Nebenwirkungen und Risiken der PRP-Behandlung: ehrlich und transparent

Eine seriöse Aufklärung gehört zu jeder Behandlung. Die PRP-Behandlung gilt als sehr gut verträglich, weil ausschließlich körpereigenes Material zum Einsatz kommt. Trotzdem kann es Nebenwirkungen geben.

Bei unserem optimierten Verfahren gab es seit 2009 keine Nebenwirkungen (abseits von der Wundheilung der Einstichstelle), jedoch beobachten wir das Geschehen auf dem Markt und stellen hier mögliche Nebenwirkungen vor.

Ärztlicher Leiter Reza Azar

Ärztlicher Leiter Reza Azar

Pionier der minimal-invasiven Haartransplantation und der innovativen regenerativen Haarausfall-Therapien in Deutschland.

Wie sicher ist die PRP-Behandlung?

Bei einer PRP-Behandlung kommt ausschließlich Ihr eigenes Blut zum Einsatz. Es kommen keine synthetischen Wirkstoffe, keine fremden Substanzen und keine chemischen Zusätze zum Einsatz. Damit ist eine allergische Reaktion auf das Konzentrat selbst praktisch ausgeschlossen.

Injektionen verletzen die Haut, damit entsteht eine kleine Wunde, die abheilen muss. Eine mögliche Infektionsgefahr geht damit automatisch einher, diese gilt es so sicher wie möglich zu vermeiden. In unserer Praxis sind in der Vergangenheit keine Nebenwirkungen bei der PRP-Behandlung aufgetreten.

Welche Reaktionen sind grundsätzlich möglich?

Die folgenden Reaktionen sind allgemein bekannte, in der Regel kurzfristige Begleiterscheinungen jeder Injektion.

  • Häufig (kurzfristig): leichte Rötung der Einstichstellen für einige Stunden, leichte Schwellung im behandelten Areal, Druckgefühl oder leichte Berührungsempfindlichkeit für ein bis zwei Tage.
  • Gelegentlich: kleinere Blutergüsse an den Einstichpunkten, leichtes Spannungsgefühl der Kopfhaut.
  • Selten: Kopfschmerzen oder Kreislaufreaktionen, vergleichbar mit einer normalen Blutentnahme.

Die häufigen Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen vollständig ab. Grundsätzlich möglich, aber bei uns noch nicht aufgetreten, sind:

  • Infektionen an der Einstichstelle (wenn nicht unter sterilen Bedingungen gearbeitet wird)
  • vorübergehende Sensibilitätsstörungen, durch Reizung des Areales.
  • Allergische Reaktionen auf eine eventuell verwendete Anästhetikum.

Vorübergehender Haarausfall bei unsachgemäßer Behandlung

Je nachdem, welche Methodik und Gerätschaft zur Anwendung kommt, kann Haarausfall im behandelten Areal auftreten. Dies ist sehr selten und tritt eigentlich nur bei einem aggressiven Vorgehen und falschen (dicken) Behandlungsnadeln auf.

Die Kopfhaut kann durch Wunden, Schnitte und Co. traumatisiert werden, was zu einer Schockreaktion führen kann. Die Folge kann Haarausfall sein. Dasselbe beobachten wir bei veralteten Methoden zur Haartransplantation (die wir nicht/ noch nie eingesetzt haben), hier spricht man von Shock Loss.

Wann sollte keine PRP-Behandlung erfolgen?

In bestimmten Situationen empfehlen wir, von einer PRP-Behandlung abzusehen oder sie zu verschieben.

  • Akute Hauterkrankungen, Wunden oder Hautinfektionen im Behandlungsareal.
  • Aktuelle Tumorerkrankungen ohne Rücksprache mit dem behandelnden Onkologen.
  • Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme bestimmter Blutverdünner ohne ärztliche Abstimmung.
  • Akute fieberhafte Infekte.
  • Bekannte Allergie auf Lokalanästhetika, falls eine Anästhesie-Creme geplant ist.
  • Unmittelbar nach einer Haartransplantation ohne eine ausreichende Ruhepause.

Schwangerschaft und Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit empfehlen wir keine PRP-Behandlung. Es liegen aktuell zu wenige Studien vor, um Sicherheit für diese Phasen verlässlich zu bestätigen.

Diese Empfehlung ist eine Vorsichtsmaßnahme. Wir planen die Behandlung gemeinsam für die Zeit nach Schwangerschaft und Stillzeit.

PRP-Behandlung in Berlin

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Verhaltensregeln nach der Behandlung

Verhaltensregeln nach der Behandlung

Mit einigen einfachen Verhaltensweisen unterstützen Sie das Ergebnis und reduzieren mögliche Reaktionen.

In den ersten Stunden:

  • Kein intensiver Sport und keine schweren körperlichen Belastungen.
  • Keine Sauna, kein Solarium, keine heißen Bäder.
  • Keine Haarwäsche und kein direktes Wasser auf den behandelten Bereich.
  • Kein intensives Reiben oder Massieren des behandelten Bereichs.

In den ersten 24-48 Stunden:

  • Keine straffen Frisuren wie Pferdeschwanz oder Knoten am Oberkopf.
  • Bei Hautbehandlungen: Sonneneinwirkung vermeiden, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden.
  • Keine klassischen Blutverdünner wie ASS, sofern sie nicht aus medizinischen Gründen dauerhaft eingenommen werden müssen.

Sicherheits-Profil unserer Behandlungen

Unsere Behandlungen basieren auf körpereigenem Material und sind sehr gut verträglich. Bei der Triple-Therapie Plus ergeben sich durch Mesotherapie und LLLT zusätzliche Einstichpunkte.

Verfahren

Hinweise zur Sicherheit

CGF (in unserer Praxis Standard)

körpereigenes Material, mehrstufige Zentrifuge mit Drehzahlwechsel, sehr gut verträglich

Triple-Therapie Plus

CGF zusätzlich kombiniert mit Mesotherapie und LLLT, hat eine wundheilende und entzündungshemmende Wirkung

15 Jahre Erfahrung bei PRP

Wir sind eine der ersten Praxen, die PRP-Therapien gegen Haarausfall entwickelt und stetig an der Verbesserung gearbeitet hat. Sie werden in Deutschland nur sehr schwer einen Anbieter mit mehr Erfahrung finden.

Häufige Fragen zu Nebenwirkungen und Risiken

Kann ich nach der Behandlung Schmerzmittel nehmen?

Bei Bedarf ja. Bevorzugen Sie Paracetamol. Klassische Blutverdünner wie ASS sollten in den ersten 24 Stunden vermieden werden, sofern Sie sie nicht aus medizinischen Gründen dauerhaft einnehmen.

Was passiert, wenn ich Blutverdünner einnehme?

Bei dauerhafter Einnahme von Blutverdünnern sprechen wir vor der Behandlung mit Ihnen und gegebenenfalls Ihrem behandelnden Arzt. Eine Behandlung ist oft möglich, erfordert aber eine sorgfältige Abwägung.

Können Narben durch die Einstiche entstehen?

Nein. Wir arbeiten mit sehr feinen Nadeln. Sichtbare Narben entstehen nicht.

Kann ich gleichzeitig andere Behandlungen machen?

PRP, Mesotherapie und Lasertherapie werden bei uns standardmäßig kombinieren. Sollten Sie eine bestätigte Unterversorgung haben, können wir diese mitbehandeln.

Welche Behandlungen in Ihrem Sinne sind und den Haarausfall noch besser stoppen können, klären wir im Beratungsgespräch.

Sind die Risiken bei CGF anders als bei PRP?

Nein. Auch bei der CGF-Behandlung kommt ausschließlich körpereigenes Material zum Einsatz. Die Sicherheit ist vergleichbar.

Haben Sie noch Fragen?

Wir sind gerne für Sie da.
Vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin und klären Sie alle offenen Punkte mit unserem Team.

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Reza P. Azar

Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Im Laufe der Jahre konnten bereits tausende Patienten mit Haarausfall-Problemen erfolgreich behandeln werden.

Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Seine fachliche Meinung ist regelmäßig in TV, Presse und Radio gefragt, zudem ist er Autor verschiedener Fachbeiträge und Fachbücher.

Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%. Seine jüngste Errungenschaft ist die Entwicklung der "IG-Haartransplantation", transplantierten Haarfollikel gehen nach der Transplantation in direktes Wachstum über und fallen nicht zunächst aus, eine Revolution in der Haartransplantation.