Ein Sonderfall sind eingewachsene Barthaare. Barthaare wachsen leichter ein, da sie oft kräftig und gekrümmt sind. Nach der Rasur entstehen scharfe Kanten, die in die Haut eindringen können. Der Körper reagiert mit einer Entzündungsreaktion auf das eingewachsene Haar.
Auch innere Entzündungsprozesse können Haarausfall fördern. Sie beeinträchtigen:
- Die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Follikel
- Den Hormonspiegel (besonders Androgene)
- Den Zellschutz durch erhöhten oxidativen Stress
- Den normalen Haarzyklus
Besonders problematisch sind Autoimmunerkrankungen (und damit häufig verbundener Kreisrunder Haarausfall), entzündliche Darmerkrankungen, Psoriasis und chronischer Stress. Gegen systemische Entzündungen hilft eine Ernährung reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und entzündungshemmenden Gewürzen wie Kurkuma. Je nach Schwere der Entzündungsreaktionen sind weitere, auch medikamentöse Ansätze erforderlich.