PRP für Frauen bei Haarausfall

Seit 2009 behandeln wir Haarausfall bei Frauen am Kurfürstendamm in Berlin. Unsere effektive PRP-Therapie für Frauen ist besonders wirksam: 3-4 fache Konzentratmenge, Fibrinmatrix mit Depot-Effekt, kombiniert mit Lasertherapie und Mesotherapie in einer Sitzung. Gerade bei frauenspezifischen Ursachen zeigt sie ihre Wirkung: Wechseljahre, hormonelle Schwankungen, Eisenmangel, Schilddrüse.

Ärztlicher Leiter Reza Azar

Ärztlicher Leiter Reza Azar

Pionier der minimal-invasiven Haartransplantation und der innovativen regenerativen Haarausfall-Therapien in Deutschland.

Warum verlieren Frauen Haare?

Haarausfall bei Frauen hat selten nur eine Ursache. Häufig laufen mehrere Faktoren zusammen. Eine ärztliche Abklärung ist die Grundlage, auch ein Bluttest ist in vielen Fällen sinnvoll, um Mangelerscheinungen oder Krankheiten auszuschließen. Häufige Ursachen sind:

  • Hormonelle Veränderungen: nach Schwangerschaft, beim Absetzen der Pille, in den Wechseljahren.
  • Erblich bedingter Haarausfall: anlagebedingter Haarausfall mit Schwerpunkt am Oberkopf und Scheitel.
  • Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel: häufige Begleitfaktoren, die wir per Bluttest abklären.
  • Schilddrüsenstörungen: Hashimoto und Hypothyreose können diffusen Haarausfall verursachen.
  • Stress und mechanische Belastung: durch Hitze, häufiges Färben oder straffe Frisuren.

Die Ludwig-Skala: Stufen des weiblichen Haarausfalls

Für erblich bedingten Haarausfall gibt es eine eigene Einteilung: die Ludwig-Skala. Sie gibt das Ausmaß des Haarausfall-Musters wieder:

Stufe

Beschreibung

I

beginnende Verbreiterung des Scheitels

II

deutliche Ausdünnung im Scheitelbereich

III

großflächige Lichtung am Oberkopf

Unsere PRP-Behandlung in Berlin bei Frauen ist hier besonders sinnvoll, da sie die bestehenden Haarwurzeln kräftigt und inaktive Haarfollikel (die noch nicht abgestorben sind) wieder reaktivieren kann.

Fakten zur PRP-Behandlung für Frauen

Verfahren

Eigenbluttherapie der 3. Generation mit Wachstumsfaktoren

Hauptindikatoren

diffuser Haarausfall, FPHL, hormonell bedingter Haarausfall

Sitzungsdauer

etwa 60 Minuten (PRP, Mesotherapie, Low-Level Lasertherapie)

Empfohlene Sitzungen

6 Sitzungen Basistherapie

Frequenz

alle 3 Wochen in der Basistherapie

Erste sichtbare Effekte

ca. 3 Sitzungen: akuter Haarausfall gestoppt; 4–6 Sitzungen: Haardichte sichtbar erhöht

Konzentratmenge

ca. 6 ml pro Sitzung (3–4 fache Menge im Vergleich zum Marktstandard)

Standort

Praxis am Kurfürstendamm, Berlin

Unser Service für Frauen mit Haarausfall

Frauen leiden unter anderen Formen des Haarausfalls als Männer. Diagnostik und Therapie müssen daher speziell abgestimmt sein.

  • Hormonelle Phasen: Abstimmung mit Gynäkologie und Endokrinologie auf Wunsch.
  • Bluttest: Eisen, Ferritin, Vitamin D, Schilddrüsenwerte. Für ein aussagekräftiges Gesamtbild.
  • Pflege & Ernährung: Schonende Pflege, die gegen Entzündungsreaktionen helfen kann; eine ausgewogene Ernährung, die Haarwurzeln optimal versorgt.

Hinweis: Auch wenn eine Haartransplantation verlockend erscheint, nur 10% der weiblichen Patientinnen würden davon nachhaltig profitieren. Von uns erhalten Sie eine ehrliche Einschätzung, die Ihren Behandlungserfolg in den Vordergrund stellt.

Wann PRP bei Frauen besonders sinnvoll ist

PRP eignet sich für Frauen bei allen Arten von Haarausfall, solange die Haarwurzeln noch aktiv sind. Je früher Sie beginnen, desto besser die Ergebnisse.

Zudem durchlaufen Frauen im Laufe ihres Lebens mehrere hormonelle Phasen, die sich direkt auf die Haarwurzeln auswirken können. PRP lässt sich in vielen dieser Phasen besonders sinnvoll einsetzen.

Haarausfall in den Wechseljahren

Mit dem Beginn der Wechseljahre sinkt der Östrogenspiegel. Östrogen wirkt schützend auf die Haarwurzeln. Sinkt es, gewinnt die Wirkung der androgenen Hormone an Gewicht. Das Ergebnis: feinere, dünnere Haare und ein breiterer Scheitel.

Die PRP-Behandlung kann diese Entwicklung verlangsamen. Sie greift auf der Ebene der Wachstumsfaktoren ein, unabhängig vom Hormonstatus. In Kombination mit einem stabilen Mineralstoff- und Vitaminhaushalt sehen wir gute Ergebnisse.

Haarausfall nach Schwangerschaft und in der Stillzeit

Ein temporärer Haarausfall nach der Geburt ist medizinisch bekannt und in den meisten Fällen reversibel. Er entsteht durch den hormonellen Abfall nach der Geburt und betrifft viele Frauen in den ersten Monaten nach der Entbindung. Sollte der Haarausfall nicht abklingen, kann PRP zur Besserung beitragen.

Hormonelle Schwankungen durch Pille oder Absetzen

Das Absetzen der Pille oder ein Wechsel des Verhütungsmittels kann einen vorübergehenden Haarausfall auslösen. Auch hier gilt: PRP kann die Haarwurzeln in dieser Phase stabilisieren und die Wachstumsphase verlängern.

PRP für Frauen in Berlin

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Haargesundheit bei Frauen: Was noch wichtig ist

PRP allein ist selten die einzige Antwort. Bei Frauen spielt der Nährstoffhaushalt eine wichtige Rolle. Mangelzustände können den Haarausfall verstärken oder eine laufende Therapie unterminieren. Wir empfehlen daher eine begleitende Blutuntersuchung.

Diese Werte sollten geprüft werden:

Parameter

Relevanz für Haarausfall

Handlungsbedarf bei Mangel

Ferritin (Eisenspeicher)

Eisenmangel ist eine der häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Supplementierung, ggf. Infusion

Vitamin D

Beeinflusst den Haarzyklus und die Immunregulation der Haarfollikel

Substitution nach Befund

TSH / Schilddrüsenwerte

Hashimoto und Hypothyreose können diffusen Haarausfall verursachen

Abstimmung mit Endokrinologin

Zink

Cofaktor für Haarwachstum und Zellteilung

Supplementierung bei Nachweis

Biotin (Vitamin B7)

Unterstützt Keratin-Synthese und Haarstruktur

Supplementierung möglich

Wenn ein Mangel vorliegt, behandeln wir ihn parallel zur PRP-Therapie. Schilddrüsenwerte oder starke Hormonabweichungen klären wir in Absprache mit Ihrer Gynäkologin oder einem Endokrinologen. PRP wirkt besser, wenn der Körper gut versorgt ist.

Häufige Fragen zu PRP bei Frauen

Kann ich die Behandlung in der Schwangerschaft machen?

Nein. Während Schwangerschaft und Stillzeit empfehlen wir keine PRP-Behandlung. Wir planen sie gemeinsam für die Zeit danach.

Beeinflusst die Pille die PRP-Wirkung?

Hormonelle Faktoren spielen eine Rolle bei Haarausfall, beeinflussen die PRP-Wirkung selbst aber kaum. Wir besprechen Ihren Hormonstatus in der Beratung.

Wie früh sollte ich anfangen?

Je früher, desto besser. PRP wirkt am besten, wenn die Haarwurzeln noch aktiv sind. Wer Veränderungen früh wahrnimmt, hat die besseren Karten.

Was ist mit Eisenmangel?

Eisenmangel ist eine häufige Ursache für Haarausfall bei Frauen. Vor Therapiebeginn empfehlen wir einen Bluttest, um Eisen, Ferritin, Vitamin D und Schilddrüsenwerte zu prüfen. Wenn ein Mangel vorliegt, behandeln wir ihn parallel zur PRP-Therapie.

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Reza P. Azar

Reza P. Azar ist einer der Pioniere innovativer Haarausfallbehandlungen und der modernen Haarchirurgie. Seit 2008 leitet er das „Zentrum für moderne Haartransplantation", in dem er als Haarchirurg und Experte für Haarausfalldiagnosen, -therapien und -behandlungen tätig ist. Im Laufe der Jahre konnten bereits tausende Patienten mit Haarausfall-Problemen erfolgreich behandeln werden.

Durch Forschungsarbeiten und ständige Weiterentwicklungen prägt er die Entwicklungen der modernen Haarchirurgie. Seine fachliche Meinung ist regelmäßig in TV, Presse und Radio gefragt, zudem ist er Autor verschiedener Fachbeiträge und Fachbücher.

Die Erfolgsraten bei Haarausfallbehandlungen liegen bei über 90%. Seine jüngste Errungenschaft ist die Entwicklung der "IG-Haartransplantation", transplantierten Haarfollikel gehen nach der Transplantation in direktes Wachstum über und fallen nicht zunächst aus, eine Revolution in der Haartransplantation.