Was hilft gegen Haarausfall?

TV-Bericht der Deutschen Welle über den FUE-Spezialisten Reza Azar.

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PRP gegen Haarausfall Berlin / Eigenblut-Behandlung

PRP Haarausfallbehandlung im Überblick

PRP Haarausfallbehandlung im Überblick
Geeignet für: Frauen und Männer
mit dünnem, feinen, lichten Haar und
allen Formen des Haarausfalls,
auch als präventive Behandlung bei drohendem Haarausfall
Dauer je Behandlung: Je nach Umfang zwischen 60 - 90 Minuten
Umfang der Therapie: Etwa 5 Behandlungen im Abstand 3 - 4 Wochen
dann ggf. 1 Auffrischungsbehandlung jährlich
Wirkung der Therapie: Regeneration und Revitalisierung der Haarfollikel, Stabilisation des gesunden Haarwachstums
Betäubung: Nicht erforderlich, da wenig schmerzhaft
Kosten: Ab 300,-- pro Behandlung
Vorteile: Minimalinvasive Behandlung zur Aktivierung körpereigener Selbstheilungskräfte,
gezielt lokal und individuell einsetzbar,
natürliche und nachhaltige Erfolge,
keine Nebenwirkungen,
keine Narben

Was hilft gegen Haarausfall?

TV-Bericht der Deutschen Welle über den FUE-Spezialisten Reza Azar.

PRP gegen Haarausfall

Was bedeutet PRP für die Haarmedizin und Haargesundheit?

Bis vor wenigen Jahren konnte eine Haarerhaltung bzw. Verlangsamung von Haarausfall bei Männern, lediglich durch medikamentöse Behandlungen erfolgen. Jedoch stellt die Einnahme von Medikamenten, als haarerhaltende Maßnahme, einen erheblichen Eingriff in den Hormonhaushalt des behandelten Patienten dar. Zudem führt dies in manchen Fällen zu starken Nebenwirkungen, weshalb die medikamentöse Therapie von Haarausfall von vielen Patienten frühzeitig abgebrochen wird.

Gegen den Haarausfall bei Frauen gab es sehr lange Zeit gar keine effektive Therapie. Und selbst mit Einführung der Minoxidil-Therapie, der einzigen medikamentösen Therapie gegen Haarverlust bei Frauen, können meist nur geringe und eher kurzfristige Erfolge erzielt werden.

Die Einführung der PRP Haarausfallbehandlung war ein wichtiger Schritt für die Haarmedizin. Denn endlich gibt es eine zielgerichtete Möglichkeit zur Erhaltung der Haargesundheit, die zudem effektiv gegen Haarausfall bei Männern und gegen Haarausfall bei Frauen wirkt.

Die Erfolgsrate dieser neuen, natürlichen Art der Haarausfall Therapie liegt bei über 90%. Sie ist also wesentlich effektiver als jegliche medikamentöse Behandlung.

Bei akutem Haarverlust sollte die PRP Haarausfallbehandlung möglichst frühzeitig begonnen werden. Bei bereits länger bestehendem, moderatem Haarverlust erzielt die Behandlung mit aufbereitetem Eigenblut ebenfalls unglaublich positive Erfolge.

Was ist PRP?

Die Abkürzung PRP steht für „Platelet Rich Plasma“ bzw. „Plättchen Reiches Plasma“, welches durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren aus dem Blut des Patienten gewonnen wird. Da das eigene Blut des Patienten zur Therapie entnommen, aufbereitet und verwendet wird, spricht man auch vom Vampir-lifting, autologer Bluttherapie oder Eigenbluttherapie.
Die einzelnen Bestandteile des Blutes werden durch Zentrifugalkraft voneinander getrennt und nach Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozytenarmes Plasma/ PPP und Thrombozytenreiches Plasma/ PRP (Blut ohne rote Blutkörperchen) unterteilt.
Das so gewonnene PRP, also Plättchenreiche Plasma ist konzentriertes Blutplasma, welches neben Wachstumsfaktoren und Zytokinen eine besonders hohe Konzentration an Blutplättchen und Mikronährstoffen enthält.

Warum sind die Blutplättchen und Wachstumsfaktoren wichtig?

Die Thrombozyten/ Blutplättchen sind die kleinsten Zellen im Blut. Sie enthalten wertvolle Mikronährstoffe und Wachstumsfaktoren, also Proteine, welche die Zellproliferation und somit die Zellregeneration und Wundheilung positiv beeinflussen bzw. beschleunigen.
Die durch PRP Therapie von den Thrombozyten freigesetzten Wachstumsfaktoren aktivieren die Stammzellen an den Haarwurzeln und Haarfollikeln so, dass diese aus einem Ruhezustand in einen aktiven Zustand übergehen und mit der Haarneubildung beginnen. Darüber hinaus wird die Durchblutung und Gefäßneubildung der Kapillare um die Haarwurzeln herum, durch die Wachstumsfaktoren und Mikronährstoffe stimuliert, was zu vitalerem und kräftigerem Haarwachstum führt.

Durch diese PRP Haarwurzelbehandlung ist es also ohne chemische oder synthetische Mittel möglich, die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers zu aktivieren, um von den positiven Eigenschaften der Wirkung zu profitieren.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht bezüglich wichtiger regenerativ wirkender Wachstumsfaktoren (kein Anspruch auf Vollständigkeit).

Übersicht einiger wichtiger regenerativ wirkender Wachstumsfaktoren
Wachstumsfaktor Biologische Bedeutung für
Platelet Derived Growth Factor/ PDGF Zellteilung, Zellproliferation, Zellmigration, Angiogenese
Platelet Derived Angiogenesis Factor/ PDAF Zellproliferation, Angiogenese
Platelet Derived Endothelial Growth Factor/ PDEGF Wundheilung
Epidermal Growth Factor/ EGF Zellproliferation, Zelldifferenzierung, Angiogenese
ascular Endothelial Growth Factor/ VEGF Angiogenese/ Gefäßbildung
Insulin like Growth Factor/ IGF Regulation von Wachstums- und Entwicklungsprozessen
Fibroblast Growth Factor/ FGF Zellproliferation, Zelldifferenzierung, Angiogenese
Hepatocyte Growth Factor/ HGF Angiogenese
TGF ß Zellproliferation

Wann und wie wird der positive Effekt der PRP-Therapie sichtbar?

In der Regel kann der Haarausfall bereits nach der ersten PRP-Behandlung verlangsamt bzw. gestoppt werden. Viele unserer Patienten berichten von einer „zunehmenden Festigkeit“ ihrer Haare nach ihrer etwa zweiten Behandlung. Zwischen der zweiten und dritten Behandlung kommt es zumeist schon zur Entstehung neuer Haare, welche sich im Laufe der weiteren Behandlungen zunehmend stärken und wachsen.

Wie wirkt PRP gegen Haarausfall?

Mit zunehmendem Alter kann der menschliche Körper gewissen Abbauprozessen und Zellschäden nicht mehr so effektiv entgegenwirken, wie in jungen Lebensjahren. Die körperlichen Alterungsprozesse werden zunehmend spür- und sichtbar und die natürlichen Selbstheilungskräfte nehmen im Laufe der Zeit ab. Auch das Volumen und das Erscheinungsbild der Haare verändern sich. Die Haare verändern ihre Farbe und verlieren an Vitalität und fallen aus.
Diesem fortschreitenden Alterungsprozess kann die PRP Haarausfallbehandlung entgegenwirken, denn die im PRP vermehrt enthaltenen Wachstumsfaktoren regen die Fibroblasten zur körpereigenen Elastan-, Kollagen- und Hyaluronsäure-Produktion an. Die Zellregeneration wird stimuliert, zusätzliche Stammzellen werden ins Gewebe angelockt und es kann mehr Feuchtigkeit binden. Diese Vorgänge sorgen für eine Revitalisierung des Kopfhautgewebes und der Haarfollikel und fördern das gesunde Haarwachstum.

Das injizierte PRP stimuliert die Zellproliferation letztlich so, dass die Anzahl der neu gebildeten Zellen höher ist, als die Anzahl der absterbenden Zellen. So kann Haarausfall bei Männern und Frauen zielgerichtet verlangsamt oder gar gestoppt und gesundes langfristiges Haarwachstum gefördert werden. Der Einsatz der PRP Haarwurzelbehandlung kann ggf. auch unter Beimischung von Vitaminen und haarstärkenden Substanzen im Sinne von Mesotherapie der Haarfollikel und Kopfhaut erfolgen und somit noch wirkungsvoller sein.

Bei welchen Haarausfallformen hilft die PRP Haarausfallbehandlung?

Seit mehr als 10 Jahren therapieren wir verschiedene Haarausfallformen sehr erfolgreich mit PRP. Unsere Erfahrung zeigt, dass alle Formen von Haarausfall bei Männern und Frauen effektiv mit PRP behandelt werden können. Dazu gehören:

  • Nichtvernarbende Haarausfallformen, wie:
  • Erblich bedingter Haarausfall/ Alopecia androgenetica
  • Diffuse Mischformen aus erblich bedingtem und hormonell bedingtem Haarausfall (bei Männern ca. 3 %, bei Frauen ca. 70 %)
  • Kreisrunder Haarausfall/ Alopezia Areata, eine Autoimmunerkrankung
  • Vernarbende Haarausfallformen, wie:
  • Frontale fibrosierende Alopezie
  • Lupus erythematodes
  • Pseudopelade Brocq
  • Lichen planopilaris
  • Haarausfall als Folge endokriner Störungen, wie:
  • Postpartales Effluvium/ Haarverlust nach Schwangerschaft
  • Haarausfall durch Schilddrüsenüberfunktion/ Hyperthyreose
  • Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion/ Hypothyreose
  • Haarausfall als Folge einer Mangel- oder Fehlernährung (z.B. durch ausschließlich vegane oder vegetarische Ernährung oder durch Anorexien, wie:
  • Alopezie durch Eisenmangelanämie
  • Haarausfall durch äußerlich induzierte Alopezien (nach Beseitigung der von außen induzierten Ursache), wie:
  • Alopezie durch Trichotillomanie
  • Alopezie/ Effluvium durch medikamentöse Therapie bzw. therapeutische Bestrahlung, Chemotherapie
  • Traktions-Alopezie
  • Druck-Alopezie

Wann sollte die PRP Haarausfallbehandlung beginnen?

Schon während der ärztlichen Diagnose sollte, bei noch nie dagewesenem, vermehrtem Haarausfall, unverzüglich eine PRP Therapie eingeleitet werden. Die Erfahrung zeigt; je früher die PRP Behandlung gegen Haarverlust begonnen wird, desto schneller und umfangreicher stellen sich die Behandlungserfolge ein.
Ist der Haarausfall dagegen erst einmal weiter fortgeschritten, so können sich die geschädigten Haarwurzeln nur noch schwer regenerieren. Häufig geht ein akuter Haarausfall auch mit Hautsensationen, wie Jucken, Brennen oder Schuppung der Kopfhaut einher. Derartige Symptome sollten unbedingt ernst genommen und behandelt werden.

Wie oft sollte man PRP Haarausfallbehandlung wiederholen?

Je nach Ursache des Haarausfalls sollte die PRP Therapie aus etwa fünf einzelnen PRP Behandlungen bestehen, die in zeitlichen Abständen von 3-4 Wochen erfolgen. Der erzielte Therapieeffekt sollte ggf. mit einer Einzelbehandlung jährlich aufgefrischt werden. In mehr als 90% der Fälle mit akutem Haarausfall, kommt es bereits nach den ersten PRP Behandlungen zur Besserung des Haarverlustes. Keine andere Therapie kann gegenwärtig derart erfolgreiche Ergebnisse erzielen.
Sofern gewünscht, kann die PRP Therapie durch zusätzliche haarstärkende Mittel, wie Vitamine, im Sinne einer Mesotherapie ergänzt werden.

Wie hoch sind die Kosten der PRP Therapie gegen Haarausfall?

Wir empfehlen eine PRP Therapie/ PRP-Kur mit minimal fünf aufeinander folgenden Behandlungen. Die Behandlungskosten variieren je nach Umfang der einzelnen Therapiesitzungen ab 300,-- € pro Behandlung. Sofern die PRP-Behandlung um weitere stimulierende Mittel ergänzt werden soll, werden diese entsprechend berechnet. Sofern gewünscht, kann der Rechnungsbetrag über einen Zeitraum von einem Jahr, ohne zusätzliche Kosten finanziert werden.

Ist eine Finanzierung der PRP Behandlung möglich?

Ja, die PRP Therapie kann über 12 Monate finanziert werden, ohne dass dem Patienten hierfür zusätzliche Kosten entstehen. Bei einer PRP-Therapie mit fünf Behandlungen entspricht dies etwa Kosten von 125,- Euro pro Monat.

Hat die PRP Haarausfallbehandlung Nebenwirkungen?

Da es sich um ein rein biologisches, autologes/ körpereigenes Therapeutikum ohne synthetische-, chemische- oder andere toxische Stoffe handelt, besteht eine allgemein sehr gute Verträglichkeit gegenüber PRP. Abwehrreaktionen in Form von Allergien oder anderen Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Wie wird das PRP zur Haarausfallbehandlung injiziert?

Die Injektion/ Einspritzung von PRP erfolgt in das subkutane Hautgewebe und kann durch eine kleine normale Injektionsnadel oder durch eine Mesopistole erfolgen. Bei der  Auswahl des durchführenden Arztes, sollten die ärztliche Erfahrung und die Injektionstechnik, als wichtige Auswahlkriterien herangezogen werden.
Die Vorteile der PRP Injektion durch Mesopistole ist eindeutig. Hier können sowohl die  Injektionstiefe und die Injektionsdosis exakt eingestellt und vorgegeben werden. Dadurch kann eine standardisierte,  gleichmäßige Verteilung des PRP im Hautgewebe erfolgen. Bei der PRP Behandlung durch manuelle Injektionstechnik entfallen diese Vorteile.

Ist die PRP Behandlung gegen Haarausfall schmerzhaft?

Je nach Injektionstechnik kann die PRP Therapie als schmerzlos bis schmerzhaft empfunden werden. Im Gegensatz zur klassischen manuellen Injektionstechnik ist die Behandlung der Kopfhaut mittels Mesopistole patientenorientiert und schmerzarm. Wir verwenden die neuesten Injektionstechniken mittels modernster Mesopistolen.

Können PRP Therapien Infektionskrankheiten übertragen?

Nein, da es sich um das Eigenblut des Patienten handelt.

Ist eine PRP Behandlung nach einer Haartransplantation sinnvoll?

Einige Anbieter bieten die kombinierte Therapie von Haartransplantation und PRP Behandlung. Aus unserer Sicht, ist die zeitnahe PRP Behandlung nach einer Haartransplantation nicht sinnvoll, da hierdurch kein zusätzlich positiver Effekt zu erzielen ist.
Denn nach einer Haartransplantation benötigen die transplantierten Haarfollikel bis zu einem Jahr, um vollständig einzuwachsen und sich komplett zu regenerieren und um die Haarproduktion wieder aufzunehmen. Während dieser Regenerationszeit sollten jegliche Verletzungen unbedingt vermieden werden. Eine zu frühzeitige PRP Behandlung der haartransplantierten Bereiche, würde die frisch eingesetzten Haarfollikel eher schädigen, als sie unterstützen.

Ist PRP Haarausfallbehandlung in Kombination mit Stammzellenbehandlung sinnvoll?

Seit 2014 verfügt das Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin über ein eigenes Labor, in dem neben der Herstellung von PRP, auch die Gewinnung der follikulären Stammzellen erfolgt.
2014 hat das Zentrum für moderne Haartransplantation erstmalig die PRP Therapie mit der follikulären Stammzellen-Therapie kombiniert und aufgrund der dadurch erzielten positiven Resultate, fortan in sein Leistungsspektrum aufgenommen. Durch die Kombination dieser zwei regenerierenden Therapieansätze kann die Behandlung von Haarausfall noch effektiver erfolgen.
Neben der Haartransplantation nach FUE-Methode, hat sich die Kombinationstherapie aus PRP- und Stammzellen-Therapie als eine der effektivsten Therapieformen des Haarausfalls erwiesen.

Was muss der Patient vor der PRP Haarausfallbehandlung beachten?

Am Tag der PRP Behandlung sollten die Haare vor Behandlungsbeginn gewaschen werden. Bis direkt vor der PRP Behandlung ist die normale Nahrungsaufnahme inklusive Kaffee- oder Tee möglich.
Einige wenige Tage vor der Haarausfallbehandlung mit PRP darf der Patient keine blutverdünnenden Mittel, wie Nichtsteroidale Antirheumatika, Aspirin oder Ibuprophen einnehmen, da diese die Funktion der Blutplättchen hemmen und somit zu einer erhöhten Blutungsneigung führen.

Wie ist der Ablauf der PRP Behandlung gegen Haarausfall?

Wie bei einer normalen Blutabnahme wird dem Patienten eine kleine Menge venöses Blut aus der Armvene entnommen. Das Blut wird in einer Zentrifuge aufbereitet, so dass schließlich das Plättchenreiche Plasma separiert wird und zur Injektion bereit steht.
Dieses wird schließlich in die Kopfhaut injiziert. Aufgrund unserer minimalinvasiven Injektionstechnik ist eine Betäubung der Kopfhaut nicht nötig. Die Behandlung dauert zwischen 60 und 90 Minuten.

Wann ist der positive Effekt der PRP Haarausfallbehandlung zu erwarten?

Sofort nach der Behandlung entfaltet das PRP seine regenerative Wirkung im Gewebe, wo es für bis zu einem Jahr verbleibt. Je öfter eine PRP Behandlung durchgeführt wird, desto intensiver wird das Ergebnis ausfallen. Generell gilt, je früher die PRP-Behandlung angewendet wird, desto bessere Behandlungsergebnisse können erzielt werden.

Was muss man nach der PRP Behandlung beachten?

Direkt nach der Behandlung können die Haare wieder normal frisiert werden und der Patient ist sofort wieder arbeits- gesellschafts- und reisefähig. Die Haare sollten lediglich im Anschluss an die Behandlung möglichst nicht sofort gewaschen werden.

PRP und Wissenschaft – PRP Studien?

Die Wirksamkeit des Plättchenreichen Plasmas/ PRP wurde bereits durch zahlreiche wissenschaftliche klinische Studien belegt.

Welche Kontraindikationen gibt es für PRP Haarausfalltherapie?

Da es sich um eine Eigenbluttherapie handelt, ist die Behandlung grundsätzlich gut verträglich und allergische Reaktionen sind nicht zu erwarten.
Die PRP-Behandlungen sollten jedoch bei Patienten mit Thrombozytopenie, Sepsis, oder lokalen Infektionen der Kopfhaut sowie chronischer Einnahme von Nichtsteroidaler Antirheumatika nicht durchgeführt werden.

Welche Risiken gibt es für PRP Haarausfalltherapie?

Bei fachgerechter Durchführung der PRP Haarausfallbehandlung bestehen keine Risiken. Durch die minimalen Injektionen können ggf. kleine Hämatome / Blutergüsse entstehen.

Was bedeutet PRP für die Haarmedizin und Haargesundheit?

Bis vor wenigen Jahren konnte eine Haarerhaltung bzw. Verlangsamung von Haarausfall bei Männern, lediglich durch medikamentöse Behandlungen erfolgen. Jedoch stellt die Einnahme von Medikamenten, als haarerhaltende Maßnahme, einen erheblichen Eingriff in den Hormonhaushalt des behandelten Patienten dar. Zudem führt dies in manchen Fällen zu starken Nebenwirkungen, weshalb die medikamentöse Therapie von Haarausfall von vielen Patienten frühzeitig abgebrochen wird.

Gegen den Haarausfall bei Frauen gab es sehr lange Zeit gar keine effektive Therapie. Und selbst mit Einführung der Minoxidil-Therapie, der einzigen medikamentösen Therapie gegen Haarverlust bei Frauen, können meist nur geringe und eher kurzfristige Erfolge erzielt werden.

Die Einführung der PRP Haarausfallbehandlung war ein wichtiger Schritt für die Haarmedizin. Denn endlich gibt es eine zielgerichtete Möglichkeit zur Erhaltung der Haargesundheit, die zudem effektiv gegen Haarausfall bei Männern und gegen Haarausfall bei Frauen wirkt.

Die Erfolgsrate dieser neuen, natürlichen Art der Haarausfall Therapie liegt bei über 90%. Sie ist also wesentlich effektiver als jegliche medikamentöse Behandlung.

Bei akutem Haarverlust sollte die PRP Haarausfallbehandlung möglichst frühzeitig begonnen werden. Bei bereits länger bestehendem, moderatem Haarverlust erzielt die Behandlung mit aufbereitetem Eigenblut ebenfalls unglaublich positive Erfolge.

Was ist PRP?

Die Abkürzung PRP steht für „Platelet Rich Plasma“ bzw. „Plättchen Reiches Plasma“, welches durch ein spezielles Aufbereitungsverfahren aus dem Blut des Patienten gewonnen wird. Da das eigene Blut des Patienten zur Therapie entnommen, aufbereitet und verwendet wird, spricht man auch vom Vampir-lifting, autologer Bluttherapie oder Eigenbluttherapie.
Die einzelnen Bestandteile des Blutes werden durch Zentrifugalkraft voneinander getrennt und nach Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozytenarmes Plasma/ PPP und Thrombozytenreiches Plasma/ PRP (Blut ohne rote Blutkörperchen) unterteilt.
Das so gewonnene PRP, also Plättchenreiche Plasma ist konzentriertes Blutplasma, welches neben Wachstumsfaktoren und Zytokinen eine besonders hohe Konzentration an Blutplättchen und Mikronährstoffen enthält.

Warum sind die Blutplättchen und Wachstumsfaktoren wichtig?

Die Thrombozyten/ Blutplättchen sind die kleinsten Zellen im Blut. Sie enthalten wertvolle Mikronährstoffe und Wachstumsfaktoren, also Proteine, welche die Zellproliferation und somit die Zellregeneration und Wundheilung positiv beeinflussen bzw. beschleunigen.
Die durch PRP Therapie von den Thrombozyten freigesetzten Wachstumsfaktoren aktivieren die Stammzellen an den Haarwurzeln und Haarfollikeln so, dass diese aus einem Ruhezustand in einen aktiven Zustand übergehen und mit der Haarneubildung beginnen. Darüber hinaus wird die Durchblutung und Gefäßneubildung der Kapillare um die Haarwurzeln herum, durch die Wachstumsfaktoren und Mikronährstoffe stimuliert, was zu vitalerem und kräftigerem Haarwachstum führt.

Durch diese PRP Haarwurzelbehandlung ist es also ohne chemische oder synthetische Mittel möglich, die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers zu aktivieren, um von den positiven Eigenschaften der Wirkung zu profitieren.

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht bezüglich wichtiger regenerativ wirkender Wachstumsfaktoren (kein Anspruch auf Vollständigkeit).

Übersicht einiger wichtiger regenerativ wirkender Wachstumsfaktoren
Wachstumsfaktor Biologische Bedeutung für
Platelet Derived Growth Factor/ PDGF Zellteilung, Zellproliferation, Zellmigration, Angiogenese
Platelet Derived Angiogenesis Factor/ PDAF Zellproliferation, Angiogenese
Platelet Derived Endothelial Growth Factor/ PDEGF Wundheilung
Epidermal Growth Factor/ EGF Zellproliferation, Zelldifferenzierung, Angiogenese
ascular Endothelial Growth Factor/ VEGF Angiogenese/ Gefäßbildung
Insulin like Growth Factor/ IGF Regulation von Wachstums- und Entwicklungsprozessen
Fibroblast Growth Factor/ FGF Zellproliferation, Zelldifferenzierung, Angiogenese
Hepatocyte Growth Factor/ HGF Angiogenese
TGF ß Zellproliferation
Wann und wie wird der positive Effekt der PRP-Therapie sichtbar?

In der Regel kann der Haarausfall bereits nach der ersten PRP-Behandlung verlangsamt bzw. gestoppt werden. Viele unserer Patienten berichten von einer „zunehmenden Festigkeit“ ihrer Haare nach ihrer etwa zweiten Behandlung. Zwischen der zweiten und dritten Behandlung kommt es zumeist schon zur Entstehung neuer Haare, welche sich im Laufe der weiteren Behandlungen zunehmend stärken und wachsen.

Wie wirkt PRP gegen Haarausfall?

Mit zunehmendem Alter kann der menschliche Körper gewissen Abbauprozessen und Zellschäden nicht mehr so effektiv entgegenwirken, wie in jungen Lebensjahren. Die körperlichen Alterungsprozesse werden zunehmend spür- und sichtbar und die natürlichen Selbstheilungskräfte nehmen im Laufe der Zeit ab. Auch das Volumen und das Erscheinungsbild der Haare verändern sich. Die Haare verändern ihre Farbe und verlieren an Vitalität und fallen aus.
Diesem fortschreitenden Alterungsprozess kann die PRP Haarausfallbehandlung entgegenwirken, denn die im PRP vermehrt enthaltenen Wachstumsfaktoren regen die Fibroblasten zur körpereigenen Elastan-, Kollagen- und Hyaluronsäure-Produktion an. Die Zellregeneration wird stimuliert, zusätzliche Stammzellen werden ins Gewebe angelockt und es kann mehr Feuchtigkeit binden. Diese Vorgänge sorgen für eine Revitalisierung des Kopfhautgewebes und der Haarfollikel und fördern das gesunde Haarwachstum.

Das injizierte PRP stimuliert die Zellproliferation letztlich so, dass die Anzahl der neu gebildeten Zellen höher ist, als die Anzahl der absterbenden Zellen. So kann Haarausfall bei Männern und Frauen zielgerichtet verlangsamt oder gar gestoppt und gesundes langfristiges Haarwachstum gefördert werden. Der Einsatz der PRP Haarwurzelbehandlung kann ggf. auch unter Beimischung von Vitaminen und haarstärkenden Substanzen im Sinne von Mesotherapie der Haarfollikel und Kopfhaut erfolgen und somit noch wirkungsvoller sein.

Bei welchen Haarausfallformen hilft die PRP Haarausfallbehandlung?

Seit mehr als 10 Jahren therapieren wir verschiedene Haarausfallformen sehr erfolgreich mit PRP. Unsere Erfahrung zeigt, dass alle Formen von Haarausfall bei Männern und Frauen effektiv mit PRP behandelt werden können. Dazu gehören:

  • Nichtvernarbende Haarausfallformen, wie:
  • Erblich bedingter Haarausfall/ Alopecia androgenetica
  • Diffuse Mischformen aus erblich bedingtem und hormonell bedingtem Haarausfall (bei Männern ca. 3 %, bei Frauen ca. 70 %)
  • Kreisrunder Haarausfall/ Alopezia Areata, eine Autoimmunerkrankung
  • Vernarbende Haarausfallformen, wie:
  • Frontale fibrosierende Alopezie
  • Lupus erythematodes
  • Pseudopelade Brocq
  • Lichen planopilaris
  • Haarausfall als Folge endokriner Störungen, wie:
  • Postpartales Effluvium/ Haarverlust nach Schwangerschaft
  • Haarausfall durch Schilddrüsenüberfunktion/ Hyperthyreose
  • Haarausfall durch Schilddrüsenunterfunktion/ Hypothyreose
  • Haarausfall als Folge einer Mangel- oder Fehlernährung (z.B. durch ausschließlich vegane oder vegetarische Ernährung oder durch Anorexien, wie:
  • Alopezie durch Eisenmangelanämie
  • Haarausfall durch äußerlich induzierte Alopezien (nach Beseitigung der von außen induzierten Ursache), wie:
  • Alopezie durch Trichotillomanie
  • Alopezie/ Effluvium durch medikamentöse Therapie bzw. therapeutische Bestrahlung, Chemotherapie
  • Traktions-Alopezie
  • Druck-Alopezie
Wann sollte die PRP Haarausfallbehandlung beginnen?

Schon während der ärztlichen Diagnose sollte, bei noch nie dagewesenem, vermehrtem Haarausfall, unverzüglich eine PRP Therapie eingeleitet werden. Die Erfahrung zeigt; je früher die PRP Behandlung gegen Haarverlust begonnen wird, desto schneller und umfangreicher stellen sich die Behandlungserfolge ein.
Ist der Haarausfall dagegen erst einmal weiter fortgeschritten, so können sich die geschädigten Haarwurzeln nur noch schwer regenerieren. Häufig geht ein akuter Haarausfall auch mit Hautsensationen, wie Jucken, Brennen oder Schuppung der Kopfhaut einher. Derartige Symptome sollten unbedingt ernst genommen und behandelt werden.

Wie oft sollte man PRP Haarausfallbehandlung wiederholen?

Je nach Ursache des Haarausfalls sollte die PRP Therapie aus etwa fünf einzelnen PRP Behandlungen bestehen, die in zeitlichen Abständen von 3-4 Wochen erfolgen. Der erzielte Therapieeffekt sollte ggf. mit einer Einzelbehandlung jährlich aufgefrischt werden. In mehr als 90% der Fälle mit akutem Haarausfall, kommt es bereits nach den ersten PRP Behandlungen zur Besserung des Haarverlustes. Keine andere Therapie kann gegenwärtig derart erfolgreiche Ergebnisse erzielen.
Sofern gewünscht, kann die PRP Therapie durch zusätzliche haarstärkende Mittel, wie Vitamine, im Sinne einer Mesotherapie ergänzt werden.

Wie hoch sind die Kosten der PRP Therapie gegen Haarausfall?

Wir empfehlen eine PRP Therapie/ PRP-Kur mit minimal fünf aufeinander folgenden Behandlungen. Die Behandlungskosten variieren je nach Umfang der einzelnen Therapiesitzungen ab 300,-- € pro Behandlung. Sofern die PRP-Behandlung um weitere stimulierende Mittel ergänzt werden soll, werden diese entsprechend berechnet. Sofern gewünscht, kann der Rechnungsbetrag über einen Zeitraum von einem Jahr, ohne zusätzliche Kosten finanziert werden.

Ist eine Finanzierung der PRP Behandlung möglich?

Ja, die PRP Therapie kann über 12 Monate finanziert werden, ohne dass dem Patienten hierfür zusätzliche Kosten entstehen. Bei einer PRP-Therapie mit fünf Behandlungen entspricht dies etwa Kosten von 125,- Euro pro Monat.

Hat die PRP Haarausfallbehandlung Nebenwirkungen?

Da es sich um ein rein biologisches, autologes/ körpereigenes Therapeutikum ohne synthetische-, chemische- oder andere toxische Stoffe handelt, besteht eine allgemein sehr gute Verträglichkeit gegenüber PRP. Abwehrreaktionen in Form von Allergien oder anderen Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Wie wird das PRP zur Haarausfallbehandlung injiziert?

Die Injektion/ Einspritzung von PRP erfolgt in das subkutane Hautgewebe und kann durch eine kleine normale Injektionsnadel oder durch eine Mesopistole erfolgen. Bei der  Auswahl des durchführenden Arztes, sollten die ärztliche Erfahrung und die Injektionstechnik, als wichtige Auswahlkriterien herangezogen werden.
Die Vorteile der PRP Injektion durch Mesopistole ist eindeutig. Hier können sowohl die  Injektionstiefe und die Injektionsdosis exakt eingestellt und vorgegeben werden. Dadurch kann eine standardisierte,  gleichmäßige Verteilung des PRP im Hautgewebe erfolgen. Bei der PRP Behandlung durch manuelle Injektionstechnik entfallen diese Vorteile.

Ist die PRP Behandlung gegen Haarausfall schmerzhaft?

Je nach Injektionstechnik kann die PRP Therapie als schmerzlos bis schmerzhaft empfunden werden. Im Gegensatz zur klassischen manuellen Injektionstechnik ist die Behandlung der Kopfhaut mittels Mesopistole patientenorientiert und schmerzarm. Wir verwenden die neuesten Injektionstechniken mittels modernster Mesopistolen.

Können PRP Therapien Infektionskrankheiten übertragen?

Nein, da es sich um das Eigenblut des Patienten handelt.

Ist eine PRP Behandlung nach einer Haartransplantation sinnvoll?

Einige Anbieter bieten die kombinierte Therapie von Haartransplantation und PRP Behandlung. Aus unserer Sicht, ist die zeitnahe PRP Behandlung nach einer Haartransplantation nicht sinnvoll, da hierdurch kein zusätzlich positiver Effekt zu erzielen ist.
Denn nach einer Haartransplantation benötigen die transplantierten Haarfollikel bis zu einem Jahr, um vollständig einzuwachsen und sich komplett zu regenerieren und um die Haarproduktion wieder aufzunehmen. Während dieser Regenerationszeit sollten jegliche Verletzungen unbedingt vermieden werden. Eine zu frühzeitige PRP Behandlung der haartransplantierten Bereiche, würde die frisch eingesetzten Haarfollikel eher schädigen, als sie unterstützen.

Ist PRP Haarausfallbehandlung in Kombination mit Stammzellenbehandlung sinnvoll?

Seit 2014 verfügt das Zentrum für moderne Haartransplantation in Berlin über ein eigenes Labor, in dem neben der Herstellung von PRP, auch die Gewinnung der follikulären Stammzellen erfolgt.
2014 hat das Zentrum für moderne Haartransplantation erstmalig die PRP Therapie mit der follikulären Stammzellen-Therapie kombiniert und aufgrund der dadurch erzielten positiven Resultate, fortan in sein Leistungsspektrum aufgenommen. Durch die Kombination dieser zwei regenerierenden Therapieansätze kann die Behandlung von Haarausfall noch effektiver erfolgen.
Neben der Haartransplantation nach FUE-Methode, hat sich die Kombinationstherapie aus PRP- und Stammzellen-Therapie als eine der effektivsten Therapieformen des Haarausfalls erwiesen.

Was muss der Patient vor der PRP Haarausfallbehandlung beachten?

Am Tag der PRP Behandlung sollten die Haare vor Behandlungsbeginn gewaschen werden. Bis direkt vor der PRP Behandlung ist die normale Nahrungsaufnahme inklusive Kaffee- oder Tee möglich.
Einige wenige Tage vor der Haarausfallbehandlung mit PRP darf der Patient keine blutverdünnenden Mittel, wie Nichtsteroidale Antirheumatika, Aspirin oder Ibuprophen einnehmen, da diese die Funktion der Blutplättchen hemmen und somit zu einer erhöhten Blutungsneigung führen.

Wie ist der Ablauf der PRP Behandlung gegen Haarausfall?

Wie bei einer normalen Blutabnahme wird dem Patienten eine kleine Menge venöses Blut aus der Armvene entnommen. Das Blut wird in einer Zentrifuge aufbereitet, so dass schließlich das Plättchenreiche Plasma separiert wird und zur Injektion bereit steht.
Dieses wird schließlich in die Kopfhaut injiziert. Aufgrund unserer minimalinvasiven Injektionstechnik ist eine Betäubung der Kopfhaut nicht nötig. Die Behandlung dauert zwischen 60 und 90 Minuten.

Wann ist der positive Effekt der PRP Haarausfallbehandlung zu erwarten?

Sofort nach der Behandlung entfaltet das PRP seine regenerative Wirkung im Gewebe, wo es für bis zu einem Jahr verbleibt. Je öfter eine PRP Behandlung durchgeführt wird, desto intensiver wird das Ergebnis ausfallen. Generell gilt, je früher die PRP-Behandlung angewendet wird, desto bessere Behandlungsergebnisse können erzielt werden.

Was muss man nach der PRP Behandlung beachten?

Direkt nach der Behandlung können die Haare wieder normal frisiert werden und der Patient ist sofort wieder arbeits- gesellschafts- und reisefähig. Die Haare sollten lediglich im Anschluss an die Behandlung möglichst nicht sofort gewaschen werden.

PRP und Wissenschaft – PRP Studien?

Die Wirksamkeit des Plättchenreichen Plasmas/ PRP wurde bereits durch zahlreiche wissenschaftliche klinische Studien belegt.

Welche Kontraindikationen gibt es für PRP Haarausfalltherapie?

Da es sich um eine Eigenbluttherapie handelt, ist die Behandlung grundsätzlich gut verträglich und allergische Reaktionen sind nicht zu erwarten.
Die PRP-Behandlungen sollten jedoch bei Patienten mit Thrombozytopenie, Sepsis, oder lokalen Infektionen der Kopfhaut sowie chronischer Einnahme von Nichtsteroidaler Antirheumatika nicht durchgeführt werden.

Welche Risiken gibt es für PRP Haarausfalltherapie?

Bei fachgerechter Durchführung der PRP Haarausfallbehandlung bestehen keine Risiken. Durch die minimalen Injektionen können ggf. kleine Hämatome / Blutergüsse entstehen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns bitte und vereinbaren einen persönlichen Beratungstermin mit mir.
Dr. Reza Azar

Reza Azar
Ärztlicher Leiter, Zentrum für moderne Haartransplantation

Telefon: +49 30 206 474 18
E-Mail: info@ifue-haartransplantation.de

Termin vereinbaren

+49-30 206 474 18