoffwechselstörungen & Mangelzustände

Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder Leberfunktionsstörungen können Haarausfall verursachen, da sie den normalen Haarwachstumszyklus stören.

Ebenso führen Mangelzustände wie Eisen-, Eiweiß-, Nährstoff-, Vitamin- und Mineralstoffmangel zu Haarausfall. Diese Mangelzustände können durch Diäten, einseitige Ernährung oder Krankheiten hervorgerufen werden und verhindern eine ausreichende Versorgung der Haarfollikel, wodurch das Haarwachstum gestört und Haarausfall begünstigt wird.

Selbst ausgerissenes Haar

Psychische Erkrankungen wie Trichotillomanie (oder auch besondere Zustände wie Trauer, Depression, Trauma) können sich in einer komplexen Störung der Impulskontrolle äußern und zum Ausreißen der eigenen Haare führen. Das sieht man auch manchmal bei Kindern, wenn sie sich gegenseitig zu sehr an den Haaren ziehen.

Zugbelastung der Haare

Zu straffe Frisuren oder Haarextensions können zu Haarausfall führen. Die mechanische Belastung der Haare kann die Haarwurzel schädigen, man spricht in diesem Fall von einer Traktionsalopezie.

Sobald die Belastung der Haare eingestellt wird, wächst das Haar wieder normal nach, sofern die Haarwurzel noch intakt ist. Auf straffe Pferdeschwänze und schwere Haarteile sollte daher verzichtet werden.

Stress

Stressbedingter Haarausfall tritt auf, weil Stresshormone wie Cortisol den Haarwachstumszyklus stören. Chronischer Stress kann die Haarfollikel verfrüht in die Ruhephase versetzen, was zu vermehrtem Haarausfall führt. Außerdem kann Stress Entzündungsprozesse im Körper fördern, die ebenfalls Haarausfall begünstigen.

Diese Art von Haarausfall ist oft vorübergehend und das Haarwachstum kann sich erholen, sobald der Stress nachlässt.

Corona

Corona verursacht verschiedene Formen von Haarausfall, die oft zusammen auftreten. Zum einen führen Gefäßveränderungen dazu, dass die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Zum anderen können Autoimmunerkrankungen ausgelöst oder reaktiviert werden, die dazu führen, dass das Immunsystem die Haarwurzeln angreift.

Es handelt sich meist um einen vorübergehenden Haarausfall, der sich in der Regel nach einigen Monaten wieder normalisiert.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag über Corona und Haarausfall.

Kopfhauterkrankungen & -schäden

Kopfhauterkrankungen wie Pilzinfektionen, Schuppenflechte, Verbrennungen, Unfälle oder angeborene Fehlbildungen (z.B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalte) können zu haarlosen Stellen auf der Kopfhaut oder an anderen Körperstellen führen. Diese Erkrankungen erfordern spezielle Therapien, um das Haarwachstum wieder anzuregen. Bei dauerhaft haarlosen Stellen bleibt jedoch die Haartransplantation die einzige Möglichkeit, die kahlen Stellen zu behandeln.

Je nach Art des Haarausfalls können kleine, kaum sichtbare Narben zurückbleiben; man spricht dann von vernarbender Alopezie. Die nicht-vernarbende Alopezie hinterlässt keine bleibenden Narben und ist weniger aggressiv.

Medikamente

Die Einnahme bestimmter Medikamente wie Betablocker, ACE-Hemmer, Heparin und Zytostatika kann zu Haarausfall führen. Auch eine falsche Einnahme oder Dosierung kann das Haarwachstum negativ beeinflussen, indem die Haarfollikel geschädigt oder der Haarzyklus gestört wird.

Krankheiten & Krebstherapie

Krankheiten wie Schilddrüsenerkrankungen sowie Bestrahlungen und Chemotherapien zur Krebsbehandlung können ebenfalls zu Haarausfall führen. Auch Darmerkrankungen und Magenbypass-Operationen können die Ursache sein, da sie die Nährstoffaufnahme und den Stoffwechsel beeinflussen.

Infektionskrankheiten

Verschiedene Infektionskrankheiten wie HIV, Syphilis, Impetigo contagiosa und Scharlach können Haarausfall verursachen oder begünstigen. Diese Krankheiten beeinflussen den Körper und das Immunsystem stark, was sich auf die Gesundheit der Haarfollikel auswirken kann.

„Gifte” und belastende Substanzen

Schwermetalle wie Amalgam, Palladium und Quecksilber können den Wachstumszyklus der Haare erheblich stören. Diese Stoffe gelangen häufig durch Umweltverschmutzung, Zahnmaterialien oder belastete Lebensmittel in den Körper und beeinträchtigen die Haargesundheit. Zusätzlich können Chemikalien aus Haarfärbemitteln und anderen kosmetischen Behandlungen die Haarwurzeln schädigen und zu Haarausfall führen. Diese Belastungen verursachen Stress auf zellulärer Ebene, der den normalen Haarwachstumszyklus unterbricht.

Creatin

Es gibt Hinweise darauf, dass Kreatin auch Haarausfall verursachen kann. Einige Studien und Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Einnahme von Kreatinsupplementen den Haarausfall beeinflussen könnte. Dies wird auf die mögliche Rolle von Kreatin bei der Erhöhung des Dihydrotestosteronspiegels (DHT) zurückgeführt, einem Abkömmling des Testosterons, das in engem

Lebenswandel (Alkohol, Zigaretten, Drogen)

Eine ungesunde Lebensweise (Rauchen, Alkohol, Drogen) kann das Risiko für Haarausfall erhöhen und bereits bestehende Haarausfallprobleme wie androgenetische Alopezie verschlimmern.

  • Alkohol kann Haarausfall verursachen, indem er die Aufnahme von Nährstoffen im Körper stört. Übermäßiger Alkoholkonsum kann zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen wie Zink, Eisen und Folsäure führen.
  • Zigarettenrauch enthält zahlreiche Giftstoffe, die die Durchblutung und die Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und Nährstoffen beeinträchtigen können. Lesen Sie hier mehr über rauchen und Haarausfall.
  • Auch der Konsum von Drogen kann das Haarwachstum und die Haargesundheit erheblich beeinträchtigen.

Hinweis: Diese Auflistung der Ursachen für Haarausfall gibt einen Überblick über häufige Ursachen, die auch in Kombination auftreten können und sich in der Regel verstärken, da ein geschwächter Haarfollikel bereits anfällig ist.

Wie wird die Haarausfall-Ursache festgestellt?

Zur Ergründung der patientenindividuellen Haarausfall Ursachen führen wir eine umfängliche und ganzheitliche Anamnese bei jedem unserer Patienten durch, die folgendes beinhaltet:

  • Die Erhebung bestehender relevanter Krankheiten inklusive Essverhalten (Veganer? Vegetarier?)
  • Die detaillierte Familienanamnese
  • Die Sozialanamnese
  • Die labordiagnostische Untersuchung und Trichogramm
  • Körperliche Untersuchung

Verstärkende Faktoren des Haarausfalls nicht unterschätzen

Androgenetische Haarausfall ist genetisch bedingt, also in gewissem Umfang vorbestimmt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Art des Haarausfalls durch bestimmte Faktoren, wie Stress, Nikotinabusus, nährstoffarme Ernährung und ähnlichem ausgelöst bzw. verstärkt werden kann.

Folglich sollten, neben der primären Haarausfall Ursache, auch ggf. verstärkende Faktoren in die Behandlung des Haarverlustes einbezogen werden, sodass ein akuter Schub von Haarausfall nicht zwangsläufig in einen chronischen Verlauf münden muss.

Laboranalyse von Blutwerten

Da bestimmte Laborwerte wichtige diagnostische Hinweise auf mögliche Ursachen des Haarausfalls geben, führen wir für unsere Patienten, sofern gewünscht, eine Laboruntersuchung durch. Ein eventueller Diagnoseverdacht kann mittels der Laborergebnisse schließlich gezielt gefestigt oder ggf. ausgeschlossen werden.

Um die gewünschten Laborparameter zu erhalten, werden kleine Mengen Blut des Patienten abgenommen und gezielt nach hormonellen, toxischen und weiteren pathologischen Laborbefunden untersucht. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung liegen meist innerhalb weniger Tage vor und können in einer Patientenberatung als wertvolle Grundlage für eine zielführende Therapie dienen.

Bei auffälligen Befunden der Laboruntersuchung, wie z.B. bei Anämien, bei denen eine Verminderung des Hämoglobins und / oder des Hämatokrits und / oder der Erythrozytenzahl vorliegt, kann entsprechend therapiert und bei Mangelerscheinungen entsprechend substituiert werden.

Nährstoffe, Vitamine und Co.

Ferner darf der Vitamin-, Nährstoff-, Spurenelemente- und Mineralstoffhaushalt des Haarausfall-Betroffenen nicht unbeachtet bleiben, denn durch einen akuten Mangel lebenswichtiger Stoffe wird der menschliche Körper geschwächt und kann als Folge dessen nicht optimal funktionieren und regenerieren.

Daher kann Vitaminmangel auch Haarausfall auslösen.

Trichogramm: Optische Untersuchung

Zudem führen wir ein digitales Trichogramm durch. Diese lichtmikroskopische Untersuchung der Haarwurzeln gibt weitere wichtige differenzialdiagnostische Hinweise bezüglich Haarverteilungsmuster (Welche Haare befinden sich in welcher Phase des Haarzyklus?) und der Haarausfall Ursachen.

Die Suche nach den Ursachen des Haarausfalls setzt sich im Wesentlichen aus den aufgeführten, diagnostischen Schritten zusammen. Die entsprechenden Antworten und Untersuchungsergebnisse fügen sich schließlich zu einem kompletten und ganzheitlichen Bild zusammen. Dies ermöglicht uns, einen detaillierten, patientenindividuellen Maßnahmen- und Therapieplan des Haarausfalls zu erstellen.

Ich habe Haarausfall, was jetzt?

Zunächst einmal sollten Sie nicht in Panik verfallen. Haarausfall ist in vielen Fällen vorübergehend oder gut behandelbar und Panik kann die Situation sogar verschlimmern, da Stress den Haarausfall verstärken kann. Überlassen Sie die Diagnose und Medikation den Experten.

Nächste Schritte & wichtige Fragestellungen

Beginnen Sie stattdessen mit einer Selbstanalyse. Fragen Sie sich, was sich in letzter Zeit in Ihrem Leben verändert hat. Nehmen Sie neue Medikamente? Haben Sie Ihre Ernährung umgestellt? Sind Sie besonderem Stress ausgesetzt? Gibt es Fälle von Haarausfall in Ihrer Familie? Diese Informationen können später für den Arzt sehr wertvoll sein.

Widerstehen Sie der Versuchung, sofort zu Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen frei verkäuflichen Produkten zu greifen. Ohne fachliche Beratung ist Selbstmedikation oft wirkungslos und kann im schlimmsten Fall sogar schädlich sein.

Der nächste wichtige Schritt ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Vereinbaren Sie einen Termin bei einem Experten, im ersten Schritt ist der Hausarzt bzw. Hautarzt eine gute Anlaufstelle. Nur mit einer korrekten Diagnose ist eine wirksame Behandlung möglich.

Nach einer Beratung und Diagnose der Ursachen erstellen wir für jeden Patienten einen geeigneten und gezielten Therapieplan zur Bekämpfung des Haarausfalls.

Wachsen ausgefallene Haare wieder nach?

Es kommt auf die Ursache des Haarausfalls an, um diese Frage zu beantworten. Grundsätzlich bedeutet Haarausfall nicht zwangsläufig, dass dort kein Haar mehr wachsen wird. Denn in der Kopfhaut ist die Haarwurzel verborgen, der sogenannte Haarfollikel.

  • Abgestorbene Haarfollikel sind unwiederbringlich verloren und bilden keine neuen Haare mehr aus. Wenn an dieser Stelle wieder ein Haar wachsen soll, muss ein gesunder Haarfollikel versetzt werden (Haartransplantation).
  • Inaktive Haarfollikel können wieder reaktiviert werden. Insbesondere bei Autoimmunerkrankungen oder Mangelerscheinungen ist die Chance hoch, dass die Haarwurzeln wieder Haare ausprägen werden.

Aus diesem Grund forschen wir aktiv an bio-regenerativen Therapien. So können wir ein Maximum an inaktiven Haarfollikeln wieder zum Ausprägen von Haaren verleiten. Hier konnten wir mit PRP- sowie Stammzellen-Therapien bereits einige Erfolge vorweisen.

Der Haarzyklus: So wächst ein Haar

Haarfollikel bilden Haare aus. Dieses Wachstum verläuft in unterschiedlichen Phasen, dem Haarzyklus:

  1. Anagenphase: In der Wachstumsphase wächst das Haar, diese Phase dauert mehrere Jahre an, ca. 2 - 6 Jahren.
  2. Katagenphase: In der Übergangsphase wird das Haar abgestoßen, diese Phase dauert etwa 2 Wochen.
  3. Telogenphase: In der Ruhephase wird die Ausprägung eines neuen Haares vorbereitet. Diese Phase dauert etwa 2 - 3 Monate.

Welchen Arzt bei Haarausfall aufsuchen?

  • Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner. Er kann offensichtliche Probleme erkennen, z.B. im Zusammenhang mit einer Medikation oder einer laufenden Behandlung.
  • Die meisten Menschen wenden sich jedoch an einen Dermatologen. Ein Dermatologe ist ein Facharzt, der sich auf die Behandlung von Hautkrankheiten und Funktionsstörungen der Haut spezialisiert hat. Ein Teilgebiet ist das Haar und sein Wachstum bzw. das Ausbleiben des Haarwachstums. Allerdings sind nur wenige Dermatologen auf Therapien und Behandlungen gegen Haarausfall spezialisiert.
  • Auch Schönheitschirurgen sind nicht die beste Wahl. Viele bieten zwar Behandlungen gegen Haarausfall an, sind aber eher auf andere chirurgische Eingriffe spezialisiert (z. B. Nasenkorrekturen, Brustoperationen usw.).
  • Die beste Beratung bei Haarausfall erhalten Sie von einem Haarausfallspezialisten. Es gibt zwar nur wenige Praxen, die sich ausschließlich auf Haarausfall und die entsprechenden Therapien und Behandlungen gegen Haarausfall spezialisiert haben, aber dort ist das Wissen und die Erfahrung am größten.

In unserem Zentrum für moderne Haartransplantation haben wir bereits Tausenden von Kundinnen und Kunden bei ihren Problemen mit Haarausfall helfen können und konzentrieren uns zu 100% auf die Vorbeugung und Behandlung von Haarausfall. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.

Haarausfall stoppen: Diese Therapieansätze gibt es

Auf die Frage „Was hilft gegen Haarausfall?" gibt es keine pauschale Antwort. Denn zunächst muss die Ursache des Haarausfalls erkannt und gezielt behandelt werden. Auf der Grundlage der diagnostizierten Ursachen entwickeln wir für jeden Patienten einen geeigneten und zielgerichteten Therapieplan zur Bekämpfung des Haarausfalls.

Grundsätzlich stehen folgende Behandlungs- und Therapiewege zur Verfügung.

Regenerative Therapien

  • Die PRP-Therapie ist ein effektives Mittel, um die Haarfollikel zu stärken und bei der Ausbildung von Haaren zu unterstützen. Hierbei wird Blut des Patienten entnommen und speziell aufbereitet. Das konzentrierte Blutplasma ist reich an Wachstumsfaktoren und Mikronährstoffen.
  • Unter der sogenannte Low-Laser-Therapie versteht man die Behandlung der Kopfhaut und der darin verborgenen Haarfollikel. Die Lasertherapie unterstützt das Wachstum, die Wundheilung und wirkt entzündungshemmend.
  • Mit der Stammzellen-Therapie kann eine stimulierende Wirkung auf das Wachstum der Haare beobachtet werden. Es kann als Wachstumsförderer für das Haar angesehen werden, der es widerstandsfähiger macht.
  • Unter der Meso-Therapie wird die Behandlung der Kopfhaut mit speziellen Wirkstoffen verstanden. Dazu gehören ausgewählte Medikamente, Vitamine, Hyaluronsäure und Spurenelemente.
  • Die Infusionstherapie hilft, Nährstoffmängel zu erkennen und zu ergänzen, was nicht nur für den Haarwuchs sinnvoll ist. So können sie optimal funktionieren und ihrer Arbeit nachkommen.
  • Die Blutwäsche kann eine wichtige Rolle dabei spielen, Umweltgifte, körpereigene Gifte und Entzündungsmediatoren aus dem Blut zu filtern.

In Kombination kann die Wirksamkeit der Therapien weiter gesteigert werden.

Medikamentöse Therapie

Die medikamentöse Behandlung variiert je nach Ursache und Art des Haarausfalls.

  • Zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten gehören Minoxidil und Finasterid, die bei androgenetischer Alopezie eingesetzt werden, um den Haarausfall zu verlangsamen und das Haarwachstum zu fördern.
  • Bei autoimmun bedingtem kreisrundem Haarausfall werden häufig Kortikosteroide (topisch, oral oder als Injektion) und Immunmodulatoren zur Dämpfung der Immunreaktion eingesetzt.
  • Bei durch Pilze verursachtem Haarausfall werden Antimykotika

Dies sind nur Beispiele, es gibt noch viele weitere Medikamente, die je nach Ursache eingesetzt werden - allerdings nur in Absprache mit einem Arzt.

Haartransplantation bei Haarausfall

Die Erhaltung des noch vorhandenen Haarbestandes unserer Patienten steht bei uns immer im Vordergrund. Das bedeutet, dass wir zunächst den Haarausfall stoppen und die noch nicht abgestorbenen Haarfollikel reaktivieren.

  • Wenn der Haarausfall gestoppt oder zumindest begrenzt wurde, kommt eine Haartransplantation überhaupt erst in Frage.
  • Nach einer erfolgreichen Therapie verbleiben teilweise kahle Stellen im Haarbild oder die Haarlinie ist nicht optimal.
  • Zudem muss ausreichend Spenderhaar zur Verfügung stehen. Daher ist es wichtig, den Haarausfall so schnell es geht zu bekämpfen.
  • Es gibt dabei unterschiedliche Methoden der Haartransplantation. Eine der modernsten Methoden ist die FUE-Methode bzw. deren Weiterentwicklung, die IFUE-Methode. Hierbei werden Haarfollikeln einzeln entnommen und versetzt.

Lesen Sie hier mehr über die Haartransplantation: Ursachen, Kosten, Hintergründe und vieles mehr.

Weitere Behandlungsansätze: Hausmittel und Co.

Es gibt eine Vielzahl an Behandlungsansätzen gegen Haarausfall. Aber nicht alle sind wirksam und empfehlenswert. Wir empfehlen eine Einschätzung durch unsere Experten und eine zielgerichtete Analyse. Der Vollständigkeit halber möchten wir Ihnen diese Behandlungsansätze kurz vorstellen.

  • Hausmittel: Bockshornklee, Zink, Biotin oder Haarwasser mit z. B. Alfatradiol oder Coffein gibt es zahlreich im Handel. Sie können durchaus helfen, die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen, diese zu pflegen und teilweise sogar gegen Haarausfall helfen. Allerdings ist es eben keine zielgerichtete Vorgehensweise gegen Haarausfall. Der Haarausfall hat Ursachen und diese sind vielfältig. Der Einsatz von Shampoos oder sonstiger Hausmittel ist eher ein Ratespiel als ein Vorgehen, das gezielt die zugrunde liegende Ursache anvisiert.
  • Überdecken: Frisuren, Hüte und Perücken helfen, das Problem zu kaschieren. Das kann für manche Betroffene eine Option sein und ggf. auch die letzte darstellen, falls zu wenig Spenderhaare vorhanden sind und regenerative Therapien zu spät begonnen wurden.

Natürlich gibt es je nach Ausgangslage viele weitere Therapien und Behandlungsarten, die von Ärzten durchgeführt bzw. verschrieben werden, die hier nicht genannt wurden. Das Wichtigste ist, dass die Ursache die Therapie bestimmt und nicht einfach irgendwelche Mittel genutzt werden, die ggf. manchen helfen.

Entdecken Sie, wie Eigenblutplasma das Haarwachstum auf natürliche Weise anregen kann. Erfahren Sie mehr über Ablauf, Wirkung und Erfolgsquoten der PRP-Behandlung.

Kombinierte PRP-Therapie in Berlin

Haarpflege: Dem Haarausfall vorbeugen

Sie können durch eine schonende und gute Haarpflege, eine gesunde Ernährung und der Vermeidung von Strapazen für die Haarwurzeln schon einiges für Ihr Haar tun. Angeborene Haarausfall-Leiden sind allerdings auch durch eine gute Pflege unvermeidbar, aber setzen weniger drastisch ein.

Mit den folgenden Tipps, können Sie allerdings das vorhandene Haar kräftigen und gesund erscheinen lassen:

  • Frisuren: Achten Sie auf schonende Frisuren, straffe Pferdezöpfe oder Extensions können die Haarwurzeln hoher Zugkraft aussetzen.
  • Schonende Shampoos: Genutzte Shampoos sollten möglichst mild und frei von chemischen Zusätzen sein. Auch kann eine Haarkur hin und wieder helfen, die Haarwurzeln und Kopfhaut mit Nährstoffen zu versorgen.
  • Nicht überpflegen: Viel hilft nicht immer viel. Daher sollten Sie Ihre Haare nicht zu oft waschen, da sonst die Kopfhaut austrocknet. Grober Richtwert sind zwei bis drei Haarwäschen pro Woche.
  • Keine Hitze und Co.: Glätten oder das Föhnen der Haare im sehr nassem Zustand setzen diese hohen Strapazen aus. Die Hitze kann die Haare stumpf und spröde werden lassen.
  • Färben und Chemie: Entsprechende Tön- und Färbemittel haben einen Effekt auf die Kopfhaut sowie auf die Haare selbst. Diese Strapazen sorgen zwar meist nicht direkt für Haarausfall, beanspruchen das Haar aber.
  • Ernährung: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft, die Kopfhaut und die Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Wichtig sind unter anderem  Proteine, Vitamine, Spurenelemente, Eisen sowie Omega-3-Fettsäuren.
  • Kopfhaut-Massagen: Die Durchblutung der Kopfhaut ist sehr wichtig, um die Haarwurzeln mit Nährstoffen zu versorgen. Eine Kopfhautmassage kann hierbei nicht schaden. Geben Sie hierbei gerne auch ein hochwertiges Öl bei, z. B. Jojobaöl, Kokosöl oder Olivenöl.
  • Ungesundes Verhalten & Gifte: Vermeiden Sie schädliche Einflüsse auf das Haar. Hierzu zählen zum Beispiel Tabakkonsum, Alkohol und andere schädliche Ernährungs- und Verhaltensweisen.

Weitere Tipps erhalten Sie in unseren Beiträgen "Haarausfall vorbeugen, “Wie schnell wachsen Haare” sowie im Beitrag “Haarwachstum fördern”.

Ihr Kontakt zum Haarspezialisten

Eine erste Anlaufstelle können Internetforen oder unsere Informationen auf ifue-haartransplantation.de sein. Jedoch ersetzt das nicht das geschulte Auge eines Arztes. Wenn Sie einen Experten suchen, der zu 100 % auf Haarausfall Behandlungen spezialisiert ist, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse.

  • Experte Reza P. Azar ist unser Praxisleiter und bereits seit vielen Jahren im Bereich der Haarbehandlung tätig. Er steht auch TV (u.a. ProSieben Galileo, RTL, Deutsche Welle) und Presse (Bild-Zeitung, FAZ, Bento, Krone.at, Kölner Stadtanzeiger, Aachener Zeitung) mit Experteneinschätzungen regelmäßig zur Seite.
  • Mehr als 6.000 Patienten, Erfolgsquoten von 90% bei Haarausfall-Behandlungen sprechen für sich. Bei den allermeisten Patienten können wir den Haarausfall stoppen.
  • Unsere Patienten stehen bei uns immer im Mittelpunkt und unser Anspruch ist nur das Beste. Ein Alleinstellungsmerkmal ist bei uns zudem, dass nur Ärzte bei der Behandlung involviert sind.
  • Natürlich sind Basiselemente, wie absolute Hygiene, Verschwiegenheit sowie modernste Methoden für uns eine Selbstverständlichkeit.

Nehmen Sie gerne Kontakt auf und vereinbaren Sie ein Gespräch mit unseren Experten für Haarausfall.

Haarausfall stoppen – Wir beraten Sie

Vereinbaren Sie einen Termin bei unseren Haarausfall-Experten und lassen Sie sich beraten, wie der Haarausfall gestoppt werden kann. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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Reza P. Azar

Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Im Laufe der Jahre konnten bereits tausende Patienten mit Haarausfall-Problemen erfolgreich behandeln werden.

Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Seine fachliche Meinung ist regelmäßig in TV, Presse und Radio gefragt, zudem ist er Autor verschiedener Fachbeiträge und Fachbücher.

Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%. Seine jüngste Errungenschaft ist die Entwicklung der "IG-Haartransplantation", transplantierten Haarfollikel gehen nach der Transplantation in direktes Wachstum über und fallen nicht zunächst aus, eine Revolution in der Haartransplantation.